Auszug - Umweltbericht der Stadt Salzgitter 2015

5. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses
TOP: Ö 3.2
Gremium: Umwelt- und Klimaschutzausschuss Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Di, 02.05.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 18:57 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungszimmer Swindon (68)
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
0192/17 Umweltbericht der Stadt Salzgitter 2015
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:Ref. 68 - Baufach- und umwelttechnische Grundsatzfragestellungen   
 
Beschluss

Beratungsergebnis:

Die Verwaltung stellt durch Herrn Toppe den Umweltbericht 2015 anhand einer Präsentation vor. Im Rahmen einer eingehenden Beratung werden die Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet.

 

Frau Schönberger regt an, den Umweltbericht zukünftig um die Punkte Abluft- und Abwassermanagement des Schachtes Konrads sowie die Lichtverschmutzung um Schacht Konrad zu ergänzen.

 

Der Umweltbericht wirft insbesondere noch Fragen zum Problem der Cadmiumbelastung der Warne auf, die von Herr Rosenthal folgendermaßen formuliert werden:

1) Wann und wo hat die Stadt Salzgitter von wem Wasseruntersuchungen vorgenommen?

2)  Hat sie die Ergebnisse den NWNKL mitgeteilt?

3)  Sind aus den Ergebnissen weitere Handlungsempfehlungen abzuleiten?

4) Wann und mit welchem Konzept wird die Stadt Salzgitter die Wasserrahmenrichtlinien umsetzen?

5) Eine Zusammenarbeit mit den angrenzenden Landkreisen ist sinnvoll. Welche Initiativen hat die Stadt Salzgitter in diesem Zusammenhang ergriffen?

 

Die Verwaltung antwortet hierzu

auf Frage1:

Die Stadt Salzgitter hat am 12.02.2015 von der ASG Untersuchungen auf Cadmium in der Warne angefordert. Die Probenahmen erfolgten am 07.04.2015 vom Institut Nowak. Die Probenahmestellen befanden sich in der Warne oberhalb und unterhalb der Kläranlageneinleitung der KA Bad. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Ergebnisse bewegten sich im zulässigen Bereich.

auf Frage 2:  Die Messwerte wurden dem NLWKN mitgeteilt. Die Stadt SZ hat ihren Standpunkt dargestellt, dass die Probenahmestelle des Landesbetriebes bei Heiningen nicht repräsentativ ist. Während der damaligen Kommunikation mit dem NLWKN wurde festgestellt, dass die Warne nicht routinemäßig auf Cadmium untersucht wird. Aus diesem Grund wird seitens der Stadt Salzgitter angestrebt, das Wasserkörperdatenblatt korrigieren zu lassen und die Messstelle an einen repräsentativeren Standort zu verlegen.

auf Frage 3: Aus den von der Stadt SZ ermittelten Ergebnissen sind vorerst keine weitergehenden Maßnahmen abzuleiten.

auf Frage 4: Die Zuständigkeit für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie liegt beim Land Niedersachsen. Die WRRL ist in das deutsche Wasserrecht eingearbeitet worden und ist damit Grundlage für die Tätigkeiten der Stadt Salzgitter als Untere Wasserbehörde. Ein eigenes Konzept zur Umsetzung der WRRL hat die Stadt SZ nicht aufgestellt. Unabhängig davon wurden in der Vergangenheit und werden auch in der Zukunft nach Möglichkeit, je nach Flächenverfügbarkeit und Umsetzungsvoraussetzungen Maßnahmen durchgeführt (z.B. Umgestaltung „Pfingstanger in SZ- Salder“).

auf Frage 5:  Eine Zusammenarbeit mit den regionalen Nachbarn, Unterhaltungsverbänden und anderen Interessengruppen erfolgt in den sogenannten Gebietskooperationen. Die Stadt Salzgitter arbeitet in den Gebietskooperationen: Fuhse/Wietze, Oker und Innerste mit.

 

Die Mitteilungsvorlage wird zur Kenntnis genommen.