Auszug - Bericht der Kinder- und Familienbeauftragten

1. öffentliche Sitzung der Kinderkommission
TOP: Ö 4
Gremium: Kinderkommission Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 24.08.2017 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungszimmer Imatra (65)
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
 
Beschluss

 

Frau Sylvia Fiedler berichtet zu verschiedenen Themen.

 

Aus ihrer Tätigkeit als Kinder- und Familienbeauftragte trägt sie zu mehreren Projekten vor, zum Beispiel die Spendenaktion für Schulkinder, Befragung von Familien im Wohngeldbezug, zu Projekten frühkindlicher Bildung und zum aktuellen Stand und Bedarf von KiTa-Plätzen in der Stadt Salzgitter.

 

Weiterhin stellt sie die Ergebnisse der aktuellen Schülerbefragung zum Thema Berufswahl in Salzgitter vor. Die Erfolgsquote bei der Vermittlung von Auszubildenden ist zwischen den Geschlechtern ausgeglichen. Zudem ist ein Anstieg der Nachfrage nach Studienplätzen zu verzeichnen, wobei stereotype Berufswahlen immernoch vorhanden sind. Der Bericht ist auf www.salzgitter.de einzusehen. Herr zweiter Bürgermeister Marcelrger bittet um die Vorstellung des Berichtes im Jugendhilfeausschuss.

 

Ein weiteres Thema ist der Kulturentwicklungsplan, in dessen Entwicklung das Jugendparlament eingebunden wird. Sie berichtet zudem zu den Themen Integration, vor allem im Bereich Sport sowie der Finanzierung von Freizeitangeboten, Baugrundstücke und Quartiersmanagement Steterburg. Sie weist zudem auf den Mangel an Kinderärzten im Stadtgebiet hin. Der Fachdienst Gesundheit ist mit dem Thema befasst.

 

Das deutsche Kinderhilfswerk hat eine Befragung bei 87 Kindern in bestimtmen KJTs durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen negative Auswirkungen im Bereich der Erziehung und des Schulbesuchs auf. Allgemein ist festzustellen, dass mehr als eine Millionen junge Menschen bundesweit Hilfe zur Erziehung erhalten. Dies ist ein neuer Höchststand.

 

Herr Siegfried Heilmann berichtet, dass Kinder- und Jugendliche gern wieder mehr im öffentlichen Raum spielen wollen; darunter ist zu verstehen, dass ein Großteil der Kinder mehr Spielstraßen sowie Sportgeräte im öffentlichen Raum wünschen. Eine Akzeptanz dieser Angebote ist laut seiner Erfahrung aus den Mikroprojekten abzuleiten.

 

Sie berichtet zusätzlich zu den Ergebnissen der Kinderkommission des Bundestages.

Darunter wird auch gefasst, dass sich Kinder mehr Beteiligung an politischen Entscheidungen wünschen und diese zurzeit noch nicht im anvisierten Umfang erreicht wird. Um der zunehmenden Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, hat das Jugendparlament einen Wahlaufruf gestartet.