Auszug - Überflutung der Häuser in der Marienbruchstraße, östlich von "Wohnen & Sparen" in SZ-Lebenstedt Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft Nord vom 18.10.2017 in der Sitzung am 01.11.2017

11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nord
TOP: Ö 5.6
Gremium: Ortsrat der Ortschaft Nord Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Mi, 06.12.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:34 - 18:56 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
1200/17-AW Überflutung der Häuser in der Marienbruchstraße, östlich von "Wohnen & Sparen" in SZ-Lebenstedt
Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft Nord vom 18.10.2017 in der Sitzung am 01.11.2017
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Ortsratsanfragen
Federführend:66 - Fachdienst Tiefbau und Verkehr   
 
Beschluss

Frage 1:

Hat die Verwaltung für das Problem der Mitbürger eine Lösung?“

Antwort der Verwaltung:

Die Verwaltung hat die mit der Entsorgung des Schmutz- und Regenwassers betraute ASG Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH um Stellungnahme zur Anfrage des Ortsrates gebeten.

 

Frage 2:

Wenn ja, welche Lösung wird hier diskutiert und wann können die Mitbürger eine Lösung erwarten?“

Antwort der Verwaltung:

Das Problem der schadlosen Regenwasserableitung in SZ-Lebenstedt, Marienbruchstraße, ist bei der ASG in Prüfung befindlich; ein Aktionsplan ist aufgestellt. Die Stellungnahme der ASG lautet wie folgt:

 

„Dieser [Aktionsplan] sieht als ersten Schritt die Anamnese, das genaue Erfassen des Ist-Zustandes, vor. Hierzu wird durch den Kanalbetrieb der ASG das Entwässerungs-system vor Ort optisch inspiziert. Zusätzlich wird mit Hilfe einer Kamerabefahrung der aktuelle Zustand der Kanäle dokumentiert. Ziel ist es herauszufinden, ob die Ursache der Überflutung betrieblich Gründe (Verstopfung des Abwassersystems oder Ähnliches) hat. Kann dies ausgeschlossen werden, so wird in einem zweiten Schritt die hydraulische Leistungsfähigkeit des Entwässerungssystems untersucht. Hierdurch kann ergründet werden, warum es zu einer Überflutung in der Marienbruchstraße gekommen ist und welches Regenereignis beziehungsweise welche Regenintensität eine Überflutung hervorruft. Abschließend können dann konkrete Maßnahmen beschlossen werden, die eine zukünftige Überflutung unterbinden.

 

Mit Blick auf die oben genannte Vorgehensweise bitte ich zu entschuldigen, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Fragestellung der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft Nord bzgl. einer Lösung und deren zeitliche Terminierung durch die ASG nicht konkret beantwortet werden kann.“

 

Frage 3:

Wenn nein, warum kann die Situation nicht gelöst werden?

Antwort der Verwaltung:

Nach Abschluss der oben genannten Untersuchungen soll eine Lösung gefunden werden, um Überflutungen künftig möglichst zu vermeiden.

Mit extremen Starkregenereignissen ist allerdings auch jede nach dem heutigen Standard neu gebaute und technisch einwandfreie Kanalisation überfordert.

 

Beratungsergebnis:

Der Ortsrat der Ortschaft Nord nimmt die Anfragenbeantwortung zur Kenntnis.