Auszug - Qualitative Personalgewinnung und Personalbindung bei der Berufsfeuerwehr Salzgitter forcieren!

14. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Wirtschafts-und Steuerungsausschusses
TOP: Ö 4.1
Gremium: Wirtschafts-und Steuerungsausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 15.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 16:13 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungszimmer Gotha (66)
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
1597/17 Qualitative Personalgewinnung und Personalbindung bei der Berufsfeuerwehr Salzgitter forcieren!
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:gem. Antrag SPD,MBS,B90
Federführend:SPD-Ratsfraktion   
 
Beschluss

Beschlussvorschlag:


Die Verwaltung wird aufgefordert, Maßnahmen einzuleiten bzw. zu prüfen, die zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit bei der Berufsfeuerwehr Salzgitter und folglich zu einer Steigerung der Attraktivität der Berufsfeuerwehr als Arbeitgeber führen.

 

Dabei ist insbesondere folgendes zu berücksichtigen:

 

  1. Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen zu beschleunigen, um so vorhandenes Fachpersonal nutzbar zu machen.

 

  1. Die Förderung von Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen (bessere Qualifikation / höhere Bezahlung).

 

  1. Aufstellung eines Sanierungsplans für die Feuerwachen 1 und 2 mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung und einer Aussage, ob durch eine Sanierung die vorhandenen Feuerwachen auf den neuesten Stand der Technik und der aktuellen und zukünftigen Anforderungen gebracht werden können, um auf einen evtl. Neubau einer Hauptfeuerwehrwache für das gesamte Stadtgebiet verzichten zu können.

 

Daneben bittet die SPD-Ratsfraktion, im Rahmen der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters zu prüfen:

 

  • Inwieweit Höhergruppierungs- und Beförderungsmöglichkeiten durch Um- und Neuorganisationen ausgeschöpft sind. Dabei sollte es erstes Ziel sein, die unteren Besoldungsgruppen durch Aufwertung der Arbeitsinhalte zu erhöhen.

 

  • Wie die Rahmenbedingungen für die Zeiten, in denen die Feuerwehrfrauen und        Männer Ruhepausen auf den Feuerwehrwachen verbringen müssen, verbessert werden können (Schlafräume, Sanitäreinrichtungen, Aufenthaltsräume).

 

 

Die Ergebnisse sind dem Rat bis Ende 2018 vorzulegen.

 

Der Ausschuss empfiehlt einstimmig dem Beschlussvorschlag des Antragstellers zu folgen.