Auszug - Anfragenbeantwortung i. S. Fassadenbeleuchtung Wasserburg Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft West vom 08.11.2019 in der Sitzung des Ortsrates am 28.11.2019

18. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft West
TOP: Ö 5.1
Gremium: Ortsrat der Ortschaft West Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Do, 11.06.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:31 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Pferdestall - Wasserburg Gebhardshagen
Ort:
3455/17-AW Anfragenbeantwortung i. S. Fassadenbeleuchtung Wasserburg
Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft West vom 08.11.2019 in der Sitzung des Ortsrates am 28.11.2019
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Ortsratsanfragen
Federführend:EB 85 - Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Salzgitter   
 
Wortprotokoll

Anfrage:

Wann ist mit der Umsetzung dieser Maßnahme zu rechnen?

 

Antwort:
Für die Beleuchtung der Fassade der Wasserburg, konkret das romanische Zwillingsfenster, gibt es mehrere Optionen. Die Beleuchtung könnte unterhalb des Dachüberstandes installiert werden. Außerdem wäre es auch möglich, das Fenster zu hinterleuchten, so dass es nach außen strahlt. Die Beleuchtung sollte jedoch aufgrund des Artenschutzes vor allem im Hinblick auf das Vorkommen von Fledermäusen sowie auf den allgemeinen Insektenschutz soweit wie möglich beschränkt oder minimiert werden. Vorzugsweise sollte eine Beleuchtung nach unten gerichtet sein und nicht mit einem Bodenstrahler erfolgen. Außerdem dürfen durch den Betrieb einer Fassadenbeleuchtung die geltenden Immissionsrichtwerte an der nächstgelegenen Wohnbebauung nicht überschritten werden.

Die Sicht auf das romanische Zwillingsfenster ist übrigens in einem großen Zeitraum des Jahres durch den vorhandenen Baumbestand aufgrund des Belaubung sehr eingeschränkt.

Da es sich bei der Wasserburg um ein eingetragenes Kulturdenkmal handelt, wird generell eine Denkmalrechtliche Genehmigung für die Installation einer Fassadenbeleuchtung benötigt. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme werden auf etwa 3000 € geschätzt.

Sobald die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stehen, wird der Antrag erarbeitet und  die Maßnahme umgesetzt. Zur Zeit hat die Planung und Projektierung von Kitas und Schulen eine höhere Priorität.     

 

Der Ortsrat nimmt die Anfragenbeantwortung zur Kenntnis.