Auszug - Anfragenbeantwortung in Sachen Bee-Stopps auf Bushaltestellen Anfrage der M.B.S.-Ratsfraktion vom 28.08.2019 in der Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses am 01.10.2019

33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses
TOP: Ö 6.3
Gremium: Umwelt- und Klimaschutzausschuss Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Di, 01.09.2020 Status: öffentlich
Zeit: 17:36 - 18:36 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
3217/17-AW Anfragenbeantwortung in Sachen Bee-Stopps auf Bushaltestellen
Anfrage der M.B.S.-Ratsfraktion vom 28.08.2019 in der Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses am 01.10.2019
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Anfragen
Federführend:02 - Fachbereich Beteiligungen   
 
Wortprotokoll

Der Ausschuss nimmt die Anfragenbeantwortung zur Kenntnis.

 

 

In diesem Zusammenhang kam es zu einigen Nachfragen. Bei der Beantwortung dieser Nachfragen durch die Verwaltung wurden die Begriffe „Grundflächenzahl 1“ und „Grundflächenzahl 2“ genannt, welche nachfolgend definiert werden.

 

Gemäß § 19 Abs. 1 Baunutzungsverordnung (BauNVO) gibt die Grundflächenzahl an, wieviel Quadratmeter Grundfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind.

Die zulässige Grundfläche ist der errechnete Anteil des Baugrundstückes, der von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Für die Ermittlung der zulässigen Grundfläche ist die Fläche des Baugrundstücks maßgebend, die im Bauland und hinter der im Bebauungsplan festgesetzten Straßenbegrenzungslinie liegt. Ist eine Straßenbegrenzungslinie nicht festgesetzt, so ist die Fläche des Baugrundstücks maßgebend, die hinter der tatsächlichen Straßengrenze liegt oder im Bebauungsplan als maßgebend für die Ermittlung der zulässigen Grundfläche festgesetzt ist.

Bei der Ermittlung der Grundflächen sind nicht nur die Flächen der Hauptanlagen (GRZ I), sondern gemäß § 19 Abs. 4 BauNVO auch Flächen von Garagen und Stellplätzen mit ihren Zufahrten, Nebenanlagen im Sinne des § 14 BauNVO, bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut wird (GRZ II), mitzurechnen. die zulässige Grundfläche darf durch die in Abs. 4 genannten Anlagen bis zu 50 vom Hundert überschritten werden, höchstens jedoch bis zu einer Grundflächenzahl von 0,8.

Die sog. GRZ I wird für bauliche Hauptanlagen, die sog. GRZ II für bauliche Nebenanlagen berechnet. Beide zusammen ergeben die maßgebliche Grundflächenzahl für das jeweilige Gesamtvorhaben.