Auszug - Verkehrsführung " Imatraweg" -" Gothastraße"

19.öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nord
TOP: Ö 5.2
Gremium: Ortsrat der Ortschaft Nord Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Mi, 03.03.2004 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 17:53 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
3895/14 Verkehrsführung " Imatraweg" -" Gothastraße"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Ortsrat
Federführend:1.3-Referat f. Ratsangelegenheiten-   
 
Wortprotokoll

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Obwohl der Bereich der " Gothastraße" in der Höhe des "Imatraweges" rot aufgepflastert ist, fühlen sich die Fußgänger, die aus dem Dorf kommend die "Gothastraße" in Richtung Stadt queren, durch zu schnell fahrende Pkw gefährdet.

( Dies gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung).

 

Sieht die Verwaltung Möglichkeiten, diesen Fußgängerüberweg zu "entschärfen"?

 

 

Antwort der Verwaltung:

 

Bei der Straße „Gothastraße“ in Salzgitter- Lebenstedt handelt es sich um eine Sackgasse mit einer Wendeanlage. Durchgangsverkehr findet nicht statt, weil im Zuge der Straße „ Posthof“ Poller die Durchfahrt für mehrspurige Fahrzeuge unterbinden.

Die hier zu beachtende Straßenlänge von der rechtwinkligen Kurve (Einmündung „Thiestraße“) bis zur Wendeanlage ( Einmündung „Posthof“) beträgt ca. 180m bei einer Straßenbreite von 5,50m.

Etwa auf der halben Straßenlänge ist der bituminöse Fahrbahnbelag durch eine rote Pflasterung unterbrochen. Die Pflasterung soll eine Querungshilfe verdeutlichen. Sie hat jedoch keine verkehrsrechtliche Bedeutung und stellt auch keinen Fußgängerüberweg dar. Bei einer Verkehrsbelastung von ca. 280 Kraftfahrzeugen in der Spitzenstunde sind für Fußgänger genügend große Zeitlücken zum Überqueren der Fahrbahn vorhanden.

 

Insgesamt ist die oben dargestellte straßenräumliche Situation dazu angetan, dass Kraftfahrzeuge hier nur mit mäßiger Geschwindigkeit fahren können.

 

Der Verkehrsbereich ist – sicherlich auch wegen der o.a. Gegebenheiten – nicht auffällig. Besondere Umstände, die gemäß § 45 Abs. 9 der Straßenverkehrsordnung die Anordnung von Verkehrszeichen oder Verkehrseinrichtungen zwingend erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

 

Die schriftliche Antwort der Verwaltung wird vom Ortsrat zur Kenntnis genommen.

 

OM Bärmann ist mit der Antwort nicht ganz zufrieden, er meint, dass die Gefahr eines Verkehrsunfalls zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr riesengroß ist. Außerdem stellt er die Frage, warum im Bereich des „Alten Dorfes“ die 30km/h – Zone herausgenommen wurde.