Auszug - Jugendfreizeitstätte in Salzgitter- Gebhardshagen

16.öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft West
TOP: Ö 4.1
Gremium: Ortsrat der Ortschaft West Beschlussart: Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung
Datum: Do, 02.09.2004 Status: öffentlich
Zeit: 18:30 - 19:35 Anlass: Sitzung
4642/14 Jugendfreizeitstätte in Salzgitter- Gebhardshagen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Ortsrat
Federführend:1.3-Referat f. Ratsangelegenheiten-   
 
Beschluss

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

  1. Die SPD- Ortsratsfraktion stellt zum zukünftigen Betrieb der Jugendfreizeitstätte in Salzgitter- Gebhardshagen folgende Fragen:

 

2.         Werden die Jugendlichen während der Öffnungszeit der Jugendfreizeitstätte

durch einen Sozialpädagogen ständig betreut?

 

3.         Welche Öffnungszeiten sind für den KJT täglich vorgesehen?

 

4.         Erhalten die pädagogischen Hilfskräfte (Juleika) für die Unterstützung des

Sozialpädagogen ein Entgelt? Wenn ja, in welcher Höhe/Stunde?

 

5.         Wie viele pädagogische Hilfskräfte waren in der KJT tätig und wie hoch waren

die Ausgaben vor der Schließung im letzten Betriebsjahr?

 

6.         Wie hoch werden die Betriebskosten voraussichtlich sein?

a)     Energiekosten

b)     Reinigungskosten

 

Die Anfrage wird von der Verwaltung schriftlich wie folgt beantwortet:

 

 

Frage: Werden die Jugendlichen während der Öffnungszeit der Jugendfreizeitstätte durch einen Sozialpädagogen ständig betreut?

 

Nein;  sog. “Städtische Beauftragte” öffnen den Kinder- und Jugendtreff eigenverantwortlich (“Städtische Beauftragte” sind freiwillige Mitarbeiter/innen, die wenigstens mit einer erweiterten Jugendleiter/innen-Ausbildung verfügen bzw. die sich in einer pädagogischen Berufsausbildung befinden, z. B. angehende Sozialassistent/inn/en, Erzieher/innen, Studierende der Sozialpädagogik/-arbeit).

Sie werden dabei durch einen hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiter unterstützt, der zugleich auch die anderen hauptamtlich unbegleiteten Kinder- und Jugendtreffs nach gleichem Grundsatz begleitet (lediglich der KJT Hallendorf wird durch einen anderen pädagogischen Mitarbeiter mitbetreut). Dieser Mitarbeiter fungiert somit in erster Linie als Berater, insb. bei der Lösung von Konfliktlagen zwischen Besucher/inne/n oder zwischen Städtischen Beauftragten und Besucher/inne/n des Kinder- und Jugendtreffs, bei der Klärung fachlicher, jugendrechtlicher oder anderer Fragen und in der organisatorischen Unterstützung der Städtischen Beauftragten.

 

 

 

Frage: Welche Öffnungszeiten sind für den KJT täglich vorgesehen?

 

Montag bis Samstag, altergruppenspezifisch differenziert, Öffnung von 14.00 bis 22.00 Uhr; eine Öffnung am Sonntag wird zur Zeit noch diskutiert.

 

 

 

Frage: Erhalten die pädagogischen Hilfskräfte (Juleika) für die Unterstützung des Sozialpädagogen ein Entgelt? Wenn ja, in welcher Höhe?

 

Die Stadt setzt keine pädagogischen Hilfskräfte ein, sondern fachlich qualifizierte Städtische Beauftragte, die mindestens erfolgreich eine Jugendleiter/innen-Ausbildung (deutlich oberhalb der Mindesstandards des Runderlasses des MK) absolviert und sich regelmäßig fachlich fortgebildet haben; darüber werden angehende Sozialassistent/inne/n, Erzieher/innen und Sozialpädagog/inn/en eingesetzt. Allein der Besitz einer sog. “Juleica” (“Jugendleiter/innen-Card”), wie sie durch Ausbildung bei anderen Trägern erworben werden kann, wird als nicht ausreichend angesehen, den Betrieb eines Kinder- und Jugendtreffs ohne ständige Anwesenheit einer sozialpädagogischen Fachkraft zu gewährleisten. Diese Fachkräfte unterstützen die hauptamtliche sozialpädagogische Fachkraft nicht, sie ersetzten diese und sind für diese Zeit verantwortlich für die Führung des Kinder- und Jugendtreffs.

Die Stadt zahlt hierfür kein Entgelt, sondern eine Art Aufwandsentschädigung, die nach der Art und Dauer der Tätigkeit differiert. In der Regel werden für diese Tätigkeit 20 bis 30 Euro je Öffnungstag gewährt.

 

 

 

Frage: Wie viele pädagogische Hilfskräfte waren in der KJT tätig und wie hoch waren die Ausgaben vor der Schließung im letzten Betriebsjahr?

 

Die Frage kann erst nach Rückkehr der zuständigen sozialpädagogischen Fachkraft aus dem Urlaub beantwortet werden.

 

 

 

Frage: Wie hoch werden die Betriebskosten voraussichtlich sein?

 

Energiekosten: lt. vorläufiger Abschätzung des Hochbauamtes für das gesamte Gebäude (Strom, Wasser. sonstige Energie) ohne Berücksichtigung etwaiger Preissteigerungen rd. 10.000 €, d. h., anteilig nach Fläche (175 qm von 564 qm) rd. 3.100 €.

 

Reinigungskosten. Die Reinigungskosten vom Hauptamt werden derzeit mit 6.930,00 € pro Jahr kalkuliert (Fremdvergabe); da sich die Nutzungsfläche verringert, kann mit einer derzeit allerdings nicht abzuschätzenden Senkung gerechnet werden.