Auszug - 32. Änderung N.N. des Flächennutzungsplanes der Stadt Salzgitter für SZ-Ringelheim - Beschluss zur öffentlichen Auslegung -

30. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtplanung
TOP: Ö 5.2
Gremium: Ausschuss für Umwelt und Stadtplanung Beschlussart: an Verwaltung zurück verwiesen
Datum: Mi, 10.11.2004 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:03 - 16:52 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus SZ-Lebenstedt
4757/14 32. Änderung N.N. des Flächennutzungsplanes der Stadt Salzgitter für SZ-Ringelheim
- Beschluss zur öffentlichen Auslegung -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:61-Stadtplanungsamt-   
 
Beschluss

Aus der Mitte des Ausschusses werden Nachfragen zu den Abständen der Wohnbebauung zu den Windenergieanlagen gestellt

Aus der Mitte des Ausschusses werden Nachfragen zu den Abständen der Windenergieanlagen (WEA) zu der Wohnbebauung gestellt. Die Verwaltung erläutert, dass bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Rgh 4 als Abstandsempfehlung 500 m galten. Die nächstgelegene der in den Jahren 2001 bis 2003 aufgestellten sechs WEA mit einer Gesamthöhe von ca. 112 m liegt in 650 m Abstand zur vorhandenen Wohnbebauung. Diese WEA haben Bestandschutz und dürfen nicht durch größere WEA ersetzt werden, wenn dadurch eine Lärmbeeinträchtigung der vorhandenen Wohnbebauung erfolgt. Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wurden seinerzeit Lärmgutachten erstellt. Im Ergebnis werden dabei die zulässigen Grenzwerte unterschritten. Da die geplante Wohnbebauung des Rgh 18 / 32. FNP-Änderung nicht näher an die WEA heranrückt als das bestehende Wohngebiet des Rgh 4, liegt trotz Unterschreitung der heutigen Abstandempfehlung von 1000 m keine Lärmbeeinträchtigung vor. Zudem soll mit der 4. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms das dort bestehende Vorranggebiet für Windenergieanlagen entfallen. Der FNP der Stadt Salzgitter wird im Rahmen der Neuaufstellung entsprechend angepasst (Wegfall der Sonderbaufläche für WEA).

Der Ausschuss verweist die Vorlage zur weiteren Beratung in die Fraktionen. Sie soll danach im Verwaltungsausschuss behandelt werden.