Vorlage - 1869/14

Betreff: Umbau der Anschlussstelle der Nord- Süd- Straße (K 12) an die Industriestraße Mitte (K 30)
(Projektänderung)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:66-Tiefbauamt-   
Beratungsfolge:
Finanzausschuss Vorberatung
21.01.2003 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses      
Bauausschuss
22.01.2003 
13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bauauschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss stellt in Änderung des VA- Beschlusses vom 21.05.2002 (Beschlussvorlage 1078/14) das geänderte Straßenbauprojekt vom 05.11.2002 für die Maßnahme "Umbau der Anschlussstelle der Nord- Süd- Straße (K12) an die Industriestraße (K30) mit Gesamtkosten in Höhe von 2,256 Mio € fest.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Auf der Grundlage des Planentwurfes und der Kostenberechnungen des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros (Projekt vom 20.03.2002) wurde die Maßnahme durch den Projektbeschluss des Verwaltungsausschusses am 21.05.2002 (Beschlussvorlage 1078/14) mit einer Kostensumme von 2.198.555 € festgestellt.

Nach der erfolgten Ausschreibung und Submission für die Brücke sowie den Vorbelastungsdamm zeichnete sich eine Kostenerhöhung in erheblichem Umfang auf 2.937.555 € ab. Diese resultierte in erster Linie aus der  Differenz zwischen den in der Kostenschätzung angesetzten Einheitspreisen und dem Ausschreibungsergebnis.

Bei der Erstellung der Kostenberechnungen wurde des Weiteren davon ausgegangen, dass von Seiten der Stadt einbaufähiger Boden bereitgestellt werden könnte.

Diese Annahme hat sich im Verlauf der Ausführungsplanung nicht bestätigt, da der zur Verfügung stehende Boden der Aufbereitung bedarf, um die technischen Einbaukriterien als Dammschüttmaterial für den Vorbelastungsdamm zu erfüllen.

 

Um den Kostenrahmen dennoch einhalten zu können ohne vom Grundkonzept einer planfreien Knotenpunktlösung abzuweichen, wurde das Gesamtprojekt sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Kostenkalkulation auf mögliche Einsparpotentiale überprüft. 

 

Im Rahmen der Projektanpassung wurden die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen zur Kostenreduzierung ergriffen:

 

1.       Der Anschluss an die vorhandene Nord-Süd-Straße wurde optimiert. Das südliche Bauende der Maßnahme wurde um ca. 130m in nördliche Richtung verlegt. Somit liegt der Übergangsbereich zwischen dem vierspurigen Ausbau im Bereich des Hillenholzknotens und dem gegenwärtig vorhandenen zweispurigen Ausbauquerschnitt der Nord- Süd- Straße im Planbereich.

Der Umbau dieses Übergangsbereiches erfolgt mit dem vierspurigen Ausbau der Nord- Süd- Straße. (siehe beigefügter Plan)

2.       Der ursprünglich auf der Westseite der Nord- Süd- Straße geplante Radweg entfällt, da es in südlicher Richtung keine Fortführung der Radwegeverbindung gibt und eine Querung  am Bauende aus Gründen der Verkehrssicherheit abzulehnen ist. Radfahrer können den auf der Ostseite bereits vorhandenen Radweg nutzen.

 

3.       Die  Baukosten wurden durch das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro anhand aktueller Einheitspreise von Bauvorhaben vergleichbarer Größenordnung und unter Berücksichtigung der vorliegenden Ausschreibungsergebnisse für die Dammvorschüttung und den Brückenbau überarbeitet und aktualisiert.

 

4.       Die Ingenieurkosten für die im Rahmen der Bauvorbereitung und -durchführung noch erforderlich werdenden Ingenieurleistungen (z.B, Bauvermessung, Baugrundbegleitung, Asphaltproben-untersuchungen) wurden neu kalkuliert.

 

5.       Bei der Dammschüttung wird statt des Hauptangebotes ein Nebenangebot zur Ausführung kommen.

 

Unter Ausnutzung der vorgenannten Einsparpotentiale und unter Zugrundelegung der überarbeiteten Kostenberechnungen auf der Basis aktueller Marktpreise kann der vorgegebene Kostenrahmen nahezu eingehalten werden.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

 

Im Haushaltsplan 2002 sind unter der Haushaltsstelle 6500.95102 "Hillenholz Baukosten" Mittel in Höhe von 1.840.700 € (zzgl. eines Haushaltsrestes aus 2001 von 254.651,91 €) veranschlagt.

Für den Haushaltsplan 2003 werden von der Verwaltung zur Restfinanzierung nach der Kostendeckelung 152.000 € vorgeschlagen.

In den Projektkosten sind die im Haushaltsentwurf 2003 unter Haushaltsstelle 6700.95382 vorgesehenen Beleuchtungskosten in Höhe von 10.000 € enthalten.

 

Hinweis:

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bezogen auf die Projektbearbeitung grundsätzlich folgende Finanzphasen nach dem KGSt-Bericht Nr. 12/1985 durchlaufen werden:

 

-          Bedarfsermittlung mit einer Kostensicherheit von +/- 50 % (in dem vorliegenden Falle zur Haushaltsanmeldung für das Haushaltsjahr 2002).

-          Projektdefinition / -beschluss mit einer Kostensicherheit von +/- 30 %

Auftragsvergabe / Ausführung mit einer Kostensicherheit von +/- 15 %

Anlagen:

Anlagen:

 

Lageplan M 1: 25.000

Lageplan M 1:   5.000

Kostenzusammenstellung