Vorlage - 4264/15-AW

Betreff: Autounfall Albert-Schweitzer-Straße/Neißestraße
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Anfragen
Federführend:51 - Fachdienst Kinder, Jugend und Familie   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Beschlussvorbereitung
22.10.2009 
26.Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses (offen)   

Sachverhalt

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Laut Salzgitter-Zeitung ereignete sich am Wochenende des 22./23. August 2009 in den späten Abendstunden im Bereich der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Neißestraße ein Unfall.

Beteiligte waren lt. Zeitung ein PKW und ein betrunkener Jugendlicher im Alter von 14 Jahren, der dabei verletzt wurde und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

 

Die CDU-Ratsfraktion bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

1.      Ist dem FD Jugend dieser Vorfall bekannt?

Antwort der Verwaltung:

Der Vorfall ereignete sich am Wochenende 22./23.08.2009 und wurde dem FD Kinder, Jugend und Familie am darauffolgenden Montag durch die Polizei mitgeteilt.

2.      Wenn ja: Welche Maßnahmen wurden seitens des FD eingeleitet?
Wenn nein: Warum wurden keine Maßnahmen eingeleitet?

Antwort der Verwaltung:

Es wurde unverzüglich mit dem sorgeberechtigten Elternteil/en Kontakt aufgenommen und die erforderlichen Jugendhilfemaßnahmen besprochen bzw. eingeleitet. Wegen weitergehender Probleme des Jugendlichen kann in derart gelagerten Fällen in Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten die zwangsweise Unterbringung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie gem. § 1631 b BGB erfolgen.  

3.      Wurde nach dem Unfall ein Gespräch mit den Eltern geführt?
Wenn nein: Warum nicht?

Antwort der Verwaltung:

siehe hierzu Antwort zu 2.

4.      Wie arbeiten in derartigen Fällen Polizei, Schule und Jugendamt zusammen?

Antwort der Verwaltung:

In der Regel, so auch in diesem Fall, erfolgt die Zusammenarbeit mit der Polizei eng, unverzüglich und vertrauensvoll. Schule wird entsprechend der Konstellation des Einzelfalls als „Beteiligte“ in den individuellen Hilfeplanprozess nach § 36 SGB VIII einbezogen.