Vorlage - 4979/15

Betreff: Einrichtung von Seniorentreffs in den Stadtteilen Salzgitter-Gebhardshagen und Thiede
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:50 - Fachdienst Soziales und Senioren   
Beratungsfolge:
Seniorenbeirat Beschlussvorbereitung
22.04.2010 
20. Öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates (offen)   
Ortsrat der Ortschaft Nordost Beschlussvorbereitung
22.04.2010 
23.öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nordost Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Beschlussvorbereitung
28.04.2010 
38. Nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
26.05.2010 
39. Nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
23.06.2010 
40. Nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Ausschuss für Soziales und Integration Information
06.05.2010 
24. nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Sozial-und Integrationsausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Ortsrat der Ortschaft West Beschlussvorbereitung
10.06.2010 
22. öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft West Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Mitteilung:

Mitteilung:

 

 

In der Ratssitzung am 27.02.2008 wurde beschlossen

 

-          Das Herrenhaus der Wasserburg SZ-Gebhardshagen zu einem Seniorentreff auszubauen.

-          In SZ-Thiede einen Seniorentreff möglichst in einem städtischen Gebäude einzurichten.

 

 

Die Kostenschätzung für die Einrichtung der beiden Seniorentreffs belaufen sich einschließlich der Einrichtungskosten auf ca 650.000 €.

 

Angesicht der prekären Haushaltssituation hat die Verwaltung verstärkt nach Alternativlösungen gesucht. Für die Senioren in den Stadtteilen sollen feste Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, in denen gemeinsame Aktivitäten durchgeführt werden können. An die Räumlichkeiten ist die Voraussetzung geknüpft, dass trotz erheblicher Reduzierung des Mitteleinsatzes ein vergleichbarer Angebotsstandard gewährleistet werden kann.

 

So sollen in Gebhardshagen alternativ die Räumlichkeiten des Pferdestalls für die Aktivitäten des Seniorentreffs genutzt werden. Die erforderliche Infrastruktur ist vorhanden. Zusätzliche Einrichtungskosten entstehen nicht. Damit ist sichergestellt, dass die vom Ortsrat angeregte stadtteilorientierte Seniorenarbeit kurzfristig gestartet werden kann.

 

In Thiede wird die Verwaltung das Kooperationsangebot der katholischen Pfarrgemeinde St. Bernward annehmen. Die Gemeinde betreibt in SZ-Steterburg ein „Mehrgenerationenhaus“. Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem in der Familienarbeit, interkultureller Begegnung von Menschen und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen aller Altersklassen.

Für die kommunale Seniorenarbeit würden zwei Räume, die grundsätzlich vormittags als auch nachmittags kostenfrei mit genutzt werden können, zur Verfügung stehen. Die konkreten Belegungszeiten sind noch zu vereinbaren.

Die Angebote des Seniorenbüros können dort mit dem eigenen Personal aber auch in personeller Kooperation mit der Kirchengemeinde durchgeführt werden. Eine städtische Sozialarbeiterin ist bereits mit der konzeptionellen Vorbereitung der Angebote beauftragt.

 

Die Entscheidungen des Seniorenbeirates im Rahmen der Verbesserung der Lebensbedingungen der Senioren haben empfehlenden und beratenden Charakter, ohne Entscheidungswirkung. Der Seniorenbeirat, der kein Fachausschuss im Sinne des § 51 NGO ist, votiert seit Jahren für einen eigenen kommunalen Treff, ohne kirchliche Bindung. Um dem Wunsch Nachdruck zu verleihen und um die Wünsche der Senioren in der Ortschaft zu erfragen, führte der Seniorenbeirat im Dezember 2009 eine Befragungsaktion durch. Von den 3.354 Einwohnern über 60 Jahren haben 170 Personen ein gültiges Votum abgegeben. Dies entspricht einer Rücklaufquote von gut 5%.

Selbst wenn die Zahlen der Heimbewohner und der Hochaltrigen bei der zu berücksichtigenden Einwohnerzahl außer acht gelassen werden, liegt die Rücklaufquote noch unter 10%.

Insofern kann von einer Repräsentativität  der Umfrage nicht ausgegangen werden.

 

Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung die alternative Lösung weiter verfolgen. Im Rahmen einer Pilotphase wird mit der Kirchengemeinde eine Kooperation eingegangen.