Vorlage - 5513/15-AW

Betreff: Integrationsklassen;
Beantwortung der Anfrage der SPD-Ratsfraktion vom 08.10.2010 für die Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur am 01.12.2010
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Anfragen
Federführend:40 - Fachdienst Bildung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Integration Information
02.12.2010 
27. nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Sozial-und Integrationsausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Ausschuss für Bildung und Kultur Information
01.12.2010 
31. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Die SPD-Ratsfraktion bittet die Verwaltung um Beantwortung der folgenden Fragen:

 

Frage 1:

In welchen der allgemeinbildenden Schulen der Stadt Salzgitter sind Integrationsklassen eingerichtet (Schulform/Schule/Anzahl der Integrations-klassen pro Jahrgang)?

Frage 2:

Wie viele Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen werden in den einzelnen Integrationsklassen beschult?

 

Antwort der Verwaltung:

Im laufenden Schuljahr sind an Grundschulen und Hauptschulen jeweils 6 Integrations-klassen eingerichtet (weitere Detailangaben siehe Anlage).

 

 

Frage 3:

Welche Wege müssen Eltern beschreiten, damit ihr Kind in einer Integrations-klasse aufgenommen wird?

 

Antwort der Verwaltung:

Eltern stellen bei der zuständigen Schule einen Antrag auf integrative Beschulung gemäß § 4 NSchG. Die Schule bzw. eine Förderkommission prüft in einem besonderen Verfahren, ob die Voraussetzungen gegeben sind. Bei positivem Prüfungsergebnis stellt die Landesschulbehörde formell den sonderpädagogischen Förderbedarf fest. Erst danach kann die Einrichtung einer Integrationsklasse angestrebt werden (siehe dazu auch Beantwortung zu Frage 4).

Zur Zeit werden in Integrationsklassen nur Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf „geistige Entwicklung“ und „Lernen“ beschult. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf „Sehen“, „Hören“, „körperlich-motorische Entwicklung“ und sozial-emotionale Entwicklung“ können zielgleich in den allgemein bildenden Schulen unterrichtet werden. Sie erhalten Förderung durch den mobilen Dienst der entsprechenden Förderschulen; sie sind aber keine Integrationskinder.

 

 

Frage 4:

Welche Voraussetzungen müssen Schulen erfüllen, um Integrationsklassen einrichten zu können? Gibt es Probleme bei der Einrichtung von Integrations-klassen? Wenn ja, welche?

 

Antwort der Verwaltung:

Die Einrichtung einer Integrationsklasse kann nur im Einvernehmen zwischen Schule (Schulvorstand) und Schulträger erfolgen und bedarf der Genehmigung der Landesschulbehörde.

Ein Antrag kann genehmigt werden, wenn die nötige schulische Organisation feststeht, der jeweils erforderliche Personaleinsatz gesichert ist und die sächlichen Voraussetzungen geschaffen sind. Der Schulträger hat dafür die räumlichen Gegebenheiten zu schaffen und Mobiliar sowie technische Geräte und Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen.

Bisher hat es in Salzgitter keine Probleme bei der Einrichtung von Integrations-klassen gegeben.

 

 

Frage 5:

Deckt die Anzahl der momentan eingerichteten Integrationsklassen den Bedarf ab?

 

Antwort der Verwaltung:

Nach Auskunft der Landesschulbehörde wurden im laufenden und im vergangenen Schuljahr alle Anträge auf integrative Beschulung in einer Integrationsklasse genehmigt. Der Bedarf ist somit zur Zeit gedeckt.

Anlagen:

Anlagen:

Integrationsklassen

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Integrationsklassen (23 KB) PDF-Dokument (39 KB)