Vorlage - 2224/14

Betreff: Einbeziehung der Grundschule Steterburg in das Regionale Integrationskonzept
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:40 - Fachdienst Bildung   
Beratungsfolge:
Schulausschuss Vorberatung
05.03.2003 
6. öffentliche Sitzung des Schulausschusses (offen)   
Verwaltungsausschuss Vorberatung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
02.04.2003 
17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Das vom Niedersächsischen Kultusministerium am 18.05.2001 als Schulversuch genehmigte “Regionale Integrationskonzept” wird durch die Einbeziehung der Grundschule Steterburg ergänzt.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Zur Einrichtung eines Regionalen Integrationskonzeptes hat der Rat der Stadt am 20.12.2000 den nachstehenden Beschluss gefasst (Beschlussvorlage Nr. 1898/13):

 

1.   Die Stadt Salzgitter unterstützt die stufenweise Erarbeitung eines regionalen Konzeptes für die Arbeit in allen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten gemäß der Rahmenplanung “Lernen unter einem Dach” für die Fortführung der Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

 

2.   Die Stadt Salzgitter stimmt den vorgelegten Teilkonzepten der antragstellenden Sonder- bzw. Grundschulen als Baustein eines Regionalen Integrationskonzeptes zu, sofern für den Schulträger keine Kosten entstehen.

 

3.   Die Stadt Salzgitter stellt den entsprechenden Antrag auf Einrichtung eines Regionalen Teilkonzeptes mit Wirkung ab dem 01.08.2001 beim Niedersächsischen Kultusministerium.

 

Das Niedersächsische Kultusministerium hat darauf am 18.05.2001 unter Einbeziehung der Grundschulen Dürerring, Gerhard-Gesemann, St. Michael sowie der Sonderschule Pestalozzischule die entsprechende Genehmigung zur Durchführung dieses Schulversuchs erteilt.

 

Die Grundschule Steterburg hat - in Abstimmung mit der Pestalozzischule als Förderzentrum - am 17.12.2002 einen Antrag auf Aufnahme in das Regionale Integrationskonzept zum Schuljahr 2003/2004 gestellt.

 

Auf der Grundlage der Rahmenplanung des MK vom Oktober 1998 ist gemeinsame Erziehung und gemeinsamer Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern (§ 4 - Integration - NSchG) an wohnortnahen allgemeinbildenden Schulen künftige pädagogische Aufgabe.

 

In der Stadt Salzgitter bestehen bereits vielfältige Formen der Kooperation zwischen Grundschulen und Sonderschulen.

 

Weiterhin liegen Erfahrungen mit integrativer sonderpädagogischer Arbeit in Integrationsklassen, in der sonderpädagogischen Grundversorgung (Modellversuch GS Dürerring) sowie der zielgleichen Einzelintegration von Kindern mit körperlichen Beeinträchtigungen sowie Seh- und Hörschädigungen vor.

 

Damit diese bewährten Formen vorbeugender und schulbegleitender Förderung zu einem integrativen, flächendeckenden Gesamtkonzept auch weiterhin stufenweise aus- und umgebaut werden können, sollte dem Antrag der Grundschule Steterburg entsprochen werden.

 

Die Bezirksregierung Braunschweig hat inzwischen signalisiert, dass bei positiver Beschlussfassung der städtischen Gremien die Unterrichtsversorgung seitens des Landes sichergestellt wird.

 

Der Stadt entstehen durch die Einbeziehung der Grundschule Steterburg in das Regionale Integrationskonzept nach derzeitiger Kenntnis keine zusätzlichen Kosten.