Vorlage - 1040/16

Betreff: Gemeinsames Projekt „Generationenwerkstatt“ des Referates für Kinder- und Familienförderung und dem Seniorenbüro der Stadt Salzgitter
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:50 - Fachdienst Soziales und Senioren   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Integration zur Kenntnis
04.07.2012 
6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Seniorenbeirat zur Kenntnis
30.08.2012 
2. öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates (offen)   

Sachverhalt

Mitteilung:

 

Das Miteinander der Generationen ist ein wichtiger Beitrag zum aktiven und offensiven Umgang mit dem demografischen Wandel. Eine alternde Gesellschaft bringt ökonomische Veränderungen mit sich. Die Angst der Jüngeren, immer größer werdende Lasten für alte Menschen zu tragen, wächst stetig. So wird mit der beschworenen „Solidarität der Generationen“ auch nur die Finanzierung des Renten- und des Gesundheitssystems verbunden. Diese Reduzierung der Generationenbeziehung wirkt jedoch nur belastend und negativ.

 

Doch die Unterschiedlichkeit der Generationen stellt eine große Chance für die Zukunft dar. Dazu muss sich der junge Mensch bewusst sein, dass er bereits auf einem unterschiedlich langen Weg ins Alter ist; der alte Mensch sollte sich sein eigenes Handeln in der Jugend in sein Bewusstsein rufen. Gegenseitige Achtung und Verständnis füreinander verhindern gegenseitige Skepsis voreinander.

 

Drei entscheidende Fragen soll das gemeinsame Projekt „Generationenwerkstatt Jung und Alt das geht gar nicht ??“ vom Referatr Kinder- u. Familienförderung und vom Seniorenbüro der Stadt Salzgitter sowie der Evangelischen Familienbildungsstätte generationsübergreifend beantworten:

 

  1. Was hält uns zusammen?
  2. Was trennt uns?
  3. Was können wir tun?

 

Hierzu werden die genannten Akteure ca. 25 - 30 Jugendliche und eben soviele Seniorinnen und Senioren zu einem Auftakt-Workshop am 09. Oktober 2012 in die Alte Feuerwache in Salzgitter-Lebenstedt einladen. In einer unterhaltsamen, aber insbesondere zum Nachdenken anregenden Diskussionsveranstaltung sollen Vorurteile beleuchtet und widerlegt werden. Entdeckte Gemeinsamkeiten sollen ein neues Miteinander fördern.

 

Der Programmablauf des Auftaktworkshops ist wie folgt vorgesehen:

 

  • Kabarettistische Eröffnung des Workshops
  • Einführung in das Thema durch die Veranstalter
  • Von 2 ModeratorInnen (beide Altersgruppen) geführte Diskussion
  • Kleingruppenarbeit 
  • Wie geht es weiter?

Das Land Niedersachsen hat die Generationenwerkstatt auf Antrag des Fachdienstes Soziales und Senioren mit einem einmaligen Zuschuss von 6500 € gefördert.