Vorlage - 2677/16

Betreff: Anfrage zu Giftstofffunden aus der Deponie Morgenstern im Bergwerk Fortuna
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Ratsfr. Bündnis 90/Die Grünen
Federführend:Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen   
Beratungsfolge:
Umwelt- und Klimaschutzausschuss zur Kenntnis
03.12.2013 
16.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt

Der NDR berichtete am 05.11.13, dass im Bergwerk Fortuna bei Großhren im Grundwasser Giftstoffe gefunden wurden. Die Giftstoffe stammen aus der 5 km entfernten Deponie Morgenstern. Die Deponie ist ein ehemaliger Tagebau, der zur Müllablagerung benutzt wurde. Von 1963 1968 wurden im großen Rahmen Chemieabfälle in Fässern und in flüssiger Form dort entsorgt, unter anderem PCB, Benzol und Dioxine. 1976 errichtete der Landkreis Goslar auf der Altlast die geordnete Abfallentsorgungsanlage Morgenstern. Die Deponie ist inzwischen stillgelegt und soll saniert werden. Bisher war angenommen worden, dass sich die Schadstoffbelastung auf das Deponie-Gelände beschränkt und das Grundwasser nicht kontaminiert ist. Durch die Ergebnisse der Untersuchung des Grundwassers im Bergwerk Fortuna ist das widerlegt. Da sich die Deponie nur ca. 4 km von der Innersten und 8 km von Ringelheim entfernt befindet, wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten.

 

  1. Besteht die Möglichkeit, dass die Giftstoffe aus der Deponie Morgenstern die Innerste belasten? Wenn ja, welche Früherkennungsmaßnahmen werden durchgeführt?
  2. nnen durch die Giftstoffe Grundwasserbrunnen im Gebiet Ringelheim belastet werden? Wenn ja, welche Früherkennungsmaßnahmen werden durchgeführt?

 

Um schriftliche Beantwortung wird gebeten.