Vorlage - 3239/16-AW

Betreff: Unzureichende Werbung für das "Klesmerfestival" in Salzgitter-Bad;
Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Orschaft Süd vom 04.06.2014 für die Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd am 04.06.2014
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Anfragen
Federführend:41 - Fachdienst Kultur   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Süd zur Kenntnis
04.06.2014 
24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

Die SPD-Ortsratsfraktion möchte von der Verwaltung wissen, warum die Werbung für

das hochwertig besetzte Klesmerfestival dem Anlass in keiner Weise entsprochen hat?

 

 

Sachverhalt:

Das Klesmerfestival ist eines der auch über die Grenzen der Stadt bekannten

Veranstaltungen in Salzgitter und war auch in diesem Jahr musikalisch sehr gut

besetzt.

Über die Informationspolitik zu dieser Veranstaltung gab es jedoch aus der

Bevölkerung und aus Kreisen der Kaufmannschaft das Festival war ja z.T. im

Klesmersonntag eingebettet durchaus berechtigte Kritik. Wir fassen diese Kritik kurz

zusammen:

-          Die Vorankündigungen in der Presse waren völlig unzureichend.

-          Flyer waren im Vorfeld nicht vorhanden.

-          Plakate wurden erst eine Woche vorher ausgehängt.

-          Die Plakate waren gestaltungstechnisch amateurhaft und hatten keinerlei Aufmerksamkeitspotential. (Anregung: Wie wäre es, wenn man die Grundstruktur des Plakates für mehrere Jahre entwickeln würde, um den Wiedererkennungswert zu steigern, z.B. durch eine künstlerisch gestaltete Darstellung der Klesmerfiguren auf dem gleichnamigen Platz. Dann brauchte man nur von Jahr zu Jahr den Programmeindruck verändern)

-          Bei dem Einsatz der Straßenmusiker (auch diese Auswahl war gut) vermissten Organisatoren des Klesmersonntages die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt

 

Zusammenfassend sei festgestellt: Die musikalische Gestaltung verdient Lob, die Vermarktung benötigt eine deutlichen Verbesserung.

 

 

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:

 

-          Die Vorankündigungen in der Presse waren völlig unzureichend.

 

 

Antwort der Verwaltung:

Die lokale und überregionale Presse war umfassend und in kurzen Intervallen intensiv mit Text- und Bildmaterial versorgt worden, insbesondere seitens des hiesigen Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Konkrete Wünsche, z.B. der SZ nach weiteren Informationen zu Helmut Eisel, wurden unverzüglich umgesetzt. Die Fachpresse (u.a. Da Capo zwei komplette Seiten) berichtete ebenfalls. Erstmals war das Festival auf der niedersachsenweit erscheinenden Festivalkarte „Musikland Niedersachsen“ vertreten, quasi in einem Atemzug mitHurricane“ und „Bad Gandersheimer Domfestspiele“. Zusätzlich wurden große Werbeanzeigen in den Medien gebracht. Grundsätzlich ist es aber Teil der Pressefreiheit, dass die Vor- und Nachberichterstattung durch die Veranstalter kaum bzw. gar nicht zu beeinflussen ist.

 

 

-          Flyer waren im Vorfeld nicht vorhanden.

-          Plakate wurden erst eine Woche vorher ausgehängt.

-          Die Plakate waren gestaltungstechnisch amateurhaft und hatten keinerlei Aufmerksamkeitspotential. (Anregung: Wie wäre es, wenn man die Grundstruktur des Plakates für mehrere Jahre entwickeln würde, um den Wiedererkennungswert zu steigern, z.B. durch eine künstlerisch gestaltete Darstellung der Klesmerfiguren auf dem gleichnamigen Platz. Dann brauchte man nur von Jahr zu Jahr den Programmeindruck vendern)

 

 

Antwort der Verwaltung:

Dieser Vorwurf ist korrekt. Im kommenden Jahr werden wieder ein professionell gestaltetes Plakat und ein Flyer entworfen und rechtzeitig in Druck gegeben und plakatiert bzw. verteilt.

 

 

-          Beim Einsatz der Straßenmusiker vermissten die Organisatoren des Klesmersonntags die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt.

 

Antwort der Verwaltung:

Eine Zusammenarbeit der Werbegemeinschaft und des FD 41/Veranstaltungen muss wenn in den kommenden Jahren Klesmerfestival und Klesmersonntag hintereinander an einem Wochenende stattfinden verbessert werden. Das Wochenende sollte dann gemeinsam beworben und durchgeführt werden. 

 

 

        Zusammenfassend sei festgestellt: Die musikalische Gestaltung verdient Lob, die Vermarktung benötigt eine deutliche Verbesserung.

 

Das Lob wurde bereits so an die Künstler weitergereicht. Die zweifelsohne bestehenden Mängel in der Vermarktung wurden auch im FD 41 erkannt und sind bereits im Prozess der Optimierung.