Vorlage - 4944/16-AW

Betreff: Mindestbreite und Sicherheitsabstand der Schutzstreifen für Radfahrer auf dem Schäferkamp und der Feldstraße in SZ-Lebenstedt
Anfrage der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" des Ortsrates der Ortschaft Nord vom 26.01.2016 in der Ortsratssitzung am 03.02.2016
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Ortsratsanfragen
Federführend:66 - Fachdienst Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Nord zur Kenntnis
02.03.2016 
37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nord Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

Anfragen des Ortsrates:

 

Können die Engstellen auf dem einseitigen Schutzstreifen für Radfahrer auf dem Schäferkampf und der Feldstraße beseitigt werden, so dass eine Breite des Schutzstreifens von mindestens 1,25 m erreicht wird?

 

Ist es möglich, auf der gesamten Länge einen Sicherheitsabstand von mindestens 0,501 m bis 0,752 m zwischen den Parkständen und dem Schutzstreifen herzustellen?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Vorwort:

Die im Begründungstext zu den Fragen des Ortsrates zitierte Untersuchung der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bezieht sich auf Ortsdurchfahrten klassifizierter Straßen. Das sind Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Bei der Straße Schäferkamp“ handelt es sich jedoch um eine Gemeindestraße, bei dem in Frage kommenden Teilstück der „Feldstraße handelt es sich zum größten Teil um eine Gemeindestraße. Die Untersuchung ist hier somit nicht relevant.

 

In den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen, die hier maßgeblich sind, wird eine Unterbrechung der Markierung für Radfahrschutzstreifen von etwa 20 bis 30 Meter vor der Engstelle als eine Möglichkeit vorgeschlagen, wenn die verbleibende Fahrbahnbreite geringer als 4,50 Meter ist. Da die Engstellen im besagten Straßenzug unproblematisch und unauffällig sind, werden bauliche Maßnahmen (wie beispielsweise das Abfräsen der Markierung) für unverhältnismäßig angesehen, zumal die vorhandene Straßensubstanz dann noch weiter geschädigt würde. Alternativ wäre ein Rückbau der Engstellen theoretisch möglich. Dies bedeutet allerdings einen erheblichen Sicherheitsverlust für die querenden Fußgänger. Die vorgezogenen Seitenbereiche wurden angelegt, damit wartende Fußgänger rechtzeitig vom fließenden Verkehr gesehen und wahrgenommen werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird von dieser Maßnahme Abstand genommen.

 

Eine zusätzliche Markierung eines Sicherheitsstreifens zwischen Parkstreifen und Schutzstreifen wäre theoretisch möglich, würde allerdings keinen Sicherheitsgewinn mit sich bringen. Außerdem würde er den Kraftfahrer nicht von seiner Verpflichtung, sich beim Verlassen seines Fahrzeuges zu versichern, dass er keinen Verkehrsteilnehmer gefährdet, entbinden (§ 1 StVO).

 

Der Ortsrat der Ortschaft Nord wird um Kenntnis gebeten.

 

Im Auftrag