Vorlage - 0153/17

Betreff: Genehmigung der Jugendbegegnung im Bereich der Internationalen Jugendarbeit mit der Partnerstadt Staryj Oskol im Sommer 2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:51 - Fachdienst Kinder, Jugend und Familie   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Entscheidung
Jugendparlament zur Kenntnis
16.08.2016 
2. öffentliche Sitzung des Jugendparlamentes zurückgestellt   
04.04.2017 
10. öffentliche Sitzung des Jugendparlamentes Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis
18.08.2016 
33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses zurückgestellt   
18.05.2017 
6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Der internationalen Jugendbegegnung mit dem Städtepartner Staryj Oskol in Staryj Oskol im Sommer 2017 (geplant: 11. - 21.07.2017) wird vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltes 2017 zugestimmt.

 

Die Auslandsdienstreisen der Sozialpädagogin Tamara Hagen und des Referatsleiters für das Städtepartnerschaftswesen Günter Heinisch werden genehmigt. 

Sachverhalt: 

 

Jeweils acht Jugendliche und zwei Betreuer/innen aus Staryj Oskol und Salzgitter sind eingeladen an dem durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes geförderten Projekt teilzunehmen. Ende August 2016 hat in Salzgitter der erste Teil der Begegnung mit Erfolg stattgefunden. Hier galt es sich erstmalig persönlich zu begegnen und während der pädagogisch angeleiteten Programmpunkte im Stadtgebiet und der Umgebung erste gemeinsame Erfahrungen zu sammeln. Eine Rückbegegnung in Staryj Oskol ist von beiden Projektpartnern sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewünscht. Die gewonnen Erfahrungen sollen vertieft, erweitert und die Rollen „Gast“ und „Gastgeber“ getauscht werden. Der Schwerpunkt liegt jeweils beim Erkunden der Partnerstadt und dem Kennenlernen der Menschen vor Ort mit ihrer Sprache und Kultur. In Rücksprache mit dem russischen Partner wird auch bei der Rückbegegnung eine Unterbringung in Familien angestrebt. Dies ist in Salzgitter bereits gut gelungen und ermöglicht einen besonders intensiven Einblick in den (Familien-)Alltag, sowie in die Landeskultur und Sprache.

 

Wir wollen im Rahmen internationaler Jugendbegegnungen gezielt einen „Blick über den eigenen Tellerrand“ werfen. Hierdurch können „Berührungsängste“ abgebaut werden. Ein friedvolles Miteinander sowie die Toleranz und Offenheit gegenüber Menschen aus anderen Ländern werden gefördert.

 

 

 

 

 

Sachverhalt Jugendbegegnung mit Russland:

 

Frau Diplom Sozialpädagogin-/arbeiterin Tamara Hagen und der Referatsleiter für das Städtepartnerschaftswesen, Günter Heinisch, werden die internationale Jugendbegegnung bestehend aus einer Gruppe von acht jungen Menschen im Alter von 15-20 Jahren aus Salzgitter nach Russland begleiten. Es handelt sich hierbei um ein Projekt der „offenen Kinder- und Jugendarbeit“ im Rahmen des § 11 Absatz 1 - 3 SGBVIII.

 

Möglicher Ablaufplan der Jugendbegegnung in Staryj Oskol:

 

Reise nach Staryj Oskol (Bus, Flug, Zug), offizielle Begrüßung und Unterbringung in den Familien, Kennenlernen der Partnerstadt Staryj Oskol, pädagogisches Programm in Staryj Oskol und Umgebung, Besuch von Schulen und Vereinen, Auswertung und Dokumentation der Inhalte, Abschiedsabend, Rückreise und gegebenenfalls Shuttle nach Salzgitter.

 

Pädagogische Ziele:

 

         Erfahrungen in der Gruppe machen.

         Persönliche und fremde Grenzen erfahren.

         Stärkung sozialer und kommunikativer Kompetenzen.

         Verantwortung für die Gruppe und sich selbst übernehmen.

         Kooperationen zwischen weiblichen und männlichen Teilnehmern aufgrund    
gemischt geschlechtlicher Gruppen (Gender Mainstreaming).

         Kreativer, gesellschaftlicher, persönlicher Austausch von jungen Menschen über ihren jeweiligen Lebensalltag.

         Persönliche und gesellschaftliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrnehmen. 

         Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten.

         Wissenserwerb- und Austausch zur Partnerstadt/zum Partnerland.

         Partnerstadt und Menschen vor Ort kennenlernen.

         Einblicke in andere Kulturen und Sprachen erhalten.

         Abbau von Hemmungen Fremdsprachen zu benutzen.

         Erweiterung von Sprachkenntnissen.

         Erwerb informellen und formellen Wissens.

         Stärkung demokratischer Grundgedanken/-werte.    

         Erfahrungen über die Grenzen des eigenen Landes, der eigenen Stadt hinaus machen.                                                                

         Stärkung von Toleranz, Akzeptanz und Offenheit.

 

 

 

Die geplanten Sachkosten für dieses Projekt (Flüge, Visum, Transportkosten,  Versicherung, Gastgeschenke) betragen laut Kalkulation August 2016 rund 5.940,- €.

 

Es wird ein Teilnehmerbeitrag für die deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Höhe von 100,- € erhoben (Gesamt: 800,- €). Ein Zuschuss aus KJP-Fördermitteln  in Höhe von 2.920,- € ist zu erwarten. Vermutlich bliebe ein Differenzbetrag an Eigenmitteln von ca. 2.220,- €. Entsprechende Mittel sind aus 2016 zurückgestellt worden.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:  

Die erforderlichen Mittel wurden aus 2016 nach 2017 übertragen.