Vorlage - 0571/17

Betreff: Umbau der "Alten Schule" in SZ-Lobmachtersen zu einem Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftseinrichtung und Anbau eines Feuerwehrgerätehauses
Projektanpassung (Projekt- und Ausführungsfeststellung; Beschlussvorlage 0180/16)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:EB 85 - Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Salzgitter   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Beschlussvorbereitung
17.05.2017 
5. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Ortsrat der Ortschaft Südost Beschlussvorbereitung
23.05.2017 
3. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Südost Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Stadtplanungs- und Bauausschuss Beschlussvorbereitung
14.06.2017 
7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
23.08.2017 
10. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Das Obergeschoss des Gebäudes (ehem. Lehrerwohnung) wird nicht ausgebaut.

Für die Dorfgemeinschaft und örtliche Vereine wird nach alternativen Räumlichkeiten gesucht.        

Sachverhalt:

 

Mit dem Projekt- und Ausführungsbeschluss 0180/16 wurde vom Rat der Stadt Salzgitter entschieden, im ehemaligen Schulgebäude in Lobmachtersen Räume für die Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr sowie die örtlichen Vereine zu errichten. Auf dem Schulgrundstück sollte der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses erfolgen. Als davon unabhängige Maßnahme sollte die ehemalige Lehrerwohnung im Schulgebäude zukünftig von örtlichen Vereinen angemietet werden können.

 

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses ist erfolgt und die Baumaßnahme ist abgeschlossen.

 

Für den einfachen Ausbau der ehemaligen Lehrerwohnung wurden auf Basis der Vorplanungen 75 T€ geschätzt. Die Maßnahme sah einen Ausbau bzw. die Sanierung der vorhandenen Räume vor.

 

Nachdem die Baumaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus weitgehend abgeschlossen waren, wurde auf Grundlage der ursprünglichen Vorentwurfsplanung eines externen Planungsbüros mit der weiteren Planung begonnen. Im Rahmen der nun durchgeführten detaillierten Entwurfsplanungen stellte sich heraus, dass wesentlich weitreichendere Maßnahmen als ursprünglich vorgesehen erforderlich würden. Insbesondere die barrierefreie Zugänglichkeit der Räumlichkeiten im Obergeschoss lässt sich nur mit sehr umfangreichen baulichen Maßnahmen realisieren. Hierzu muss ein Aufzugsschacht mit entsprechender Aufzugstechnik angebaut und eine Angleichung von Geschossdecken vorgenommen werden. Weiterhin sind zusätzliche Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes erforderlich. Hierzu zählt insbesondere der 2. bauliche Rettungsweg (Treppenanlage). Auch der raumbildende Ausbau der Geschoßebene stellt sich aufwendiger dar, als ursprünglich angenommen.

 

Alle erforderlichen Parameter sind in die Entwurfsplanung eingeflossen und als Entwurf mit entsprechender Kostenermittlung gem. DIN 276 dargestellt worden. Unter Berücksichtigung aller Vorgaben ergeben sich für die Umsetzung der Baumaßnahme "Ausbau der ehem. Lehrerwohnung im Obergeschoss der alten Schule Lobmachtersen" Kosten in Höhe von ca. 422 T€.

 

Für die Nutzung als Dorfgemeinschaftsraum würde durch diese Maßnahme nur eine relativ kleine Nutzfläche geschaffen werden. Aus Sicht der Verwaltung ist der Ausbau des Dachgeschosses unwirtschaftlich und aus ökonomischen Gründen nicht vertretbar.

 

Diese Überlegungen wurden mit Vertretern der Dorfgemeinschaft, der Freiwilligen Feuerwehr Lobmachtersen und der Kirche und Vereinen, als möglichen zukünftigen Nutzern, kommuniziert und letztendlich ein Konsens über den "Nichtausbau" des Dachgeschosses erzielt.

 

Als Alternative für den Dachgeschossausbau im ehem. Schulgebäude wurden Vorschläge für einen Neubau auf dem Kirchengelände oder der Ankauf eines Bestandsgebäudes der Kirche vorgeschlagen.

Die Verwaltung wird diese Vorschläge prüfen, nach weiteren Möglichkeiten suchen und

den politischen Entscheidungsgremien eine entsprechende Beschlussvorlage vorlegen.