Vorlage - 0649/17

Betreff: HELIOS Klinikum Salzgitter GmbH, Jahresabschluss 2016 und Wahl des Abschlussprüfers 2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:02.1 - Beteiligungsmanagement und Strategisches Konzerncontrolling   
Beratungsfolge:
Wirtschafts-und Steuerungsausschuss Beschlussvorbereitung
15.06.2017 
7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Wirtschafts-und Steuerungsausschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Der Vertreter der Stadt Salzgitter in der Gesellschaftsversammlung der HELIOS Klinikum Salzgitter GmbH wird angewiesen, wie folgt zu stimmen; ein schriftliches Beschlussverfahren wird alternativ zugelassen:

 

  1. Der vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wird in der geprüften und testierten Fassung des Abschlussprüfers KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgestellt. Die Bilanzsumme beträgt 55.757.918,98 €

 

  1. Der Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2016 beträgt 11.514.865,21 € und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

  1. Der Klinikgeschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt.

 

  1. Zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2017 wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.

 

  1. Dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt.

   

Sachverhalt:

Gemäß § 8 Absatz 2 Nr. 1, 4, 8 und 9 des Gesellschaftervertrages beschließt die Gesellschafterversammlung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisses, die Entlastung der Geschäftsführung, die Entlastung des Aufsichtsrates sowie die Wahl des Abschlussprüfers.

Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2016 mit Datum vom 31. März 2017 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt und soll auch für das Geschäftsjahr 2017 die Abschlussprüfung übernehmen.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 15.05.2017 mit dem Jahresabschluss 2016 befasst und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, die erforderlichen Beschlüsse zu fassen.

Die Gesellschafterversammlung hat sich in ihrer Sitzung am 15.05.2017 mit dem Jahresabschluss befasst und Herr Oberbürgermeister Klingebiel hat unter dem Vorbehalt des Beschlusses des Verwaltungsausschusses der Stadt Salzgitter den oben genannten Beschlusspunkten zugestimmt. Der Beirat ist ebenfalls am 17.05.2017 über den Jahresabschluss unterrichtet worden.

Die HELIOS Klinikum Salzgitter GmbH schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresergebnis in Höhe von 11,5 Mio. € ab und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert.

Das Jahresergebnis ist geprägt durch einen Einmaleffekt aus der Auflösung der Rückstellung des Fördermittelrisikos in Höhe von 7,7 Mio. €.

 

Bilanz

Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages und dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres erhöhte sich das Eigenkapital von 4,9 Mio. € auf 16,4 Mio. €.

 

Im Jahr 2016 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 1,8 Mio. € vorgenommen. Wesentliche Investitionen waren u.a. der weitere Ausbau der WLAN-Versorgung (183 T€), ein fahrbarer 3D-C-Bogen (181 T€), diverse Ultraschallgeräte (128 T€), Modulschranksysteme (107 T€) und die MRT Biopsie (65 T€).

Die Finanzlage und die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Bereitstellung von Finanzierungsmitteln im Rahmen der Teilnahme am Cash-Pooling-Verfahren der HELIOS-Gruppe sichergestellt. Im Gegensatz zum Vorjahr ist die Inanspruchnahme aus dem Cash-Pooling-Verfahren um rund 5,4 T€ zurück gegangen.

 

Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Betriebsleistung in Höhe von 59,2 Mio. € erzielt. Somit ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung in Höhe von 3 Mio. € (+5,4 %) zu verzeichnen. Die Veränderung beruht in erster Linie auf dem Rückgang von Bewertungsrelationen sowie der Steigerungen in den Bereichen der sonstigen Umsatzerlöse. Gegensätzlich sind die Umsatzerlöse aus Wahlleistungen etwas zurück gegangen, weil die Inanspruchnahme gesunken ist und der Abrechnungsanbieter gewechselt wurde.

Dem gegenüber stehen die Betriebsaufwendungen mit 55 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Rückgang um 412 T€ (-0,7 %) zu verzeichnen. Die Materialkosten hingegen sind angestiegen, weil in erster Linie höhere Patientenzahlen im stationären Bereich vorlagen. Die Abschreibungen vermindern sich minimal durch normale Anlagenabgänge.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 11,52 Mio. € auf neue Rechnung vorzutragen.         

              

Anlagen:

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2016    

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlagen-Bilanz-GuV (47 KB)