Vorlage - 0679/17

Betreff: Schonzeitverordnung für Rehwild; Fortschreibung der Statistik um das Jagdjahr 2016/2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:32 - Fachdienst BürgerService und Ordnung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Feuerwehr und öffentliche Ordnung zur Kenntnis
06.06.2017 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr und Öffentliche Ordnung Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Umwelt- und Klimaschutzausschuss zur Kenntnis
06.06.2017 
6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss zur Kenntnis
Rat der Stadt Salzgitter zur Kenntnis
23.08.2017 
10. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Mitteilung:

 

Die Verordnung über die Verkürzung der Schonzeit für Rehwild in der Stadt Salzgitter (Schonzeitverordnung) vom 17.07.2013 erweitert die Jagdzeit für Jährlingsböcke um den Monat April und für Schmalrehe um die Monate April sowie Juni bis August. Die Laufzeit dieser Verordnung endet zum 31.12.2017.

 

Die Anzahl der Rehwildunfälle und die allgemeinen Wildunfallzahlen werden seit dem Jahr 2008 gegenübergestellt und jeweils um das neue Jagdjahr (01.04. bis 31.03. des Folgejahres) fortgeschrieben. Sie sind dem Rat vorzustellen.

 

Folgende Entwicklung ist hierbei zu verzeichnen:

 

Jagdjahr

Wildunfall Rehwild

allgemeine Wildunfälle

anteilig

(01.04. - 31.03.)

Daten Jägerschaft

Daten Polizei

in %

2008/09

98

213

46

2009/10

85

216

39

2010/11

121

234

52

2011/12

97

211

46

2012/13

108

262

41

2013/14

115

231

50

2014/15

88

201

44

2015/16

98

266

37

2016/17

102

245

42

                 

In den 6 Jahren vor Inkrafttreten der Schonzeitverordnung (2008/09 – 2013/14) lag die durchschnittliche Zahl der jährlichen Wildunfälle bei 228. Im gleichen Zeitraum gab es pro Jahr im Schnitt 104 Rehwildunfälle (46 %).           

Seit dem Jagdjahr 2014/15 greift die Schonzeitverordnung zeitlich im vollen Umfang. Wie der vorangestellten Tabelle zu entnehmen ist, ist die Anzahl der allgemeinen Wildunfälle auf durchschnittlich 237 pro Jahr Tiere gestiegen. Gegenläufig ist hier aber der Anteil der Rehwildunfälle. Dieser liegt nunmehr bei jährlich 96 Tieren (41 %).