Vorlage - 0473/17-AW

Betreff: Gefährliche Kreuzungen in der Friedrich-Ebert-Straße
Anfrage des Ortsratsmitglieds der Ortschaft Süd Michael Siano ( Bündnis 90/ Die Grünen) vom 20.03.2017 in der Sitzung vom 05.04.2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Ortsratsanfragen
Federführend:32 - Fachdienst BürgerService und Ordnung   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Süd zur Kenntnis
07.06.2017 
7.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Laut Anwohnern ist es in der Friedrich-Ebert-Straße als wichtiger Durchgangsstraße in Salzgitter-Bad in den vergangenen Monaten zu Beinahe-Kollisionen gekommen. Ende 2016 kam es sogar zu einem schweren Autounfall an der Zufahrt Crammwiese. Als ein bedeutsamer Gefährdungsaspekt wird die schlechte Einsehbarkeit in die Friedrich-Ebert-Straße genannt, wenn Autofahrer von den kleineren Zufahrtsstraßen aus einbiegen wollen, weil durch an der Friedrich-Ebert-Straße parkende Autos zeitweise die Sicht deutlich eingeschränkt wird. Kritisch sei die Situation unter anderem auch an der Zufahrt Adolf-Kolping-Straße (in Höhe der Salto-Suchtberatung), zumal die Friedrich-Ebert-Straße aus Richtung Innenstadt vor der Kreuzung sogar noch eine leichte Biegung macht. So müssten Autofahrer, wenn sie von der Adolf-Kolping-Straße aus nach links einbiegen, dieses manchmal quasi „im Blindflug“ vollziehen.

Vor diesem Hintergrund werden folgende Fragen gestellt:

Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, das Gefährdungspotenzial bei den kleinen Zufahrten/Kreuzungen entlang der Friedrich-Ebert-Straße zu minimieren?

Wären zum Beispiel Verkehrsspiegel auf den gegenüberliegenden Straßenseiten oder ausgeweitete Park- und Halteverbotsflächen an den Ein- und Zufahrten geeignete Maßnahmen?


Antwort der Verwaltung:

 

Die Verkehrskommission hat sich die Situation vor Ort angesehen und sieht keinen Handlungsbedarf. Die dortigen Gegebenheiten sind an vielen Stellen im gesamten Stadtgebiet anzutreffen. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert laut Straßenverkehrsordnung ständige Vorsicht und Rücksichtnahme. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen vermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Verkehrsunfallmäßig ist der Einmündungsbereich der  Adolf-Kolping-Straße, als auch die weiteren Einfahrtsbereiche in die Friedrich-Ebert-Straße, unauffällig. Der angesprochene Unfall im Zufahrtsbereich der Crammwiese resultierte aus einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung des Beteiligten.

Die Einrichtung von zusätzlichen Haltverboten an Einmündungen und Kreuzungsbereichen würde weiteren Parkdruck erzeugen.

Der Einsatz von Verkehrsspiegeln, mit all deren Nachteilen (verzerrte Darstellung der Verkehrssituation/keine Einschätzbarkeit der Geschwindigkeiten/Abnahme der Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers  durch „verlassen auf den Spiegel“), wird sogar als kontraproduktiv angesehen.

Um Kenntnisnahme wird gebeten.