Vorlage - 0880/17

Betreff: BV 0251/17 i. S. Entwicklung und Vermarktung von Wohnbaugrundstücken unter Beteiligung von privaten Grundstücksentwicklern und Investoren und
BV 0414/17 i. S. Erarbeitung einer Vermarktungsstrategie von Wohnbaugrundstücken -
Zwischennachricht
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:61 - Fachdienst Stadtplanung, Umwelt, Bauordnung und Denkmalschutz Beteiligt:EB 62 - Eigenbetrieb Salzgitter Grundstücksentwicklung
Beratungsfolge:
Umwelt- und Klimaschutzausschuss zur Kenntnis
05.09.2017 
7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Stadtplanungs- und Bauausschuss zur Kenntnis
13.09.2017 
9. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss zur Kenntnis
Rat der Stadt Salzgitter zur Kenntnis
27.09.2017 
11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Mitteilung:

 

Der Rat hat in seiner Sitzung am 22.03.2017 beschlossen, die Verwaltung zu beauf­tragen, in Ergänzung zu den Aktivitäten des EB 62 (Grundstücksentwicklung) und ggf. unter Einbeziehung externer Beratung ein gesamtstädtisches Konzept zur Entwicklung und Vermarktung von Wohnbaugrundstücken zu erstellen. Hierbei sollen auch Modelle für eine kooperative Baulandentwicklung durch privates Engagement (durch In­vestoren, Entwickler, Erschließungsträger) und die Auslobung von Investorenwettbe­werben einbezogen werden. Das Konzept soll bis spätestens Ende des 3. Quartals 2017 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.

 

Aufgrund des Bearbeitungsumfangs ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt erkennbar, dass die gesamtstädtische Wohnbauflächenpotenzialanalyse nicht bis zum Ende des 3. Quartals 2017 fertiggestellt werden kann. Nach der aktuellen Zeitplanung soll das Kon­zept den Selbstverwaltungsgremien bis zum Ende des 1. Quartals 2018 vorgelegt wer­den, so dass die Beratung des Konzepts in den Gremien im April 2018 beginnen kann.

 

Die Vorgehensweise bei der Ermittlung potenzieller Wohnbauflächenstandorte erfolgt in mehreren Stufen bzw. Arbeitsschritten: Zunächst werden alle bisher im Rahmen von Anfragen, früheren Programmen oder im Zuge von B-Plan-Aufstellungsbeschlüssen bewerteten Standorte überprüft und auf ihre Eignung für die künftige Wohnbauflächen­entwicklung bewertet. Grundsätzlich soll verstärkt die Möglichkeit der Innenentwicklung geprüft werden (Grundsatz: Innenentwicklung vor Außenentwicklung). Auf der Grund­lage von Ortsbegehungen werden weitere Standorte für die Wohnbauflächenent­wicklung identifiziert. Anschließend wird für jede einzelne Fläche ein Standort-Steck­brief erstellt, in dem die Entwicklungsfähigkeit der Fläche als Bauland unter Berück­sichtigung verschiedener Kriterien wie z. B. Schallbelastung, ÖPNV-Erreichbarkeit, Eigentumsverhältnisse, Altlastenverdacht, Ackerzahl, Nahversorgungssituation und Grundwasserflurabstand bewertet wird. Die Ergebnisse der Standortbewertungen wer­den im Endbericht aufbereitet und zusammenfassend dargestellt.

 

Desweiteren hat der Rat in der Sitzung am 22.03.2017 beschlossen, dass die Ver­waltung eine „Vermarktungsstrategie von Wohnbaugrundstücken“ erarbeitet.

 

Die Verwaltung wird diese aufgrund der inhaltlichen Zusammenhänge parallel zum Wohnbauflächenkonzept erarbeiten und bis zum Ende des 1. Quartals 2018 den poli­tischen Gremien vorlegen.