Vorlage - 0926/17

Betreff: Vorstellung der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses "Pimp Up My Kiez" im Rahmen eines Mikroprojektes der ESF-Förderkulisse "Jugend stärken im Quartier"
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:51 - Fachdienst Kinder, Jugend und Familie   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis
17.08.2017 
8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Mitteilung:

 

Über die ESF-Förderkulisse „Jugend stärken im Quartier“ finanziert die Stadt Salzgitter derzeit das Projekt „KompAS“ (Kompetenzagentur Salzgitter). Im Rahmen dieser Förderung ist es möglich, neben dem Hauptprojekt „KompAS“ so genannte Mikroprojekte durchzuführen, die zum Ziel haben, Jugendliche an die Angebote der Kompetenzagentur heranzuführen. Um Ideen für mögliche Mikroprojekte für vier der insgesamt sechs Fördergebiete zu generieren, wurde gemeinsam mit dem Büro stadt.menschen.berlin eine Jugendbeteiligung durchgeführt.

 

Die übergreifende Zielstellung der Beteiligungsaktion bestand zunächst in einer Bestandsaufnahme (aus Jugendsicht) der Handlungsbedarfe vor Ort in den Quartieren Berliner Straße und Umgebung, Fredenberg, Kampstraße und Umgebung sowie Seeviertel.  Als Ergebnisse entstanden Handlungsperspektiven und Projektansätze oder auch konkrete  Projekte, deren Qualifizierung und Umsetzung in der Folgezeit ab Herbst 2017 erfolgen soll.

 

Die jugendlichen Bewohnerinnen und Bewohner der genannten Quartiere wurden dabei in mehrfachen Rollen und zu verschiedenen Zeitpunkten aktiv.  Alle notwendigen Schritte für das Vorverfahren wurden extern vorbereitet, begleitet und durchgeführt.

 

Die Jugendlichen in den Quartieren wurden über verschiedene Zugänge angesprochen, prioritär über Jugendeinrichtungen, sonstige soziale Einrichtungen (Stadtteiltreffs etc.), weiterführende Schulen und durch direkte Ansprache im Gebiet. Die Wahl der geeigneten Methoden wurde gemeinsam mit dem jeweiligen institutionellen Partner durchgeführt; die Verfahren waren generell sehr niedrigschwellig angelegt. Am Ende des Prozesses erfolgte eine intensive Rückkoppelung an die Jugendlichen. 

 

Die Jugendlichen konnten lernen, ihren Stadtteil aktiv wahrzunehmen sowie Stärken und Schwächen ihres Quartieres zu identifizieren. Die Methode "Pimp Up My Kiez" ist auf Nachhaltigkeit angelegt, das heißt, die Institutionen können die Methode nach Abschluss des Projektes eigenständig weiter anwenden.