Vorlage - 3051/14

Betreff: Betreuungsänderungen in Kindertagesstätten
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:51-Jugendamt-   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
21.08.2003 
13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Die Betreuungsstunden in den Kindertagesstätten müssen sehr variabel gehandhabt werden, weil sich durch Wegzug, Zuzug oder Vollendung des 3

Die Betreuungsstunden in den Kindertagesstätten müssen sehr variabel gehandhabt werden, weil sich durch Wegzug, Zuzug oder Vollendung des 3. Lebensjahres der Bedarf ständig verändert. Die Trägerinnen und Träger der Einrichtungen reagieren sehr flexibel auf diese Veränderungen und stellen entsprechende Anträge.

 

Die prekäre Haushaltslage veranlasste die Verwaltung von Beginn des Jahres an eine sehr restriktive Haltung zu den Anträgen einzunehmen.

 

Wünsche der Eltern und Einrichtungen konnten nur berücksichtigt werden, wenn ein einklagbarer Rechtsanspruch bestand. Unter diesem Gesichtspunkt wurden folgende ablehnende Entscheidungen getroffen:

 

1. Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Nikolai, Salzgitter Bad

Antrag vom 27.03.2003 auf Umwandlung einer Vormittagsgruppe in eine Dreiviertel-tagsgruppe ab 01.08.2003; abgelehnt am 14.06.2003

2. Städtische Kindertagesstätte Pusteblume, Salzgitter Lebenstedt

Antrag vom 21.05.2003 auf Erweiterung des Spätdienstes; abgelehnt am 17.06.2003

3. Städtische Kindertagesstätte Hlg. Dreifaltigkeit, Salzgitter Bad

Antrag vom 27.05.2003 auf Umwandlung einer Vormittagsgruppe mit Sonderöff-nungszeit in eine Dreivierteltagsgruppe; abgelehnt am 18.06.2003

4. Ev.-luth. Kindertagesstätte Lesse, Salzgitter Lesse

Antrag vom 23.06.2003 auf Erweiterung des Spätdienstes; abgelehnt am 03.07.2003

 

Genehmigt wurden folgende Maßnahmen, die zum einen zur Erfüllung des Rechts-anspruchs auf einen Kindergartenplatz zwingend erforderlich und zum anderen ohne zusätzliche Kosten durchzuführen sind:

 

1. Städtische Kindertagesstätte Sauingen, Salzgitter Sauingen

Ab 05.03.2003 musste die zweite Fachkraft für den Spätdienst bereit gestellt werden, da die Anzahl der Kinder dies erforderte. Die Regelung ist bis 31.07.2003 befristet.

2. Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Nikolai, Salzgitter Bad

Ab 01.08.2003 wird eine der Vormittagsgruppen mit einer täglichen Kernbetreuungs-zeit von 5 Stunden geführt, weil damit die gesetzliche Voraussetzung für die Durchführung einer Einzelintegrationsmaßnahme geschaffen wird.

 

 

Zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz mussten folgende Maßnahmen genehmigt werden:

 

1. Kath. Kindertagesstätte St. Bernward, Salzgitter Thiede

Die seit dem 01.08.2002 eingerichtete zusätzliche Vormittagsgruppe mit 22 Plätzen musste auf Grund des Bedarfs bis 31.07.2004 weiter genehmigt werden.

2. Städtische Kindertagesstätte Hlg. Dreifaltigkeit, Salzgitter Bad

Die seit dem 01.08.2002 eingerichtete zusätzliche Vormittagsgruppe mit 10 Plätzen musste auf Grund des Bedarfs bis 31.07.2004 weiter genehmigt werden.

3. Ev.-luth. Kindertagesstätte Martin Luther, Salzgitter Lebenstedt

Die seit dem 01.08.2002 eingerichtete zusätzliche Nachmittagsgruppe mit 10 Plätzen musste auf Grund des Bedarfs bis 31.07.2004 weiter genehmigt werden.

4. Ev.-luth. Kindertagesstätte Am Festplatz, Salzgitter Gebhardshagen

Die seit dem 01.08.2002 erweiterten Sonderöffnungszeiten wurden auf Grund des Bedarfs bis 31.07.2004 weiter genehmigt.

5. Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Georg, Salzgitter Thiede

Die seit dem 01.08.1998 genehmigte Dreivierteltagsgruppe wurde auf Grund des Bedarfs bis 31.07.2006 weiter genehmigt.

Für Zuschüsse zum Ausgleich der Betriebskostendefizite der zurzeit 42 in Betriebs-trägerschaft geführten Kindertagesstätten in Salzgitter sind im Haushalt 2003 folgende Mittel bereitgestellt:

 

1. 4640.77010           4.245.100 €

Betriebskostenzuschüsse stadteigene Kindertagesstätten

 

2. 4640.77020           4.643.400 €

Betriebskostenzuschüsse Kindertagesstätten fremde Träger

 

Die vom Jugendamt ermittelten und angemeldeten Ansätze wurden im Rahmen des Eckdatenbeschlusses um 31.000 € bzw. 41.000 € gekürzt.

 

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Finanzielle Auswirkungen: