Vorlage - 3096/14

Betreff: Verkehrszeichen in Thiede / Steterburg
Antrag des Ortsrates der Ortschaft Nordost aus der Sitzung vom 17.06.2003
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:66-Tiefbauamt-   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Nordost Anhörung
10.09.2003 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nordost Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt

Antrag des Ortsrates:

Antrag des Ortsrates:

“Der Ortsrat der Ortschaft Nordost fordert die Verwaltung der Stadt Salzgitter auf:

1.      die Kreuzung des Rad- und Fußweges mit der Adalbert-Stifter-Straße am Kindergarten durch bauliche Maßnahmen (Fußgängerschutzinsel mit Versatz oder Aufpflasterung und Stangen oder Kettengeländer) derart umzugestalten, dass der Schutz von Fußgängern wieder verbessert wird

2.      die Tempo-30-Zone, falls noch vorhanden, auf der Schäferwiese aufzuheben und den Fußgängerüberweg im Bereich der Hausnummer 8 A wieder einzurichten

3.      an der Signalanlage der Kreuzung B 248 / L 615 die Grünphase für Fußgänger, die über den Panscheberg gehen, zu verlängern

4.      alle verbliebenen Zebrastreifen instand zu setzen.”

 

 

 

Mitteilung:

Seitens der Verwaltung wird zu den obigen Punkten wie folgt Stellung genommen:

 

Zu 1:

Die Straße “Adalbert-Stifter-Straße” verläuft in einer Tempo-30-Zone.

“Sofern in einer Tempo-30-Zone zusätzlich verkehrssichernde Maßnahmen erforderlich erscheinen, ist zu prüfen, ob die Anordnung der zonenwirksamen Geschwindigkeitsbeschränkung verhältnismäßig ist und beibehalten werden kann.” (Auszug aus einem Schreiben des Nieders. Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr vom 25.06.1999)

Die gemeinsame Prüfung mit der Polizei hat ergeben, daß die Tempo-30-Zone beibehalten werden kann, weil keine weiteren verkehrssichernden Maßnahmen erforderlich sind.

 

Zu 2:

Die Ausschilderung “Tempo-30-Zone” für die Straße “Schäferwiese” wird entfernt und der Fußgängerüberweg an der früheren Stelle wieder eingerichtet.

 

Zu 3:

Eine Grünphase ist so einzurichten, daß der Fußgänger bei zügiger Geschwindigkeit über die Mitte der Fahrbahn bei “Grün” gehen kann. Als Fahrbahnbreite ist dabei die Strecke von Bord bis Bord anzunehmen. Längere Grünzeiten bringen für den Fußgänger keine Verbesserung, stören aber den Fluß der Kraftfahrzeuge. Damit sinkt die Leistungsfähigkeit der Lichtsignalanlage und die Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer werden länger. Eine kurze, aber ausreichende Grünzeit fördert die Pulkbildung bei den Fußgängern. Dadurch geht der Fußgänger in einer Gruppe, die vom Kraftfahrer besser gesehen wird.

Die o. a. Lichtsignalanlage wird auf diese Aspekte hin überprüft werden.

 

Zu 4:

Die Betreuung von Fußgängerüberwegen erfolgt durch den Straßenunterhaltungsbezirk Nord des Tiefbauamtes im Rahmen der Regiearbeiten Zug um Zug und im Rahmen des zur Verfügung stehenden Personals.

 

Der Ortsrat der Ortschaft Nordost wird um Kenntnis gebeten.

 

Gez. Rosenthal                                                      Gez. Ullrich

 

 

 

 

 

Begl.: