Vorlage - 2723/17

Betreff: Erneuerung der Brücke SZ-N 05 (Stabbogenbrücke) Industriestraße Nord über den Salzgitter-Stichkanal;
hier: Leistung aus dem Investitionshaushalt, Leistung außerplan-mäßiger Auszahlung und Berichtspflicht
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:66 - Fachdienst Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Stadtplanungs- und Bauausschuss Beschlussvorbereitung
13.03.2019 
23. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Finanzausschuss Beschlussvorbereitung
20.03.2019 
38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
26.03.2019 
29. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

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Beschlussvorschlag:

 

Der Leistung der Kosten für die Sanierung der Stabbogenbrücke aus dem Investitions­haushalt anstelle der Kosten aus dem Ergebnishaushalt wird zugestimmt.

 

Ebenfalls stimmt der Rat gemäß § 117 Abs. 1 in Verbindung mit § 58 Abs. 1 Nr. 9 NKomVG der Leistung der außerplanmäßigen Ausgaben bei Investitionsnummer 6600neu918 (Stabbogenbrücke) in Höhe von 3.100.000 € zu. Die Deckung ist ge­hrleistet durch 6600345918 (K 30, vierstreifiger Ausbau) und 6600neu018 (Zu­wendung nach GVFG für Stabbogenbrücke). Die Bereitstellung erfolgt im Rahmen des Jahresabschlusses 2018.

             

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Sachverhalt Investitionshaushalt:

 

Da es sich bei der Sanierung der Stabbogenbrücke entgegen der vorherigen Ein­schätzung einer Werterhaltung um eine Wertsteigerung handelt, sind die Kosten für die Sanierung der Stabbogenbrücke aus dem Investitionshaushalt zu leisten.

Mit dem Jahresabschluss 2018 werden die in 2018 bereits getätigten Auszahlungen umgebucht. Gedeckt werden diese Kosten durch den investiven Ansatz bei der K 30.

 

Zur Finanzierung der Ertüchtigung des Überbaus und des Fahrbahnbelages wurden  2018 "Finanzhilfen des Landes für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse; Zuwen­dungsbescheid gem. NGVFG - in Verbindung mit den Richtlinien das Gemeinde­verkehrsfinanzierungsgesetz (R-GVFG) - für Baumaßnahmen" beantragt.

 

Mit Förderbescheid vom 14.01.2019 wurde diese Förderung für den zweiten Bau­abschnitt der Stahlbau­arbeiten (ca. 672.000,00 €) und die Erneuerung der Fahrbahn (ca. 417.600,00 €) in Höhe von insgesamt ca. 1.089.600,00 € bewilligt.

 

 

Für die Förderung über Zuwendungen nach GVFG gibt es bereits eine Zusage durch das Landesamt. 900.000 € erhält die Stadt bereits in 2019, die übrigen 189.600 € werden nach Vorlage des Verwendungsnachweises an die Stadt Salzgitter ausgezahlt, sodass die 900.000 € als außerplanmäßige Einzahlung für die Deckung der übrigen 600.000 € herangezogen werden können.

 

Die Stabbogenbrücke wird im Rahmen der Sanierungsarbeiten grundhaft erneuert, sodass sich nachträgliche Herstellungskosten wertsteigernd auswirken. Der anteilige Restbuchwert, den die Brücke an den Stellen, die grundhaft erneuert werden, aufweist, ist außerplanmäßig im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 abzuschreiben. Die mit den Sanierungsarbeiten entstandenen nachträglichen Herstellungskosten werden, für die bereits in 2018 entstandenen Herstellungskosten ebenfalls im Jahresabschluss 2018, aktiviert. Die Restnutzungsdauer beträgt 36 Jahre.

 

Sachverhalt Berichtspflicht:

 

Im Zuge der Beschlussvorlage 1846/17 und mit VA-Beschluss vom 23.05.2017 wurde der Auftrag für die Ertüchtigung der Brücke SZ-N 05 (Stabbogenbrücke), Industrie­straße Nord (K 36) über den Salzgitter-Stichkanal an die Fa. SEH Engineering GmbH, Hannover, in Höhe von 2.228.474,52 € vergeben.

 

Baubeginn war am 03.09.2018. Die Freigabe der Stabbogenbrücke ist für Anfang September 2019 geplant.

 

Im Rahmen der derzeitigen Ertüchtigung des Stahlüberbaus wurden bislang vier zusätzliche Aufträge an die Fa. SEH erteilt:

 

  1. Nachtrag:

"Verlängerung der ausgeschriebenen Lasche zur Trapezsteifenverstärkung".

Im Rahmen der Ausführungsplanung wurde festgestellt, dass die in der geprüf­ten Statik vorgegebene Länge der Laschen für die Trapezsteifenverstärkung zu kurz bemessen wurden. Der Nachtrag für die erforderlichen längeren Laschen beträgt 82.815,72 € (brutto).

 

  1. Nachtrag:

"Tägliche Kontrolle der Wasser- und Schifffahrtszeichen"

Die Kontrolle der Wasser- und Schifffahrtszeichen ist eine Genehmigungs-auflage des Wasser- und Schifffahrtsamtes Braunschweig. Der daraus resul­tierende Nachtrag der Baufirma hat eine Auftragshöhe von 12.818,20 € (brutto).

 

  1. Nachtrag:

"Prüfung der Hängeranschlussbleche"

Aufgrund der Breite und Lage der neuen Hängerschweißnähte muss die ursprünglich geplante Ultraschallprüfung der Schweißnähte durch eine Röntgen­prüfung ersetzt werden. Der Mehraufwand durch die geänderte Schweißnaht­prüfung beträgt 5.493,52 € (brutto).

 

  1. Nachtrag:

"MT (Magnetpulverprüfung) Prüfung Grundmaterial der Hänger"

Bei der Sanierung des ersten Hängersanschlusses wurden zusätzliche Risse im Grundmaterial (Bleche) festgestellt. Für die Risssanierung musste hier eine zusätzliche Magnetpulverprüfung (MT-Prüfung) des Grundmaterials durchgeführt werden, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu gelangen.

Der Nachtrag für die zusätzliche MT-Prüfung beträgt 7.107,35 € (brutto).

 

Aktuell soll ein fünfter Nachtrag an die Fa. SEH Engineering GmbH vergeben werden:

 

  1. Nachtrag:

"Sanierung der Stöße Trapezsteifen"

Bei dem vorbereitenden Schleifen zum Anschweißen der Laschen unter den Hohltrapezsteifen (2. BA) wurden an einigen Stoßstellen der Hohltrapezsteifen Unregelmäßigkeiten in den alten Schweißnähten gefunden.

Die Kosten für die zusätzlichen Schweißnahtprüfungen und die Schweißnaht-reparaturen betragen 32.582,43 € (brutto).

 

Die Nachträge 1 bis 5 wurden durch den Fachdienst Rechnungsprüfung vorgeprüft.

 

 

Gegen die Vergaben bestehen seitens des RPA´s keine Bedenken.

 

Die Kosten für die Ertüchtigungsarbeiten am Stahlüberbau werden dadurch voraus­sichtlich ca. 2.5 Mio € betragen.

 

Zusammenfassung Baukosten (brutto):

 

Hauptauftrag:2.288.474,52 €

 

1.Nachtrag82.815,72 €

2.Nachtrag12.818,20 €

3.Nachtrag5.493,52 €

4.Nachtrag7.107,35 €

5.  Nachtrag                         32.582,43 €

 

Zwischensumme2.429.291,74 €

Abschluss der Maßnahme in 2019        670.000,00

 

Gesamtmaßnahme3.100.000,00 €

 

Da die Höhe der Gesamtnachträge nunmehr 100 T€ übersteigt, erstattet die Ver­waltung hierzu Bericht.

 

                      

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Finanzielle Auswirkungen:   siehe Anlage

                      

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Anlage:

Finanzielle Auswirkungen

                      

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich FA_2723-17 (25 KB) PDF-Dokument (47 KB)