Vorlage - 3465/17

Betreff: Verzicht auf Glyphosat auf städtischen Flächen
Status:öffentlichVorlage-Art:gem. Antrag B90/Die Grünen, SPD
Federführend:Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen   
Beratungsfolge:
Umwelt- und Klimaschutzausschuss Beschlussvorbereitung
03.12.2019 
28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Betriebsausschuss SRB Beschlussvorbereitung
21.01.2020 
29. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses SRB zurückgestellt   
18.02.2020 
30. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses SRB zurückgestellt   
17.03.2020 
ENTFÄLLT!! 31. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses SRB      
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
18.12.2019 
37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
22.01.2020 
38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
19.02.2020 
39. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
24.03.2020 
40. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

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Beschlussvorschlag:


Der Rat der Stadt beschließt das grundsätzliche Verbot von Herbiziden und

Insektiziden auf städtischen Flächen (im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, des

Grabelandes und den Kleingärten).

 

-Dies gilt auch für neu abzuschließende Pachtverträge und Verlängerungen von    

 Pachtverträgen.

-Im Fall einer Gefährdung der städtischen Flächen durch Wald- und Forstschädlinge

 sind Ausnahmeanträge vom Verbot bei der „Unteren Naturschutzbehörde“ der Stadt

 Salzgitter zu stellen.

  

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Begründung:  

 

 Es besteht bereits auf Antrag der Grünen und der SPD ein Verbot zur Aufbringung des

Giftes Glyphosat bei der Wildkräuterbeseitigung auf städtischen Flächen, die in der

Zuständigkeit des SRB liegen. Dieses Verbot soll nun auch bei Pachtverträgen angewendet werden.

 

Eine ökologische und nachhaltige Kommunalpolitik muss die Bürgerinnen und Bürger

vor gesundheitlichen Gefährdungen schützen und die natürlichen Lebensressourcen

für die nachfolgende Generation sichern.

 

Pestizide sind Gifte und töten Leben. Sie haben negative Auswirkungen auf die

Bodenflora und -fauna. Sie kontaminieren das Oberflächenwasser und das Grundwasser,

insbesondere in den oberen Schichten, können zu Überschreitungen der zulässigen

Werte der Trinkwasserverordnung führen und Nahrungsmittel belasten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Gefährdung für Erwachsene und insbesondere Kinder sind auch für

Haustiere, z. B. Hunde und Katzen, Beeinträchtigungen nicht auszuschließen. Der

weltweite Rückgang von Amphibien wird auf die Verwendung von Pestiziden

zurückgeführt.

  

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