Vorlage - 3581/17

Betreff: Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 3041/17: "Beschluss des Stadtteilentwicklungskonzepts für SZ-Gitter"
Status:öffentlichVorlage-Art:gem. Antrag SPD, MBS
Federführend:SPD-Ratsfraktion   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
18.12.2019 
37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgestellt   
22.01.2020 
38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter zurückgezogen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

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Beschlussvorschlag:

 

Der Sachverhalt der Beschlussvorlage 3041/17 wird durch folgende Punkte ergänzt:

 

-       Die Flächen A 1 bis A 5 können bei Bedarf für Wohnbebauung unter den Bedingungen freigegeben werden, dass der Erschließungsaufwand für die Stadt  (z. B. Emissionsschutz) vertretbar ist.

 

-       Die Flächen A 6 und A 7 liegen in der Start- und Landungszone. Ob man diese Fläche erschließen sollte, hängt von der Einschätzung des Gefährdungspotentiales ab. Aktuell haben die Flugbewegungen nachgelassen, vor allem der Start von Motorflugzeugen. Da man die weitere Entwicklung nicht einschätzen kann, ist von einer möglichen Bebauung vorerst abzusehen. Laut mehrfacher Aussagen von Anwohnern hat es im Bereich der Stollen seit Jahrzehnten keine Setzungen mehr gegeben, abzulesen an den Messstellen.

 

-       Die Fläche A 8 kann unserer Meinung nach unter einigen Bedingungen bebaut werden. Dazu gehören die Ausrichtung entlang der Straße (keine Stichstraße), Anpassung der Gebäudehöhe und gestalteter Übergang zur freien Landschaft. Ein „Waldschutzrand“ ist in jedem Fall zu vermeiden, um den Gesamteindruck - der Ort nennt sich nicht umsonst Gitter am Berge -, den man von Ringelheim hat, nicht zu zerstören.

 

-       Die Fläche A 9 ist weitestgehend straßenbegleitend bebaut. Im Prinzip sollte das so bleiben, also keine Bebauung in zweiter Reihe. Ergänzungsbauten sollten unter den Bedingungen zu A 8 möglich sein.

 

-       Die Flächen A 10 und A 11 haben die höchsten im Bereich Gitter vorkommenden Bodenwerte, es sollen 75/80 sein. Daher lehnen wir eine Bebauung ab.

 

-       Bei Lückenbebauung ist folgendes zu beachten. Sie darf den vorhandenen landwirtschaftlichen Betrieb nicht gefährden, da dieser ja Emissionen verursacht,  z. B. durch den Lärm der Trocknungsanlage. Zudem ist darauf zu achten, dass im inneren Bereich ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, da bei einem Parken am Rand der engen Straßen kaum ein Durchkommen ist.

 

 

-       Die Durchgangsstraße in Gitter sollte im Interesse der Anwohner beruhigt werden, trotzdem ist es eine Durchgangsstraße. Die Straße muss so gestaltet sein, dass der Durchgangsverkehr beruhigt, aber problemlos möglich ist.

 

 

Sachverhalt:

 

Die im Beschlussvorschlag genannten Punkte wurden bereits in der Sitzung des     Ortsrates Süd am 04.12.2019 vom Ortsratsmitglied H. Keune als Stellungnahme der           SPD-Ortsratsfraktion vorgetragen und wurde so ins Protokoll der Sitzung aufgenommen. Sie soll Teil des Sachverhalts der Verwaltungsvorlage werden, damit diese Punkte Teil der Leitlinien für die Stadtteilentwicklung werden.

      

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