Vorlage - 3598/17

Betreff: Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 3101/17: "Neubau einer 5-gruppigen Kindertagesstätte im Neubaugebiet Fredenberg-West"
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag SPD-Ratsfraktion
Federführend:SPD-Ratsfraktion   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Beschlussvorbereitung
17.12.2019 
Sondersitzung: 31. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik      
Betriebsausschuss Grundstücksentwicklung Beschlussvorbereitung
17.12.2019 
22. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Grundstücksentwicklung Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
18.12.2019 
37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:


Der Beschlussvorschlag des Antrages 3101/17 -Neubau einer 5-gruppigen Kindertagesstätte im Neubaugebiet Fredenberg-West- wird durch folgenden Text ersetzt:

 

  1. Die Stadt Salzgitter richtet im Neubaugebiet Fredenberg West, Elisabeth-

Selbert-Ring, 38228 Salzgitter zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen      mit insgesamt 105 Plätzen ein.

 

  1. Die Erstellung des Baukörpers erfolgt in Fertigbauweise.

 

  1. Die Gesamtkosten für den Neubau werden auf 3.750.000 € festgelegt. Diese wurden im Wirtschaftsplan 2019/2020 des EB 85 gemäß der Zeitplanung neu eingeplant. Weitere 300.000€ trägt der Fachdienst Kinder, Jugend und Familie. Die Kreditermächtigung des Haushaltes wird entsprechend erhöht.

 

  1. Die Trägerschaft der Kindertagesstätte wird ausgeschrieben.

 

 

Sachverhalt:
 

Die in der Vorlage aufgezeigte Zeitschiene der Realisierung mit einer angestrebten Aufnahme des Kita-Betriebs im August 2022 ist bei dem hohen Fehlbedarf an Kitaplätzen unzumutbar und untragbar. Die große Nachfrage und die Notwendigkeit, dass die Eltern ihre Kinder zeitnah versorgt wissen wollen, fordert ein Umdenken von Politik und Verwaltung. Andere Kommunen wie Vechelde oder Wolfsburg haben das in jüngster Vergangenheit unter Beweis gestellt. Am Festhalten an „alten Zöpfen“ krankt die ganze Republik.

 

 

 

 

Bei Sanierung öffentlicher Gebäude, Neubauten, Bahn, Telekommunikation und in anderer öffentlichen Bereichen liegt Deutschland nur im Mittelfeld. Die Stadt Salzgitter sollte daher dort, wo sie es selbst in der Hand hat, neue Wege gehen

 

Die Massivbauweise und die Überlastung des Eigenbetriebs Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Salzgitter sind der Grund für eine fast 3-jährige Bauzeit. Diese kann bei einer Modulbauweise um die Hälfte verkürzt werden. Das im Sachverhalt der

Vorlage 3101/17 vorgesehene Raumprogramm lässt sich auch in einer Modulbauweise umsetzen und braucht nicht erneut konzipiert und abgestimmt zu werden.

 

Die Verkürzung der Bauzeit und die Modulbauweise mit einem Festpreis kann die aufgrund einer Marktabfrage vermuteten Mehrkosten gegenüber der Massivbauweise auffangen. Der ideelle Wert für die Eltern, ihre Kinder wesentlich früher in einer Kita versorgt zu wissen, ist unbezahlbar.

 

Was man braucht, ist Mut, etwas Neues angehen zu wollen.


   

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