Vorlage - 3644/17-AW

Betreff: Anfragenbeantwortung i.S. Hallenschließung der Realschule in Salzgitter-Bad wegen Mäusekotbefall
Anfrage der SPD-Fraktion des Ortsrates der Ortschaft Süd vom 20.01.2020 in der Sitzung des Ortsrates am 05.02.2020
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Ortsratsanfragen
Federführend:EB 85 - Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Salzgitter   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Süd zur Kenntnis
03.06.2020 
30.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
Im Zeichen eines weitverbreiteten Bewegungsmangels ist ein Ausfall von Sportunterricht über Wochen kontraproduktiv.

Die Vereine bekommen Schwierigkeiten mit ihren Mitgliedern, sofern keine Ersatzräumlichkeiten beschafft werden können, was im Winter in der Regel der Fall ist. Weil heutige Vereinsmitglieder mehr als früher konsumorientiert denken, treten sie aus dem Verein aus, wenn das Angebot für einen längeren Zeitraum ausfällt.

 

Mitteilung:
Die Verwaltung beantwortet die Fragen wie folgt:

 

Frage 1:

Was gedenkt die Verwaltung zu unternehmen, dieses Problem zu lösen?

 

Antwort:

Um den Mäusekotbefall beseitigen zu können, ist die Beauftragung eines professionellen Schädlingsbekämpfungsunternehmens erforderlich. Die dafür notwendigen geeigneten Maßnahmen, um auch eine dauerhafte Schadensbehebung zu erreichen, wurden bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft mbH Salzgitter veranlasst, da sich die Halle in ihrem Eigentum befindet. Sollten die getroffenen Maßnahmen Erfolg haben, ist nach Einschätzung der Wohnbau mit einer Wiederaufnahme des Sporthallenbetriebes in der 11. Kalenderwoche zu rechnen.

 

Frage 2:

Ist es bei Befall nicht möglich, sofern der Mäusekot in den Nebenräumlichkeiten zu finden ist, nur die Hallenfläche freizugeben?

 

Antwort:

Es ist nicht möglich nur die Hallenfläche freizugeben. Aufgrund des Mäusekotbefalls besteht eine erhebliche Gesundheitsgefährdung gerade für Kinder und Jugendliche. Da das Risiko einer Verschleppung bei einer teilweisen Freigabe der Halle zu groß ist, wurde aus Gründen des Gesundheitsschutzes die komplette Schließung vorgenommen. Seitens des Gesundheitsamtes gibt es dazu mangels fehlender Zuständigkeit lediglich eine Empfehlung, entsprechende Fallen aufzustellen.        

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