Vorlage - 2599/17-AW

Betreff: Anfragenbeantwortung i.S. Förderprogramm Soziale Stadt Steterburg
Anfrage der SPD-Ratsfraktion vom 29.01.2019 in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration am 06.02.2019
Status:öffentlichVorlage-Art:Beantwortung von Anfragen
Federführend:60 - Referat Stadtumbau und Soziale Stadt   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Integration zur Kenntnis
03.06.2020 
28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Mit den Vorlagen 3168/16 und 2089/17 wurde das Integrierte Handlungskonzept im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt beschlossen. Zudem wurde in der Vorlage 1759/17 das Quartiersmanagement als wesentliche Aufgabe im Rahmen des Förderprogramms beschrieben.

 

 

Die SPD Ratsfraktion bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

Frage 1:

 

Welche Maßnahmen wurden bisher im Rahmen des Förderprogramms in Steterburg umgesetzt bzw. verbindlich angeschoben?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Die im städtebaulichen Entwicklungskonzept Steterburg (Fortschreibung) beschrie­benen städtebaulichen und sozialen Maßnahmen sind in Bearbeitung oder in Vor­bereitung.

 

Frage 2:

 

Wie viel Personal mit welcher Qualifikation und welchem Stundenumfang wurde 2018 in der Projektarbeit eingesetzt? Wie ist die personelle Planung für 2019?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Im Rahmen des in 2018 und 2019 beauftragten Stundenumfangs arbeiteten sowohl StadtplanerInnen als auch Sozialpädagogen in dem Projekt.

 

 

Seit August 2018 arbeiten Frau Naats (Diakonie im Braunschweiger Land) mit einem Stundenumfang von 35 h/Woche und Frau Graf (PLANUNGSGRUPPE STADT­BÜRO) mit einem Stundenumfang von 20 h/Woche im Auftrag der Stadt Salzgitter im Quartiersmanagement Steterburg.

 

Dieser Umfang wurde auch nach der europaweiten Ausschreibung der Planungs­leistung und Vergabe an die Planungsgruppe Stadtbüro ab Februar 2020 bei­behalten.

 

Frau Naats Aufgabenbereich umfasst (u.a.) die sozial-integrativen Projekte und Auf­gaben, die Netzwerkarbeit, die Bürgerbeteiligung mit dem Schwerpunkt ‚Soziales'.

 

Frau Grafs Aufgabenbereich umfasst (u.a.) die städtebaulichen Projekte, die Netz­werkarbeit, die Bürgerbeteiligung und die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Frage 3:

 

Welche Räumlichkeiten stehen für das Projekt zur Verfügung? Wie hoch sind die Mietkosten dafür?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Das Quartiersbüro in der Langen Hecke steht für die Arbeit des Quartiersmanage­ments (QM) zur Verfügung. Hier werden durch das QM Beratungs-, Gesprächs- und Netzwerkrunden für das Quartier angeboten.

 

Für Büro und Besprechungsräume sowie Nebenräume fällt bei einer Fläche von 85 m² eine Kaltmiete in Höhe von 9,12 Euro pro Quadratmeter an. Darüber hinaus fallen verbrauchsabhängige Kosten und Nebenkosten an.

 

Die Höhe der Miete ist darauf zurückzuführen, dass das Büro durch den Eigentümer entsprechend der Bedarfe des QM baulich hergerichtet und auf Kosten des Ver­mieters umfangreich saniert wurde.

 

Frage 4:

 

Gibt es Ergebnisse bei der Betreuung oder Initiierung von Arbeitsgruppen?

Wenn ja, welche?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Das Quartiersmanagement soll neben der Unterstützung der Kommune bei der Steuerung des Gesamtprozesses u.a. bei der Entwicklung und Steuerung der Bau­projekte, Vorbereitung, Begleitung und Unterstützung der nicht-investiven Projekte auch als Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Beteiligung an den Maßnahmen der Stadterneuerung dienen.

 

Die Ergebnisse der umfänglichen Gespräche und Aktivierung sind mannigfaltig und werden in die laufende Arbeit eingebunden.

 

 

 

 

Frage 5:

 

Wie gestaltet sich die Koordinierung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren, Politik und Verwaltung?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Eine erfolgreiche Umsetzung des Stadterneuerungsprozesses mit Einbindung der vielfältigen Akteursgruppen erfordert ein zentrales Management zur Projektsteue­rung, Koordination und Vernetzung sowie zur weiteren Projektentwicklung. Das hier­für eingerichtete Quartiersmanagement dient als zentraler Dreh- und Angelpunkt des Stadterneuerungsprozesses in Steterburg. Es koordiniert und organisiert die einzel­nen Maßnahmen und Aktivitäten und gibt dem Gesamtprozess die notwendigen Impulse und Ideen. Damit unterstützt das Quartiersmanagement mit seiner Arbeit das Referat für Stadtumbau und Soziale Stadt bei der Stadtverwaltung.

 

Frage 6:

 

Ist das beschlossene Handlungskonzept noch aktuell?

Welche Fortschreibungsmöglichkeiten sind angedacht?

 

Antwort der Verwaltung:

 

Das Handlungskonzept für die Gesamtmaßnahme Steterburg wurde mit VABeschluss vom 25.09.2018 aktualisiert und an die aktuellen Bedarfe angepasst. Wie aus den Erfahrungen der übrigen Stadterneuerungsgebiete der Stadt Salzgitter abgeleitet, wird auch das Handlungskonzept für das Gebiet Steterburg in regel­mäßigen Abständen (ca. alle drei bis vier Jahre) an die neuen Bedarfe angepasst und fortgeschrieben.

       

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