Vorlage - 3753/14

Betreff: Städtische Straßenbeleuchtung
hier: Einsparungsvorschläge
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:66-Tiefbauamt-   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Nord Vorberatung
03.03.2004 
19.öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nord ungeändert beschlossen   
Ortsrat der Ortschaft Süd Vorberatung
03.03.2004 
22. öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd geändert beschlossen   
Ortsrat der Ortschaft West Vorberatung
04.03.2004 
13.öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft West ungeändert beschlossen   
Ortsrat der Ortschaft Nordwest Vorberatung
10.03.2004 
15. nichtöffentliche / öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nordwest geändert beschlossen   
Bauausschuss Vorberatung
Finanzausschuss Vorberatung
17.03.2004 
45. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses zurückgestellt   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
25.05.2004      zurückgestellt   
22.06.2004      zurückgestellt   
06.07.2004      geändert beschlossen   
Ortsrat der Ortschaft Nordost Vorberatung
05.05.2004 
19. Öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Nordost abgelehnt   
Ortsrat der Ortschaft Ost Vorberatung
06.05.2004 
16. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Ost abgelehnt   
Ortsrat der Ortschaft Südost Vorberatung
06.05.2004 
13. öffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Südost geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.      Die Verwaltung wird beauftragt, die Straßenbeleuchtungszeiten in den kleineren Stadtteilen und sonstigen aufgeführten Gebieten (siehe Begründung zu diesem Beschluss) zu reduzieren.

 

2.      Dem Verwaltungsausschuss ist nach Ablauf von 12 Monaten ein Erfahrungsbericht über die getroffenen Energieeinsparmaßnahmen vorzulegen.

 

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Stadt unterhält als Straßenbaulastträgerin die städtische Straßenbeleuchtung. Hinzu kommen beleuchtete Verbindungs- und Parkwege. Insgesamt hat sich in den letzten fünf Jahren die Anzahl der Beleuchtungsmaste und die jährlichen Energiekosten folgendermaßen entwickelt:

 

Haushaltsjahr

Anzahl der Beleuchtungs-maste

Energiekosten €

1999

13.640

481.900

2000

13.782

473.600

2001

14.093

475.000

2002

14.400

490.000

2003

14.482

652.000

Geschätzt 2004

14.550

640.000

 

Aus dieser Übersicht ist zu erkennen, dass sich im Verhältnis zu der Anzahl der Beleuchtungsmaste, die jährlich aufzubringenden Energiekosten in den Jahren 1999 bis 2002 verhältnismäßig angemessen entwickelt haben. Für die Jahre 2003 ff ist durch beachtliche Strompreisanpassungen ein Kostensprung von etwa 33 % zu verzeichnen. Diese hohe Kostensteigerung macht ein Überdenken bereits vorgenommener Energieeinsparmaßnahmen und weiterer möglicher Einsparvorschläge im Rahmen der laufenden Haushaltskonsolidierung erforderlich.

 

Bisher sind stadtweit folgende generelle Maßnahmen umgesetzt worden:

 

·        Umrüstung von Quecksilberdampflampen auf Natriumdampflampen mit geringerem Stromverbrauch.

·        Leistungsreduzierung täglich ab 22:00 Uhr bis 5:30 Uhr durch Minderung der Stromzufuhr und Ausschaltung jeder zweiten Leuchte in den Anliegerstraßen.

·        Laufender Austausch von 80 Watt-Leuchten gegen 36 Watt-Leuchten.

·        Aufhebung der Halb-Nacht-Einschaltung täglich von 5:30 Uhr auf 6:00 Uhr verschoben (d.h. ab 6:00 Uhr normale Beleuchtung).

·        Samstags und sonntags keine Wiederzuschaltung der vollen Beleuchtung.

 

Wie auch in anderen Gemeinden denkt die Verwaltung daran, durch intelligente technische Lösungen den Stromverbrauch bei erheblich gestiegenen Gesamtkosten zu minimieren und so die künftigen Zahlungen an den Stromlieferanten zu reduzieren.

 

Die Verwaltung schlägt daher vor, in Stadtteilen mit einer Einwohnerzahl bis zu 2.000 E versuchsweise in der Zeit ab 1. Mai 2004 eine generelle Abschaltung von 0:10 Uhr bis 4:30 Uhr einzuführen. Ab 4:30 Uhr wird die Halbnachtschaltung wieder zugeführt (in den Anliegerstraßen jede zweite Leuchte und auf Hauptverkehrsstraßen jede Leuchte; diese allerdings mit Leistungsreduzierung).

 

Es wird weiter empfohlen, die beleuchteten Verbindungswege in den oben angeführten Zeiten in allen städtischen Parkanlagen und allen Stadtteilen abzuschalten.

 

Die Energiekosten würden sich damit bei dem derzeitigen Preisniveau um etwa 21.000 E/Jahr vermindern. Ein weiterer Effekt wäre der sich verlängernde Rhythmus des Lampenwechselns um vier Monate. Die jährlichen Unterhaltungskosten könnten so zusätzlich um 1.500 € gesenkt werden.

 

Bezogen auf die sieben Ortschaften wären folgende Stadtteile betroffen:

Ortschaft Süd: Gitter, Groß Mahner, Hohenrode, Ringelheim

 

Ortschaft Südost: Flachstöckheim, Barum, Beinum, Lobmachtersen, Ohlendorf

 

Ortschaft West: Calbecht, Engerode, Heerte

 

Ortschaft Nord: Salder, Bruchmachtersen, Engelnstedt

 

Ortschaft Nordwest: Osterlinde, Reppner, Lesse

 

Ortschaft Ost: Hallendorf, Bleckenstedt, Drütte, Immendorf, Watenstedt

 

Ortschaft Nordost: Beddingen, Üfingen, Sauingen.

 

Mit der Einführung der Teilnachtschaltung haben in der näheren und ferneren Umgebung Städte und Gemeinden positive Erfahrungen gemacht. Durch einfache technische Umprogrammierungen und Veränderungen in den einzelnen Schaltstellen können so Einsparpotentiale zur Betriebskostensenkung in der Straßenbeleuchtung genutzt und Kostenreduzierungen erreicht werden, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

 

 

 

Anlagen:

Anlagen: