Vorlage - 4386/14

Betreff: Jump Plus - Einstieg arbeitsloser Jugendlicher in Beschäftigung und Qualifizierung -
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:50-Sozialamt-   
Beratungsfolge:
Sozialausschuss Vorberatung
30.06.2004 
19. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sozialausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Jugendhilfeausschuss Vorberatung
26.08.2004 
21. Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen

Mitteilung:

Mitteilung:

 

Mit dem o. a. Sonderprogramm des Bundes soll für 100.000 Jugendliche unter 25 Jahren der Einstieg in Beschäftigung und Qualifizierung (Aus- und Weiterbildung) gefördert werden. Das Programm begann am 01.07.2003 und endet am 31.12.2004.

Zielgruppe der Förderung sind Jugendliche unter 25 Jahren, die Sozialhilfe erhalten oder Arbeitslosenhilfe und ggf. ergänzende Sozialhilfe beziehen, sowie langzeitarbeitslos oder von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind.

 

Es wird pro Teilnehmer (TN) ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 450 € gezahlt.

 

Die Teilnehmer in den Maßnahmen werden in sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen der Stadt Salzgitter und anderer sozialer Träger nach § 19 Abs. 2 Satz 1 Variante 1 BSHG (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung) oder bei verschiedenen Weiterbildungsträgern im Rahmen der Hilfe zur Arbeit nach § 18 Abs. 4 BSHG für sechs bzw. neun Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

 

Die Teilnehmer in den Maßnahmen bei den Bildungsträgern (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), Teutloff, Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw), Mütterzentrum und Personal-, Produktions- und Servicegesellschaft (PPS) werden nach einem kurzen Profiling in ein Betriebspraktikum vermittelt mit dem Ziel, im Anschluss an die Maßnahme einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle zu erhalten.

 

Das Jump-Plus-Sonderprogramm des Bundes wird in der Stadt Salzgitter folgendermaßen umgesetzt:

 

Teilnehmer-

Einstellungen

§ 18 Abs. 4

BSHG

§ 19 Abs. 2 Satz 1 Variante 1 BSHG

davon in

Ausbild./Arbeit

Gesamtzuschuss

in €

bis 31.12.2003

99 TN*)

8 TN

16 TN

136.095

Jan. - Mai 2004

19 TN **)

1 TN

           1 TN

124.635

 

  *) monatlich zeitversetzte Einstellungen, so dass die Maßnahmen bis ins Jahr 2004 laufen

**) bisherige Neueinstellungen

 

Für die Restlaufzeit der Maßnahmen sind von der Agentur für Arbeit weitere Zuschüsse in Höhe von 223.665 € bewilligt, so dass im Jahr 2004 insgesamt 348.300 € abgerechnet werden können. Der städtische Eigenanteil beträgt 501.700 €, der im Haushalt 2004 entsprechend veranschlagt ist.

 

Die Teilnehmerauswahl und Besetzung der Maßnahmen erfolgte bislang durch das Jugendbüro der Abteilung Kommunale Beschäftigungsförderung.

 

Seit Januar 2004 ist das Jugendbüro in das Pro-Aktiv-Center (PACe) integriert. Die Teilnehmerauswahl und Besetzung der Maßnahmen erfolgt seither im Rahmen des individuellen Fallmanagements des Pro-Aktiv-Centers.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Haushaltsstelle

Maßnahmen nach § 19 BSHG – intern und extern

Bezeichnung

 

Haushalt

X

VerwHH

(zutrff. bitte ankreuzen)

 

VermHH

Ausgaben

im HH-Jahr 2004

Folgekosten

 

850.000 €

 

Einnahmen

im HH-Jahr 2004

künftige Mehreinnahmen

 

348.300 €

 

Deckung

durch Ansatz

 

 

durch HAR

 

Deckung bei üpl./apl.

durch Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben incl. HAR bei

 

HSt.

Bezeichnung

Betrag

 

 

 

 

Bemerkungen