Vorlage - 5226/14

Betreff: Berufsbildende Schulen Fredenberg im Modellschulversuch "Projekt Regionale Kompetenzzentren - ProReKo"
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:40 - Fachdienst Bildung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Kultur Vorberatung
02.02.2005 
1. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt
Anlage/n

Einstimmiger Beschluss:

 

Mitteilung:

 

Für die Berufsbildenden Schulen in Niedersach­sen wird mit dem Modell­schul­versuch „Projekt Regionale Kompetenzzentren - ProReKo“ die Möglich­keit ge­schaffen, sich mittels geeigneter und vielfältiger Bera­tungs- und Unterstüt­zungsstrukturen zu Qualifizierungszentren in den Re­gionen ent­wickeln zu können. Rechtliche Grundlage für den Modellschulversuch ist § 113 a NSchG (Experimentierklau­sel).

 

Schu­len, Schulträger und Land erproben im Rahmen einer deut­lich ver­stärk­ten eigenverantwortlichen Steuerung und auf der Grundlage größe­rer, den Modellversuchsschulen eingeräum­ter Gestaltungsspielräume im Schulmana­gement und in der Per­sonal­bewirtschaftung neue Wege mit dem Ziel, die Qualität des Unterrichts sowie der Lernprozesse zu verbes­sern.

 

Das Projekt läuft über fünf Jahre in der Zeit vom 01. 01. 2003 bis 31. 12. 2007.

 

In Niedersach­sen sind nach Zustimmung der Gesamtkonferenz und ein­ver­nehmlich abgestimmter Bewerbung mit dem Schulträger letztlich 19 Modell­versuchsschulen vom Kultusministerium ausgewählt und diesem schulfach­lich direkt unterstellt worden; ProReKo -Schule in Salzgitter ist die BBS Fre­den­berg. Mit Schreiben vom 14.10.2003 hat die BBS Freden­berg die Pro­jektfreigabe des Kultusminis­ters auf der Grundlage ihrer ein­gereichten Un­terlagen (Projektziele, Pro­jektstrukturplan, Meilensteinplan, Projektor­ganisa­tion) erhalten.

 

Mit Blick auf die Zielsetzung des Projektes, eine effektive und effiziente Be­wirtschaftung grundsätzlich sämtlicher der Schule zur Verfügung ste­henden Mittel zu erreichen, werden diese Mittel in einem von der Schule eigenver­antwortlich zu bewirtschaftenden Budget vereinigt. Hierzu ist der Abschluss einer Ziel- / Budgetvereinbarung vorgesehen. In entsprechen­den Arbeits­gruppensitzungen ist unter Mitwirkung der Stadt Salzgitter ein Vertrags­muster für diesen Modellschulversuch mit dem Kultusministerium und betei­ligten Schulen aus­gear­beitet und sodann mit allen Vertragsbetei­ligten ein­vernehmlich abgestimmt worden. 

 

Die als Anlage beigefügte Budgetvereinbarung regelt vor Ort das finan­zielle Miteinander zwischen BBS Fre­denberg, dem Land und der Stadt Salzgitter in einem vertraglich klar vor­gegebenen Finanz- und Kontroll­rahmen. 

 

Diese Budgetvereinbarung sieht danach im Wesentlichen vor, dass

 

  • Haushaltsmittel des Landes und des Schulträgers in einem von der Schule eigenverantwortlich zu bewirtschaftenden Budget vereinigt,
  • Land und der Schulträger eigenständig Art und Höhe der Mittel der BBS Fredenberg nach zu beachtenden Bewirtschaftungsrichtlinien zuführen,
  • erstmals ab Haushaltsjahr   2 0 0 5   diese Schulbudgets zusammenge­führt,
  • Haushaltsmittel des Schulträgers im bisherigen Finanzumfang für Schul­ausstattung, Lehr- und Unterrichtsmittel sowie Geschäftsaus­ga­ben bereit­gestellt,
  • Mittel auf ein sog. Schulträgerkonto überwiesen,
  • Mittelverwendungen von der BBS nachgewiesen und durch Land, Schul­träger, Rechnungsprüfungsamt und Landesrechnungshof ge­prüft

 

sowie letztlich

 

  • Erprobung und Evaluation bis zum Abschluss von ProReKo laufen

 

wer­den.

 

Nach den in diesen Tagen abgeschlosse­nen Haushaltsberatungen 2005 des Landes kann diese Budgetvereinbarung unterzeichnet wer­den. Termin für die Vertragsunterzeichnung ist der 14. Januar 2005.  Verläuft ProReKo erfolg­reich, so ist eine auf Dauer angelegte Regelung für alle öffentlichen BBS des Landes Niedersachsen angestrebt. 

 

Die Stadt als Schulträger und die BBS Fredenberg betreten keinesfalls fi­nan­zielles und unwägbares Neuland bei der Bud­getierung im Rahmen des Mo­dellschulver­suchs. Es wird nämlich auf die bereits seit dem 01. 01. 2000 exis­tierenden

 

  • Richtlinien des Rates der Stadt

und der hierzu aus­führenden

  • Geschäftsan­weisung für die Bewirtschaftung städt. Haushalts­mittel durch Schulleite­rinnen und Schulleiter zurückgegriffen;

 

die Richtlinien und die Geschäftsanweisung sind wesentliche Bestandteile der Budgetvereinbarung (vgl. Anlage 1 und 2 zur Anlage: Budgetver­ein­barung).

 

Das maximal denkbare Budgetvolumen für die BBS Fredenberg ist seitens des Schulträgers im Haushaltsunterabschnitt 2501 des Haushaltsjahres 2005 zusammen­fassend abgebildet (vgl. Anlage 3 zur Anlage: Budgetver­einba­rung). Über den (tatsächlichen) Um­fang und die Höhe der Haus­haltsmittel ergeht in jedem Haushaltsjahr ein gesonderter Bescheid des Schulträgers an die Schule. 

 

Das Schulbudget im Verwaltungshaushalt 2004 und 2005 sieht städt. Haus­haltsmittel für die BBS Fredenberg wie folgt vor:

                                       

63.000       Euro  Schulausstattung               

80.799       Euro  Lehr- und Unterrichtsmittel                  

10.791       Euro  Geschäftsausgaben                    

154.590     Euro  Budget                             

                                       

Nicht im Schulbudget sind bislang Personalkosten, Ausgaben für Hochbau und Un­terhaltung sowie Energiekosten eingeplant.                           

 

Die Entwicklung örtlicher und regionaler Schul­profile im Sinne der finan­ziel­len Steuerung von Qualifikationspotenzialen und Bildungskompe­tenzen zählt mit zu den vitalen Interessen der Stadt Salzgitter (und daher eines jeden öffentlichen Schulträgers).

 

Die Entwicklung der Schulen zur Eigenverantwortlichkeit ist von der Stadt Salzgitter zu unterstützen und dies ist durch die Budgetierung auch schon in den ersten Schritten geschehen.

 

 

Gez.   D w o r o g

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinbarung über die Budgetierung und Finanzierung der berufsbildenden Schulen als regionale Kompetenzzentren

zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, den Berufsbildenden Schulen Fredenberg und der Stadt Salzgitter

 

Geltungsbereich und Grundlagen

Diese Vereinbarung wird von der Stadt Salzgitter – nachfolgend Schulträger -, den BBS Fredenberg - nachfolgend Schule - und dem Niedersächsischen Kultusministe­rium abgeschlossen.

 

Mit dieser Vereinbarung werden die Zielsetzungen des vom Landtag beschlossenen Projektes „Berufsbil­dende Schulen in Niedersachsen als Regionale Kompetenzzentren (ProReKo)“ hinsichtlich eines gemein­samen Budgets für die Schule, in dem die Mittel des Landes Niedersachsen und der Stadt zusammenge­führt werden, umgesetzt.

 

Rechtliche Basis dieser Vereinbarung ist der § 113a NSchG (Experimentierklausel). Danach kann das Niedersächsische Kultusministerium im Einvernehmen mit dem Schulträger zur Erprobung von Modellen der eigenverantwortlichen Steuerung von Schulen, auch außerhalb von Vereinbarungen nach § 113 (2) NSchG, Ausnahmen von den Vorschriften der §§ 112 und 113 (1) NSchG zulassen, soweit erwartet wer­den kann, dass dadurch die Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit in der Verwaltung der Schulen ver­bessert wird.

 

Der Rat der Stadt Salzgitter hat die als Anlage 1 beigefügten „Richtlinien für die Bewirt­schaftung städti­scher Haushaltsmittel durch Schulleiterinnen und Schulleiter“ be­schlossen. Danach werden der Schule städtische Haushaltsmittel zur eigenen Bewirt­schaftung zugewiesen (Schulbudget). Der Schulträger kann den Umfang des eigenbe­wirtschafteten Budgets der Schule bei Bedarf anpassen / verändern. Einzelhei­ten sind in der Geschäftsanweisung des Schulträgers vom 11. 11. 2003 geregelt (Anlage 2).

 

Zielbestimmung

Mit Blick auf die Zielsetzung des Projektes, eine effektive und effiziente Bewirtschaftung grundsätzlich sämtlicher der Schule zur Verfügung stehenden Mittel zu erreichen, wer­den die Haushaltsmittel des Schulträgers und des Landes in einem von der Schule ei­genverantwortlich zu bewirtschaftenden Budget vereinigt.

 

Mit einem Haushaltsvermerk im jeweiligen Haushaltsplan wird sichergestellt, dass alle Mittel innerhalb des Budgets der Schule gegenseitig deckungsfähig sind, Mehreinnah­men für Mehrausgaben verwendet und nicht in Anspruch genommene Mittel in das fol­gende Haushaltsjahr übertragen werden können.

 

Weitere Haushaltsmittel, die zukünftig für Schulen budgetiert werden sollen, können in gegenseitigem Einvernehmen in das gemeinsame Budget einbezogen werden.

 

Geltungsdauer

Die Zusammenführung der Mittel zu einem Budget erfolgt erstmals ab dem Haushalts­jahr 2005 für die Laufzeit des Projektes Regionale Kompetenzzentren. Verläuft die Er­probung erfolgreich, wird eine auf Dauer angelegte Regelung angestrebt.

 

Zusammenführung des Schulbudgets

Seitens des Landes sind die für die Schulen im Kapitel 0722 zusammengefassten Mit­tel für die Sach- und Personalkosten, die anteilmäßig auf die teilnehmende Schule (Maßstab Soll-Budgetstunden) verteilt wird, Bestandteil des gemeinsamen Budgets. Hinzu kommen die von der Schule erwirtschafteten Anteile an den Entgelten nach § 54 NSchG.

 

Bestandteil des gemeinsamen Budgets seitens des Schulträgers sind die für die Schule im Haushaltsun­terabschnitt 2501 zusammengefassten Mittel für die Sach- und Personalkosten, die in der Anlage 3 zu dieser Vereinbarung genannt sind. Über den Umfang und die Höhe der Mittel ergeht jährlich ein geson­derter Bescheid. Mittelzusa­gen stehen immer unter dem Vorbehalt des haushaltsrechtlich vorgegebenen Geneh­migungsverfahrens.

 

Die Berechnung und Zahlbarmachung der Bezüge der Landesbediensteten übernimmt weiterhin das Nie­dersächsischen Landesamtes für Bezüge und Versorgung (NLBV). Zum Zwecke der Budgetplanung und –überwachung erhält die Schule monatlich eine Bruttopersonalkostenübersicht, in der die vom Land ge­zahlten Monats- und Jahresbe­züge je Person aufgelistet sind.

 

Haushaltsmittel des Landes, die für die Personalkosten / Bezügezahlungen durch das NLBV in Anspruch genommen werden, sind von einer Überweisung ausgenommen. Gleiches gilt auch für die Mittel des Schulträgers für Lohn- und Vergütungszahlungen an seine Be­schäftigten.

 

Nicht verbrauchte Mittel, die sich im Falle der Kündigung oder der Nichtfortführung am Ende der Erpro­bung des Modells ergeben, sind an das Land Niedersachsen bzw. an den Schulträger zu erstatten.

 

Überweisung der Budgetmittel

Das Land Niedersachsen und der Schulträger stellen jeweils die budgetierten Mittel für die Schule fest und überweisen diese auf das Schulträgerkonto.

 

Die budgetierten Mittel eines Haushaltsjahres werden auf Anforderung der Schule bzw. nach der Ge­schäftsanweisung des Schulträgers überwiesen. Der Abruf darf nur inso­weit und nicht eher erfolgen, als Mittel für einen angemessenen Kassenbestand und / oder zur rechtzeitigen Leistung der auf Schul­ebene fälligen Rechnungsbeträge erfor­derlich sind.

 

Mittelbewirtschaftung und  Verwendungsnachweise

Die Schulleitung entscheidet im Rahmen der übertragenen Res­sourcenverantwortung über die Bewirt­schaftung der budgetierten Mittel und die Verfü­gungsberechtigung über das Schulträgerkonto.

 

Die ordnungsgemäße Verwendung der budgetierten Mittel ist nach Abschluss eines Haushaltsjahres nachzuweisen. Eventuelle Reste werden ausgewiesen und je nach Zuständigkeit in das nächste Haus­haltsjahr übertragen. Näheres kann durch eine Ge­schäftsanweisung geregelt werden. Haushaltsüber­schreitungen sind nicht zulässig.

 

Das Land Niedersachsen, der Schulträger sowie die kommunalen Rechnungsprü­fungsämter und der Lan­desrechnungshof sind berechtigt, die Verwendung der Mittel in der Schule zu überprüfen, die dazugehöri­gen Unterlagen einzusehen und Auskünfte zu verlangen.

 

Evaluation

Zur Hälfte der Laufzeit ist eine Zwischenevaluation und am Ende der Erprobung eine abschließende Eva­luation vorgesehen. Sie soll von einem Team durchgeführt werden, das sich zusammensetzt aus

Vertreterinnen und Vertretern des Niedersächsischen Kultusministeriums,

Mitgliedern des Arbeitsbereichs Budgetierung von ProReKo

Vertreterinnen und Vertretern des Schulträgers und

Vertreterinnen und Vertretern der berufsbildenden Schulen

Einzelheiten der Evaluierung (Bestandsaufnahme, Zeitrahmen, Umfang, Fragestellun­gen, evtl. Beteiligung externer Stellen, usw.) werden durch die Projektgruppe auf Basis eines Vorschlags des Arbeitsbereichs Budgetierung festgelegt.

 

Kündigung

Die Vereinbarung kann mit einjähriger Frist zum Jahresende gekündigt werden.

 

Salzgitter / Hannover, den      .         . 2005

 

Unterzeichnet von

 

______________________________                 ______________________________

 für das Niedersächsische Kultusministerium                                für den Schulträger

 

___________________________________

für die Berufsbildenden Schulen Fredenberg

 

Anlage   1   der Vereinbarung über die Budgetierung und Finanzierung der berufsbildenden Schu­len als regionale Kompetenzzentren zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, den Berufs­bildenden Schulen Fredenberg und der Stadt Salzgitter

 

 

 

 

 

Richtlinien

für die Bewirtschaftung städtischer Haushaltsmittel

durch Schulleiterinnen und Schulleiter

 

 

Die Stadt Salzgitter weist den Schulen städtische Haushaltsmittel zur eigenen Be­wirt­schaftung zu (Schul­budget).

Aus dem Verwaltungshaushalt sind dies vorerst die für die jeweilige Schulform veran­schlagten Haus­haltsmittel der Untergruppen

 

52050   Schulausstattung (ohne Turnhallenrevision)

59000   Lehr- und Unterrichtsmittel

65040   Geschäftsausgaben

Bürobedarf

Bücher und Zeitschriften

Fernmeldegebühren

Postgebühren

Rundfunkgebühren

 

 

Die Verwaltung wird ermächtigt, bei Bedarf den Umfang der Eigenbewirtschaf­tung an­zupassen.

 

 

Die Schulen sind verpflichtet, Verwendungsnachweise zu führen.

 

 

Einzelheiten regelt die Verwaltung in einer Geschäftsanweisung.

 

 

Die Richtlinien treten am 01.01.2000 in Kraft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage   2   der Vereinbarung über die Budgetierung und Finanzierung der berufsbildenden Schu­len als regionale Kompetenzzentren zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, den Berufs­bildenden Schulen Fredenberg und der Stadt Salzgitter

 

 

Geschäftsanweisung

für die Bewirtschaftung städtischer Haushaltsmittel

durch Schulleiterinnen und Schulleiter

 

In Ausführung der Richtlinien für die Bewirtschaftung städtischer Haushaltsmittel durch Schulleiterinnen und Schulleiter ergeht folgende Geschäftsanweisung:

 

 

Allgemeines

Die Schulen der Stadt Salzgitter verwalten und bewirtschaften die von der Schulver­waltung zur Eigenbe­wirtschaftung zugewiesenen Haushaltsmittel (Schulbudget) auf Schulgirokonten.

 

Verfügungsberechtigung

Über das Schulgirokonto verfügt die Schulleiterin/der Schulleiter oder die ständige Vertreterin/der ständige Vertreter der Schulleiterin/des Schulleiters.

 

 

Verwendung des Schulbudgets

 

Die Schulverwaltung teilt den Schulen zu Beginn eines jeden Haushaltsjahres die Höhe des Schulbudgets untergliedert nach Ausgabearten mit. Die einzelnen Ausga­bearten sind gegenseitig deckungsfähig.

Das Schulbudget wird der Schule in drei gleichen Raten in den Monaten Januar, Mai und September auf das Schulgirokonto überwiesen.

Die Mittel des Schulbudgets sind sparsam, wirtschaftlich und zweckgemäß einzuset­zen. Bei Beschaffun­gen, bei denen der Einzelpreis pro Artikel voraussichtlich über 150 €[1] liegen wird, ist grundsätzlich ein schriftlicher Preisvergleich durchzuführen und der entsprechende Auftrag schriftlich zu vergeben.

Die Bevollmächtigung zur Eigenbewirtschaftung erstreckt sich nur auf Mittel des Verwaltungshaushaltes, d. h. der Einzelpreis pro Artikel ohne Mehrwertsteuer liegt unter 410 €[2].

Dies gilt nicht für die Wiederbeschaffung von Verwaltungsrechnern einschließlich Zubehör in den Berufs­bildenden Schulen.

 

Belege

Belege (Mitteilungen über Höhe des Schulbudgets, Originalrechnungen, Kassenzettel und Quittungen) sind mit Eingangsdatum und Sichtvermerk der Schulleitung zu ver­sehen.

Die Ausgabebelege sind von der Schulsekretärin sachlich und rechnerisch zu prüfen und danach abzu­zeichnen. Danach versieht die Schulleitung den Beleg mit einem Stempelvermerk, dass der vorstehende Betrag anzuweisen ist.

 

Abwicklung des Zahlungsverkehrs

Der Zahlungsverkehr der Schulen ist grundsätzlich bargeldlos abzuwickeln.

Zahlungsfristen sind einzuhalten und mögliche Skontoabzüge, Rabatte und andere Preisvergünstigungen in Anspruch zu nehmen.

Überweisungsaufträge dürfen nur von der Schulleitung unterzeichnet werden. Auf der Durchschrift des Überweisungsauftrages hat eine Gegenzeichnung durch eine zweite Person aus dem Lehrerkollegium zu erfolgen.

Überweisungsaufträge, Kontoauszüge, Belege und sonstige Unterlagen sind unter Verschluss aufzube­wahren.

 

 

Nachweis der Zahlungen

Von der Schulsekretärin ist ein Nachweis über die Zahlungen zu führen. Dies erfolgt über eine von der Schulverwaltung zur Verfügung gestellte Excel-Datei. Die entspre­chenden Ausdrucke dieser Datei sind als Verwendungsnachweis jeweils zum 31.5., 30.9. und 31.1. der Schulverwaltung vorzulegen.

Die Belege sind in der Reihenfolge ihrer Eintragung im Buchungsnachweis fortlau­fend zu nummerieren  und in dieser Ordnung abzulegen. Die Durchschriften der Überweisungsaufträge sind zu den jeweiligen Belegen zu nehmen.

Kontoauszüge sind ebenfalls zeitlich geordnet und mit den einzelnen Belegnummern versehen aufzube­wahren.

 

Jahresabschluss, nicht verausgabte Mittel

Zum 31.Dezember eines jeden Jahres ist ein Jahresabschluss (siehe Anlage) zu ferti­gen.

Hierin ist die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der zugewiesenen Mittel von der Schulleitung zu bestäti­gen.

Nicht verausgabte Mittel sind in das Folgejahr vorzutragen. Sofern diese Reste 25 % der zugewiesenen Mittel übersteigen, ist die vorgesehene Verwendung anzugeben.

 

Überwachung und Prüfung der Kassenführung

Die Schulverwaltung hat die ordnungsgemäße Verwaltung des Schulgirokontos und die zweckentspre­chende Verwendung des Schulbudgets zu überwachen. Dies ge­schieht durch Prüfung aller Verwen­dungsnachweise und ggf. durch Prüfung der Be­lege in den Schulen.

Unabhängig davon kann das Rechnungsprüfungsamt jederzeit Prüfungen durchfüh­ren.

 

 

Aufbewahrungsdauer

Kopien der Verwendungsnachweise, Kontoauszüge und Zahlungsbelege sind 5 Jahre in der Schule auf­zubewahren.

 

 

Inkrafttreten

Die Geschäftsanweisung tritt am 01.01.2003 in Kraft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage   3   der Vereinbarung über die Budgetierung und Finanzierung der berufsbildenden Schu­len als regionale Kompetenzzentren zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, den Berufs­bildenden Schulen Fredenberg und der Stadt Salzgitter

 

 

 

 

Einnahmen und Ausgaben im Haushaltsplan der Stadt

 

2005

Gliederung

Gruppierung

a) im   V e r w a l t u n g s h a u s h a l t 

 

in Euro

2501

1400

0

Mieten

 

74.300

2501

1403

0

Entgelte für Schulraumbenutzung pp.

 

1.100

2501

1500

0

Schadenersatz

 

800

2501

1504

0

Kostenerstattung

 

100

2501

1506

0

Rückzahlung überzahlter Gas- W asser- und Stromgelder

 

4.000

2501

4140

0

Dienstbezüge u. dgl. - Angestellte -

 

179.600

2501

4150

0

Dienstbezüge u. dgl. - Arbeiter -

 

77.400

2501

4340

0

Beiträge zu Versorgungskassen - Angestellte -

 

16.200

2501

4350

0

Beiträge zu Versorgungskassen - Arbeiter

 

7.000

2501

4440

0

Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung - Angestellte

 

39.400

2501

4450

0

Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung - Arbeiter

 

16.300

2501

4540

0

Beihilfen und Unterstützungen - Angestellte

 

100

2501

4550

0

Beihilfen und Unterstützungen - Lohnempfänger

 

100

2501

5010

0

Hochbau

 

112.500

2501

5030

0

Gärtnerische Anlagen

 

700

2501

5205

1

Schulausstattung BBS Fredenberg

 

63.000

2501

5410

0

Sanitärmaterial

 

4.500

2501

5411

0

Entgelte für Abfallentsorgung

 

1.300

2501

5420

0

Strom

 

106.000

2501

5430

0

Sonstige Energie

 

240.000

2501

5440

0

Glühlampen / Leuchtstäbe

 

1.200

2501

5450

0

Wassergeld / Kanalgebühren

 

46.000

2501

5460

0

Grundstücksabgaben

 

43.500

2501

5470

0

Versicherungen für Gebäude und Einrichtungen

 

15.500

2501

5610

0

Dienst- und Schutzkleidung

 

100

2501

5900

1

Lehr- und Unterrichtsmittel

 

80.800

2501

6500

0

Geschäftsausgaben

 

10.700

2501

6570

0

Dienstreisen

 

100

2501

6757

0

Kostenerstattung an den städtischen Reinigungsbetrieb

 

4.400

2501

 

 

b) im   V e r m ö g e n s h a u s h a l t   

 

 

2501

9350

0

Einrichtungsgegenstände und Lehrmittel

 

120.000

2501

9400

0

Baumaßnahmen i.V.m. Erwerb von beweglichen Sachen

 

15.300

2501

9410

2

Betonsanierung Teilmaßnahme

 

0

2501

9410

6

Aufzüge an Sicherheitsbestimmungen anpassen

 

0

2501

9410

8

Fenstererneuerung

 

0

2501

9410

9

Sonnenschutzverglasung

 

0

2501

9411

0

Hofsanierung (Werkstatt)

 

0

2501

9411

1

Dachsanierung Turm II und III

 

0

2501

9411

2

Dachsanierung Werkstatt Restmaßnahme

 

0

2501

9610

0

Regelungsanlage Sporthalle

 

0

 

 



[1]  129,31 € zuzügl. Mehrwertsteuer (z. Zt 16 %) = 150,00 €

[2]  410,00 € zuzügl. Mehrwertsteuer (z. Zt 16 %) = 475,60 €

Einstimmiger Beschluss:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
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