Vorlage - 5239/14

Betreff: Bau- und Ausstattungsmaßnahmen für das Gymnasium SZ-Bad im Rahmen des Ganztagsschulunterrichts
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:40 - Fachdienst Bildung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Kultur Vorberatung
02.02.2005 
1. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur ungeändert beschlossen   
Betriebsausschuss Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik Vorberatung
10.02.2005 
1. Öffentliche Sitzung des Werksausschusses Gebäude, Einkauf und Logistik ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss Vorberatung
17.02.2005 
62. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses an Verwaltung zurück verwiesen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.      Für den Ganztagsschulunterricht ist das Schulgebäude des Gymnasiums SZ-Bad baulich zu erweitern und bedarfsgerecht auszustatten; insbesondere sind die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine angemessene Mittagsversorgung der Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Die dafür notwendigen Kosten werden auf 792.000 EUR festgestellt.

 

2.      Die Realisierung des Projekts steht unter dem Vorbehalt, dass die Maßnahme im Haushaltsjahr 2005 aus dem Investitionsprogramm des Bundes „Zukunft Bildung und Betreuung 2003 – 2007“ mit 90% der Investitionskosten (712.800 EUR) gefördert wird.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Das Gymnasium SZ-Bad wird seit 01.08.1993 als offene Ganztagsschule geführt. Der Schulträger hat damals in diesem Zusammenhang Kellerräume für die Essenversorgung und für Freizeitaktivitäten herrichten lassen. Die Essenversorgung hat die Schule eigenverantwortlich mit Unterstützung einer Cateringfirma organisiert.

 

Die vorhandene Cafeteria entspricht in Lage, Größe und Ausstattung nicht mehr den Anforderungen, zumal nach der Schulstrukturreform sich die Schülerzahlen von 957 auf 1.390 erhöht haben.

Verwaltung und Schule haben gemeinsam ein Projekt zur Beseitigung der Raumengpässe sowie eine bedarfsgerechte Lösung für die Essenversorgung der Schülerinnen und Schüler erarbeitet.

 

Erschließung

Die wirtschaftlichste und funktionalste Möglichkeit der Erweiterung ist die Aufstockung des eingeschossigen Sonderraumtraktes. Dieser Trakt liegt in zentraler Lage auf dem Schulgrundstück und ist optimal von Schülern, Lieferanten und bei entsprechenden Veranstaltungen in der Aula von Gästen zu erreichen.

Die Haupterschließung ist durch das Treppenhaus des Klassentraktes I geplant, um die Zugänglichkeit der Mensa auch mobilitätsbehinderten zu ermöglichen, ist der Einbau eines behindertengerechten Aufzuges vorgesehen, der gleichzeitig die drei be­stehenden Geschosse des Klassentraktes I erschließt.

Die vorh. WC-Anlage im I. OG des Klassentraktes I wird lediglich um ein behinder­tengerechtes WC erweitert und ist vom Speiseraum gut zu erreichen.

Alle Versorgungen und Entsorgungen können an vorh. Systeme angeschlossen werden.

 

Raumprogramm

Die Erweiterung umfasst einen Speiseraum zur umschichtigen Nutzung mit 126 Tischplätzen. In der warmen Jahreszeit ist es möglich, weitere 24 Tischplätze auf der hofseitigen Empore, die als zweiter Rettungsweg dient, unterzubringen.

 

Der Küchenbereich besteht aus einem Zubereitungsraum, einem Ausgabebereich, einer Spülküche, Vorrat und Abstellraum sowie einem Büro. Es werden teilvorgefertigte Lebensmittel verarbeitet und ausgegeben.

Der Spülbereich ist vom Zubereitungsbereich räumlich getrennt.

Abstell- und Vorratsraum sind für die Geschirrlagerung bzw. für die kurzzeitige Lagerung von Lebensmitteln gedacht.

Das eigentliche Lager mit den erforderlichen Kühleinrichtungen wird zuliefernah im Keller eingerichtet. Von hier aus führt ein Lastenaufzug direkt in den Küchenbereich. Dieser Lastenaufzug wird ausschließlich vom Küchenpersonal für die Küchenver- und entsorgung benutzt.

Außerdem sind Sozialräume für das Küchenpersonal und ein Beratungsraum für Schüler vorgesehen.

Das Stuhllager ist direkt vom Speiseraum zu erreichen und bietet so die Möglichkeit, hier für besondere Nutzungen Stühle und Tische unterzubringen.

Im geplanten Übergangsbereich (Brücke) von Trakt I zur Schulmensa sind das be­hindertengerechte WC, ein Putzmittelraum und ein weiteres Stuhllager untergebracht.

 

Bautechnik

Die Genehmigungsfähigkeit ist mit der „Bauaufsicht“ und dem „Vorbeugenden Brandschutz“ erörtert worden und als genehmigungsfähig befunden.

Es ist geplant, das Gebäude in Stahlbauweise auszuführen.

Zum bestehenden Pausenhof wird das Gebäude eine großflächige Verglasung erhalten. Zu Trakt I und dem Sonderklassentrakt wird die Fassade aus Brandschutzgründen hauptsächlich geschlossen sein.

Die Wirtschaftsräume erhalten die notwendigen Belichtungs- und Belüftungsflächen.

So weit wie möglich soll auf aufwendige Be- und Entlüftungsanlagen verzichtet werden. Zuluft ist über die Fassade und Abluft ist über die Dachlaterne vorgesehen. Der Küchenbereich wird die notwendigen Dunstabzüge erhalten.

 

Kostenschätzung nach DIN 276

 

100 Grundstück                                                                  0 EUR
200 Herrichten und Erschließen                                5.000 EUR
300 Baukonstruktion                                                             EUR
400 Technische Anlagen                                       566.500 EUR
500 Außenanlagen                                                             0 EUR
600 Ausstattung                                                        96.500 EUR
700 Baunebenkosten                                            124.000 EUR
Summe                                                                  792.000 EUR

 

 

Das Projekt steht unter dem Vorbehalt der Zuschussgewährung aus dem Investi­tionsprogramm des Bundes „Zukunft Bildung und Betreuung 2003 – 2007“. Aus Eigenmitteln könnte die Stadt Salzgitter die Maßnahme nicht finanzieren.

Maßnahmen für den Ganztagsunterricht können mit bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden. Die Zuschusshöhe würde hier 712.800 EUR; der städtische Eigenanteil 79.200 EUR betragen.

 

Für das Jahr 2004 hat die Stadt Salzgitter bereits eine Zuwendung für das Gymnasium SZ-Bad in Höhe von 53.000 EUR für Einrichtungsgegenstände für Cafeteria, Freizeit- und Pausenbereich sowie den Musikbereich erhalten; der städtische Eigenanteil betrug 6.588 EUR.

 

Die Verwaltung hat für die Erweiterungsmaßnahme am Gymnasium SZ-Bad bereits im September 2004 einen vorläufigen Zuwendungsantrag gestellt, um für 2005 in das Förderprogramm aufgenommen zu werden. Ein endgültiger Antrag muss bis zum 30.04.2005 gestellt werden. Dieses soll nach Vorliegen der Beschlüsse zum Haus­haltsplan 2005 und zu dieser Vorlage unverzüglich erfolgen.

Es wird dann davon ausgegangen, dass ein Bewilligungsbescheid um die Sommerferien 2005 vorliegen wird, so dass mit einem Baubeginn im Herbst kalkuliert wird. Mit der Inbetriebnahme der Mensa wird zum Sommer/Herbst 2006 gerechnet.

 

Im Haushalt 2005 sind sowohl Einnahmen (Zuwendungen) als auch Ausgaben für Ganztagsschulprojekte veranschlagt (näheres unter finanzielle Auswirkungen). Im Gegensatz zu den bereits beschlossenen Umwandlungen von Halbtags- zu Ganztagsschulen entstehen Folgekosten von jährlich ca. 32.000 EUR, da zusätzliche Räume entstehen.

 

Die Verwaltung hat bereits im Dezember 2004 in ihrem Zwischenbericht zur Weiterent­wicklung des Ganztagsschulangebots in Salzgitter (Vorlage 4982/14) ausführlich die hiesige Ganztagsschulsituation beleuchtet und in diesem Zusammenhang dargelegt, dass im Haushaltsjahr 2005 ausschließlich die Ganztagsschulprojekte am Gymnasium SZ-Bad und an der Realschule Thiede (in Kooperation mit der HS Thiede) Priorität genießen sollen.

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Haushaltsstelle

2920.940001; 2920.93502

Bezeichnung

Bau- und Einrichtungskosten Ganztagsschulen

Haushalt

 

Verwaltungshaushalt

(zutrff. bitte ankreuzen)

X

Vermögenshaushalt

Ausgaben

im HH-Jahr 2005

Folgekosten

 

792.000 €

32.000 € (Unterhalt, Betrieb, Reinigung)

Einnahmen

im HH-Jahr 2005

künftige Mehreinnahmen

2920.36120

712.800 €

 

Deckung

durch Ansatz

 

 

durch HAR

 

Deckung bei üpl./apl.

durch Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben incl. HAR bei

 

HSt.

Bezeichnung

Betrag

 

 

 

 

Bemerkungen

Ausgaben werden zu 90% durch Zuwendungen gedeckt

 

Anlagen:

Anlagen:

Lageplan

Ansichtsplan

Grundrissplan

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Lageplan (1463 KB) PDF-Dokument (74 KB)    
Anlage 2 2 öffentlich Ansichtsplan (2731 KB) PDF-Dokument (18 KB)    
Anlage 3 3 öffentlich Grundrissplan (2684 KB) PDF-Dokument (22 KB)