Vorlage - 5666/14

Betreff: Einrichtung einer Integrationsklasse an der Hauptschule SZ-Bad
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:40 - Fachdienst Bildung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Kultur Vorberatung
04.05.2005 
3. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Vorberatung
Rat der Stadt Salzgitter Entscheidung
25.05.2005 
40. Nichtöffentliche/Öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Dem Antrag der Hauptschule SZ-Bad auf Einrichtung einer Integrationsklasse zum Schuljahr 2005/2006 wird seitens des Schulträgers zugestimmt.

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Die Hauptschule SZ-Bad beabsichtigt die Einrichtung einer Integrationsklasse zum Schuljahresbeginn 2005/2006 und hat dazu bei der Landesschulbehörde einen Antrag auf Genehmigung einer Integrationsklasse nach § 23 Abs. 3 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) gestellt.

 

Die Integrationsklasse soll in einer 5. Klasse eingerichtet werden. Es soll ein geistig behindertes Kind mit ca. 17 nichtbehinderten Kindern gemeinsam unterrichtet werden.

Der Antrag basiert auf einem entsprechenden Beratungsgutachten der Maria-Montessori-Schule sowie dem Beschluss der Gesamtkonferenz der Hauptschule SZ-Bad.

Mit der Einrichtung der Integrationsklasse an der Hauptschule SZ-Bad soll das Förderkonzept für das geistig behinderte Kind fortgesetzt werden, das bereits seit dem 01.08.2001 in einer Integrationsklasse an der Grundschule Altstadtschule beschult wird (Ratsbeschluss vom 27.06.2001). Eltern und Grundschule berichten, dass auf Grund der positiven Entwicklung des Kindes, unter anderem im kognitiven Bereich trotz Down-Syndrom, eine Weiterführung der integrativen Beschulung angezeigt ist. Insbesondere wird auch die sehr positive Entwicklung im sozialen Bereich aller an der Integrationsklasse der GS Altstadtschule beteiligten Kinder erwähnt.

 

Der Integrationsgedanke des Schulgesetzes sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen, an allen Schulen gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern erzogen und unterrichtet werden sollen, wenn auf diese Weise dem individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden kann.

Voraussetzung ist, dass die organisatorischen, personellen und sächlichen Gegebenheiten dies erlauben.

 

Nach dem jetzigen Erkenntnisstand und auf Grund des vorliegenden pädagogischen Konzepts (siehe Anlage) sind die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ein-richtung der Integrationsklasse an der Hauptschule SZ- Bad in vollem Umfang gegeben.

Zusätzliche Sach- und Raumkosten fallen für den Schulträger nicht an.

 

Nach § 23 Abs. 4 NSchG können Anträge von Schulen auf Einrichtung einer Integrationsklasse nur im Einvernehmen mit dem Schulträger gestellt werden.

 

Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag der Hauptschule SZ-Bad auf Einrichtung einer Integrationsklasse zum Schuljahr 2005/2006 zuzustimmen; zumal der Antrag der Schule auch von der örtlichen Schulaufsicht unterstützt wird.

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

keine

Anlagen:

Anlagen:

Pädagogisches Konzept

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Pädagogisches Konzept (27 KB) PDF-Dokument (6 KB)