Vorlage - 5976/14

Betreff: Umgestaltung der Bushaltestelle Waldsiedlung (Süd) in der Burgstraße in Salzgitter- Bad
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:66 - Fachdienst Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Süd Vorberatung
07.09.2005 
37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd abgelehnt   
Umwelt-,Planungs- und Bauausschuss Vorberatung
14.09.2005 
8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss Vorberatung
22.09.2005 
67. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss stellt das geänderte Straßenbauprojekt vom 16.06.2005 für die Maßnahme „Umgestaltung der Bushaltestelle Waldsiedlung (Süd) in der Burgstraße in Salzgitter- Bad“ mit einer Kostensumme von 60.000 € fest.

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Planunterlagen für die behindertengerechte Umgestaltung der Bushaltestelle Waldsiedlung (Süd) in der Burgstraße in Salzgitter- Bad wurden den Selbstverwaltungsgremien in der Beratungsfolge Februar 2005 zur Beschlussfassung vorgelegt (Beschlussvorlage 5129/14).

Der Verwaltungsausschuss beschloss in seiner Sitzung am 22.02.2005 einstimmig den diesbezüglichen Antrag der SPD- Ratsfraktion (Antrag Nr. 5469/14) zur Umplanung des Haltestellenbereiches.

Die gemäß Antrag geänderten Planunterlagen liegen nunmehr vor.

 

Der ursprüngliche Planentwurf sah auf Grund der Wartezeiten für die Busse der Behinderteneinrichtung die Anlage einer Haltebucht außerhalb der Fahrbahn vor.

Gemäß dem Antrag der SPD- Ratsfraktion entfällt diese geplante Haltebucht.

Die vorhandene Busbucht wird zu einem Buskap zurück gebaut, d.h. die Busse halten zukünftig auf der Fahrbahn.

Das geänderte Projekt sieht nunmehr auf einer Länge von 30m Buskapsteine vor, so dass dort nicht nur die Gelenkbusse der KVG, sondern auch die Standardlinienbusse für die Behinderteneinrichtung halten können.

Die Einstiegssituation für mobilitätseingeschränkte Personen wird durch den Einbau der Buskapsteine und die damit verbundene Reduzierung der Reststufenhöhe grundlegend verbessert.

 

An Stelle der provisorischen Querungshilfe wird wie auch im ursprünglichen Entwurf eine 2,0m breite und 12,0m lange Mittelinsel  angelegt. Somit müssen Fußgänger bei der Querung der Burgstraße in diesem Bereich jeweils nur den Fahrzeugstrom einer Richtung beachten.

Die verbleibende Fahrbahnbreite zwischen den Borden beträgt jeweils 3,50m.

 

Die Lage der vorhandenen Haltestelle bleibt im Wesentlichen erhalten. Der vorhandene Straßenquerschnitt wird durch den Rückbau der Busbucht zum Buskap neu aufgeteilt.

 

Die Nebenanlagen  werden nach RStO 01 Tafel 7 befestigt:

 

                        8cm     Betonrechteckpflaster      

                        3cm     Splitt

                     19cm    Frostschutzkies (R1)

                      30cm     Gesamtaufbau

 

 

Die Fahrbahn wird im  Bereich der südwestlichen Fahrspur grundhaft ausgebaut und wie folgt befestigt:

                          4cm Asphaltbeton 0/11

                        10cm Asphalttragschicht

                        20cm Schottertragschicht B1

                        31cm Frostschutzschicht  B2

                        65cm Gesamtaufbau

 

Im Rahmen der Straßenunterhaltung erfolgt eine Oberflächensanierung der Fahrbahn in den sich östlich und westlich anschließenden Bereichen  (bis zur Einmündung  Paracelsusstraße bzw. zum Hainbach).

 

 

 

 

 

 

 

Die Entwässerung erfolgt über eine ein- bzw. zweireihige Gosse aus Betongossensteinen mit entsprechenden Straßenabläufen und Anschluss an den vorhandenen Regenwasserkanal.

 

 

Die Baumaßnahme wird nach der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel durchgeführt.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

Haushaltsstelle

6300.95500

Bezeichnung

Bushaltestellen

Haushalt

 

Vermögenshaushalt

(zutrff. bitte ankreuzen)

 

 

Ausgaben

im HH-Jahr 2005

Folgekosten

 

60.000

Ca. 300 €

Einnahmen

im HH-Jahr

künftige Mehreinnahmen

 

Ca. 45.000 €

 

Deckung

durch Ansatz

300.000 €

 

durch HAR

 

Deckung bei üpl./apl.

durch Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben incl. HAR bei

 

HSt.

Bezeichnung

Betrag

 

 

 

 

Bemerkungen

 

 

 

Kostenträger für die Baumaßnahme ist die Stadt Salzgitter. Die Kosten der Maßnahme betragen 60.000 €. Für die Maßnahme wird ein Förderantrag im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) gestellt. Gefördert werden 75% der zuwendungsfähigen Kosten.

 

Für die spätere Haushaltsführung ist für den Straßenbau nach der Fertigstellung mit einem Unterhaltungsaufwand von jährlich ca. 300,00 € zu rechnen. Diese setzen sich zusammen aus:

 

            Personalkosten                                               ca. 142,00 €

            Materialkosten                                                  ca. 118,00 €

            Maschineneinsatzkosten                                 ca.   40,00 €

 

Die Maßnahme ist weder nach § 127 BauGB, noch nach NKAG beitragsfähig.

 

Mit der Planung wurde ein externes Ingenieurbüro beauftragt.

Die Planungskosten einschließlich der beantragten Umplanung betragen ca. 4.836 €.

Anlagen:

Anlagen:

Übersichtsplan M 1: 6.000

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Übersichtsplan (968 KB)