Vorlage - 1074/15

Betreff: Änderungsantrag der Ratsgruppe LAS/Grüne zum Stellenplan der Stadt Salzgitter (Beschlussvorlage 0994/15)



Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag Gruppe LAS/Grüne
Federführend:Ratsgruppe LAS/Grüne   
Beratungsfolge:
Finanzausschuss Beschlussvorbereitung
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Beschlussvorbereitung
23.05.2007 
8. nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter geändert beschlossen   
Wirtschafts-und Steuerungsausschuss Beschlussvorbereitung
05.06.2007 
7.Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung des Wirtschafts-und Steuerungsausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt beschließt:

 

In der Gl.-Nr. 51, Fachdienst Kinder, Jugend und Familie

in Entgeltgruppe 9 wird eine Erhöhung um 4 Stellen auf 57 Stellen vorgenommen, welche explizit in der aufsuchenden Jugendarbeit (Streetworking) eingesetzt werden.

 

 

Begründung:

 

Aus der Erhebung der Daten von 2005 aus dem Projekt „Familienfreundliche Stadt“ (Vorlage 512/15) kann man entnehmen, dass die Stadt Salzgitter, im Bereich der offenen Jugendarbeit, 0,00 Stellen für Streetworker pro 1.000 Einwohner für Jugendliche unter 18 Jahren im Stellenplan eingestellt hat.

 

Dieses beunruhigt die Ratsgruppe der LAS/Grüne, da gerade Jugendliche immer mehr in einer Gesellschaft aufwachsen, in denen sie ohne Unterstützung von Erwachsenen eigene Werte und Normen lernen und sich aneignen müssen.

Gerade deswegen ist es notwendig, dass Jugendliche in ihren Belangen unterstützt werden und sie eine andere Art von Werten als über ihre „Peer- Group“ vermittelt bekommen.

 

Nicht nur an den Werten fällt es, sondern auch z.B. an Perspektivlosigkeit im Leben und in der Arbeit.

 

Auch Drogen- und/oder Alkoholprobleme nehmen in der heutigen Zeit immer mehr bei Jugendlichen zu, weil es an Zeit für Aufklärung fehlt.

 

Deshalb beantragen wir den Stellenplan um vier Stellen auf die oben benannte Anzahl auszuweiten.

 

Des Weiteren sollten davon mindesten zwei der Stellen von Sozialarbeitern mit Migrationhintergrund besetzt werden, um der heutigen Lage der Stadt Salzgitter, mit ihrem hohen Ausländeranteil, gerecht zu werden.

 

Zuerst sollten die Streetworker ein auf Salzgitter entsprechendes

„Streetworking-Konzept“ zu erstellen, um dann auf Grund dieser Datenerhebung in z.B. folgenden Beratungs- und Aufgabenfeldern tätig zu werden:

  • Sexualität
  • Partnerschaft
  • Probleme in der Schule, in der Familie, mit Freunden/Freundinnen
  • Konflikte mit dem Gesetz
  • Legale, illegale Drogen
  • Sucht
  • Beim Umsetzen von konkreten Ideen