Vorlage - 1851/15

Betreff: Bilanz des Herbizideinsatzes in 2007
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Federführend:EB 70 - Städtischer Regiebetrieb SRB Salzgitter   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss SRB Information
11.12.2007 
8. Öffentliche / nichtöffentliche Sitzung des Werksausschusses SRB ungeändert beschlossen   
Umwelt-,Planungs- und Bauausschuss Information
16.01.2008 
13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   

Sachverhalt

Mitteilung:

 

Mitteilung:

 

Der Rat der Stadt Salzgitter hat am 29. 11. 2006 den Einsatz von Herbiziden zur Wildkrautbekämpfung beschlossen. Die Verwaltung gibt einen kurzen Rückblick über den Einsatz von Herbiziden im Jahr 2007.

 

Beim zuständigen Pflanzenschutzamt in Hannover wurde am 03. 01. 2007 die zum Einsatz von Herbiziden notwendige Ausnahmegenehmigung beantragt.

 

Am 08. 03. 2007 erfolgte für alle beantragten Flächen die Genehmigung zum Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln. Die beantragten Anwendungsgebiete waren wassergebundene Wegeflächen in Grünanlagen im Spritzverfahren und Geh- und Radwege einschließlich Gossen mit dem Walzenstreichgerät Rotofix.

 

Der Fachinspektionsdienst der Landwirtschaftskammer hat am 16. 08. 2007 einen Teil der beantragten Maßnahmen vor Ort überprüft und hatte keine Beanstandungen.

 

Auf wassergebundenen Wegeflächen wurde an 11 Tagen im Mai und Juni Herbizide gespritzt.

 

Der Einsatz der Rotofixgeräte fand vom 04.05 2007 bis zum 13. 08. 2007 an 39 Tagen statt. Es wurden Geh- und Radwege in 7 Stadtteilen (Lebenstedt, Bad, Gebhardshagen, Hallendorf, Lichtenberg, Salder, Lesse) behandelt.

Priorität hatten die großen Ein- und Ausfallstraßen in Lebenstedt und Bad. Die Albert - Schweitzer, Konrad - Adenauer, Willy – Brand, Theodor – Heus, Kattowitzer, Braunschweiger und Nord – Süd Straße wurden intensiv behandelt, zum Teil mit zwei Durchgängen.

 

Auf den behandelten Flächen wurden 135 Liter Roundup Ultra verbraucht.

 

Die kurze Einsatzzeit von nur 39 Tagen war dadurch bedingt, dass der Herbizideinsatz nur erfolgen darf, wenn keine Niederschläge an dem Tag des Einsatzes zu erwarten sind. Da in diesem Sommer recht häufig mit Niederschlägen gerechnet werden musste, waren nicht mehr Einsatztage möglich.

 

Wenn nicht 30 AB- Kräfte mit der mechanischen Beseitigung (Hacke und Fugenkratzer) des Wildkrautes die Aktion unterstützt hätten, wäre die Stadt nicht so krautfrei gewesen.