Vorlage - 2274/15

Betreff: Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes in Salzgitter-Bad im Zuge der städtebaulichen Gesamtmaßnahme Salzgitter-Bad - Soziale Stadt / Ost- und Westsiedlung -
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:66 - Fachdienst Tiefbau und Verkehr Beteiligt:60 - Referat Stadtumbau und Soziale Stadt
Beratungsfolge:
Ortsrat der Ortschaft Süd Beschlussvorbereitung
02.04.2008 
15. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Süd ungeändert beschlossen   
Umwelt-,Planungs- und Bauausschuss Beschlussvorbereitung
09.04.2008 
15. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss Beschlussvorbereitung
17.04.2008 
26. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.) Der Verwaltungsausschuss stellt das Straßenbauprojekt vom 25.01.2008 für die Maßnahme “Neugestaltung Martin-Luther-Platz” in Salzgitter – Bad mit einer Kostensumme von 984.000 fest.

 

2.) Der Verwaltungsausschuss beauftragt die Verwaltung die Flächen vor den Gebäuden Martin-Luther-Platz 3 und 4 zu erwerben und die Flächen in die Gestaltung des in Punkt 1 genannten Projektes einzubeziehen. Die Kosten für den Grunderwerb und die Neugestaltung dieser Flächen werden in Höhe von 116.000,00 € festgestellt.

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Sanierung Soziale Stadt Salzgitter-Bad Ost- und Westsiedlung

Mit dem Ratsbeschluss vom 15.12.2004 zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes „Salzgitter-Bad/Ost- und Westsiedlung“ im Rahmen der Förderkomponente Soziale Stadt wurde gleichzeitig mit den vorbereitenden Untersuchungen ein Maßnahmenkatalog als Sanierungskonzept und Sanierungsprogramm beschlossen, das der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen zugrunde zu legen ist.

Im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes wurde zudem der Verbesserung des öffentlichen Raumes mit dem Ziel der Attraktivitätssteigerung des Wohnstandortes besondere Priorität zugeordnet.

 

 

Beteiligungsprozesse im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Salzgitter-Bad/Ost- und Westsiedlung

Bewohnerbeteiligung ist einer der wichtigsten Bausteine bei der Umsetzung des Programms Soziale Stadt. Die Projektentwicklung und Umsetzung ist nur mit einer frühzeitigen Bewohnerbeteiligung zielgerichtet durchführbar.

Der gesamte Planungsprozess wurde durch mehrere vom Quartiersmanagement, von der Planungsgruppe und vom Referat Stadtumbau und Soziale Stadt durchgeführte Anrainer-Beteiligungen sowie durch die öffentliche Präsentation des Vorentwurfs begleitet. Die Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohner der Ost- und Westsiedlung haben Eingang in den Planungsfortschritt gefunden.

Die abschließende öffentliche Vorstellung der Entwurfsplanung hat im Rahmen des Stadtteilfestes am 08.09.2007 stattgefunden.

 

 

Martin-Luther-Platz

Der Martin-Luther-Platz befindet sich in der Schnittstelle der Ost- und der Westsiedlung. Seine Funktionalität als Marktplatz, als Parkplatz wie auch als Veranstaltungsort für z.B. das Stadtteilfest zeigt zudem seine besondere städtebauliche Bedeutung. Neben den unterschiedlichen Nutzungen sind auch die Bezüge zur anliegenden Bebauung von hohem Stellenwert. Als Quartierszentrum befinden sich in unmittelbarer Platzlage die Kirchengemeinde Noah, die Heilkräuterapotheke, die Tanzschule Kwiatkowski und das Stadtbüro Ost- und Westsiedlung. Das Gebäude Martin-Luther-Platz 1-2 wird derzeit zum Stadtteiltreff NOW umgebaut.

Die sich auf dem Platz befindliche Bushaltestelle wird mit intensiver Taktung
(3 Linien) angefahren.

Zielsetzung der Planung war einen städtischen Platz zu erstellen, der den Bedürfnissen der Anlieger Sorge trägt, aber des Weiteren die multifunktionale Nutzung als Marktfläche, Veranstaltungsbereich und Aufenthaltsfläche ausübt. Wichtig war hier insbesondere die Einbindung der Kirchengemeinde Noah und des Stadtteiltreffs NOW, der sein Angebot auf den Platz hinaustragen wird. Der nahe liegende Roxy-Spielplatz soll in einem gesonderten Projekt neu gestaltet und räumlich an den städtischen Martin-Luther-Platz angebunden werden.

 

Ausgangssituation

Der Martin-Luther-Platz besitzt für die Ost- und die Westsiedlung in Salzgitter-Bad eine herausragende städtebaulich-funktionale Bedeutung. Stadträumlich ist er Bindeglied zwischen den beiden Siedlungsbereichen. Gleichzeitig erfüllt er die Funktionen eines zentralen Stadtteilplatzes im Siedlungsgefüge:

 

-          als Ort des Wochenmarktes in der Ost- und Westsiedlung,

-          als Parkplatz, der die schnelle Erreichbarkeit der umliegenden Geschäfte ermöglicht,

-          als kultureller Mittelpunkt des Stadtteils mit Stadtteilbüro, Kirchengemeinde und zukünftiger Standort des NOW.


Der Martin-Luther-Platz genügt in seiner aktuellen Gestaltung nicht den vielfältigen Anforderungen an einen zentralen Stadtteilplatz. Das Erscheinungsbild des Platzraumes dominierend tritt seine Funktion als Parkplatz deutlich hervor. Diese Verkehrsfunktion wird durch die den Platz umgebenden Straßen zusätzlich betont.

 

 

Gestalterisch-funktionales Konzept

Auf Grundlage der in dem Anrainer-Gespräch vom 01.12.2005 festgehaltenen Zielsetzungen für die Platzgestaltung folgt die Entwurfsplanung der Prämisse zur Gestaltung eines flexibel und zugleich vielfältig nutzbaren Platzes.

 

Die Entwurfsplanung basiert dabei auf folgendem gestalterisch-funktionalen Konzept:

 

?         Das von Nordwesten nach Südosten abfallende Höhenniveau ermöglicht eine Anhebung des Platzes an seiner Südseite und somit eine Einbindung der derzeit über eine erhöhte Terrasse von der Platzfläche isolierten Ladenlokale an der Südseite. Die südliche Ausfahrt aus dem Martin-Luther-Platz wird aufgehoben.             
 

?         Eine Treppenanlage – südlich der Bushaltestelle beginnend – gleicht den Höhenunterschied von bis zu 0,70 Meter aus. Die den südlichen Ladenlokalen vorgelagerten Freiflächen liegen nunmehr auf Platzniveau. Vor dem südöstlichen Eckgebäude führt von der Burgundenstraße ein barrierefreier Zugang auf den Platz.

 

?         Im nördlichen Teil des Platzes werden 26 PKW-Stellplätze angeordnet, die von der Gablonzer Straße her erschlossen werden.             
 

?         Der südliche Platzbereich wird entsprechend der Wiederbelebung der noch leerstehenden Ladenlokale an der Südseite durch das NOW, die Tanzschule, Kirchengemeinde und das Stadtbüro von ruhendem Verkehr freigehalten. Hier entstehen Aufenthaltsbereiche; hier hat der Wochenmarkt weiterhin seinen Platz.
 

?         Der auf dem Platz vorhandene Großbaumbestand wird erhalten.

 

 

Fließender Verkehr

Der fließende Verkehr fährt weiterhin von der Breiten Straße über die Gablonzer Straße in die Platzfläche ein. Von der Gablonzer Straße aus erreicht er die im Norden des Platzes angeordneten Stellplätze sowie über eine Anliegerstraße an der Westseite des Platzes weiterhin die Garagen und Stellplätze auf den rückwärtigen Grundstücken der Gebäude an der Burgundenstraße.

Eine Ausfahrt aus dem Platz an seiner Südseite ist zukünftig nicht mehr möglich

Eine von der Stadt Salzgitter im Juli 2006 durchgeführte Verkehrszählung verdeutlicht, dass eine Aufhebung der südlichen Platzausfahrt verkehrstechnisch bedenkenlos ist.

 

 

Ruhender Verkehr

Flächen für den ruhenden Verkehr stehen in Form von 26 PKW-Stellplätzen (inkl. 3 behindertengerechte Stellplätze) im Nordteil des Martin-Luther-Platzes zur Verfügung.

Die an der Nordseite der Gablonzer Straße bestehenden Kurzzeit-Stellplätze bleiben erhalten.

 

 

Platzboden

Das formulierte gestalterisch-funktionale Konzept wird mit der Oberflächengestaltung des Platzbodens verdeutlicht:

 

?         Der zentrale Platzbereich hebt sich durch eine umlaufende, in Einfahrtbereichen abgesenkte Stufe von den umgebenden Fahr- und Gehflächen ab. Die Stufe setzt sich an der Südostseite in der beschriebenen Treppenanlage fort. Mit dieser Stufe (vergleichbar mit der Höhe eines Hochbords, 12 cm) wird das derzeit von drei Seiten beliebig mögliche Befahren der zentralen Platzfläche unterbunden.

?         Die umlaufende Stufe sowie die Treppenanlage zur Breiten Straße rahmen als ca. 70 cm breite Betonblockstufen in anthrazitfarbener Gestaltung den zentralen Platz.

?         Der zentrale Platzbereich selbst hebt sich mit einem hellen, Ruhe ausstrahlenden Oberflächenbelag von den umgebenden Flächen ab. Der gesamte zentrale Platz ist in einem einheitlichen Farbton mit im Läuferverband verlegten Betonsteinplatten in den Formaten 60 x 40 cm und 40 x 40 cm, deren Oberfläche mit Naturstein veredelt ist, gestaltet.

?         Die den zentralen Platz umgebenden Flächen – Gehwege entlang der Breiten Straße und Gablonzer Straße, Freiflächen vor den Gebäuden Martin-Luther-Platz 1, 2 und 2a, Geh- und Fahrflächen an der Westseite des Platzes, erhalten eine einheitliche Gestaltung aus mittelgrauem, mehrformatigem Betonsteinpflaster, dessen Oberfläche mit Naturstein veredelt ist. Bei der Gestaltung dieser Bereiche findet das auf dem Platz in Teilbereichen erhaltene, als historische Platzbefestigung nachgewiesene Naturstein-Großpflaster (vermutlich Granit oder Grauwacke) Wiederverwendung. Pflasterbänder und Entwässerungsrinnen aus diesem Natursteinpflaster setzen gestalterische Akzente und gliedern die o.g. Geh- und Fahrflächen.

?         Die Fahrbahnoberfläche der Gablonzer Straße erhält wieder eine bituminöse Befestigung. Der Einmündungsbereich in die Breite Straße wird jedoch als Aufmerksamkeitsbereich, der dem Kraftfahrer die Einfahrt in einen städtischen Platz signalisiert, mit einem Naturstein-Kleinpflaster (Granit) gestaltet.

 

 

Einbeziehung privater Grundstücksflächen

In Absprache mit den Eigentümern der umliegenden Gebäude sollen die dem Platz zugewandten privaten Freiflächen der westlichen Gebäude in die Platzgestaltung einbezogen und erworben werden.

 

?         Freiflächen des Gebäudes Martin-Luther-Platz 3a – 3c:

Hier befinden sich das Stadtteilbüro der Ost- und Westsiedlung sowie die Tanzschule. Ein Ladenlokal (Eingang 3a) steht zur Zeit leer. Der Vorschlag, die zum Platz orientierte Terrasse der Eingänge 3a und 3b sowie die wenig einladende Eingangssituation der Tanzschule gestalterisch-funktional in die Platzgestaltung zu integrieren, wurde mit den Eigentümern des Gebäudes abgestimmt.

Analog zur Treppenanlage an der Breiten Straße wird auch hier der Höhenunterschied zwischen Platz und Gebäudezugängen über eine Treppenanlage überbrückt.

 

?         Freiflächen des Gebäudes Martin-Luther-Platz 4:

Eine als Rasenfläche angelegte Böschung fängt den Höhenunterschied des Gebäudes der Gemeinde Noah zum tiefer gelegenen Martin-Luther-Platz ab. Mit der Gemeinde Noah werden zurzeit Abstimmungen zu einer Einbeziehung dieser Freiflächen und einer Gestaltung in Anlehnung an die Gestaltung der Vorflächen des Gebäudes 3a – 3c geführt. Eine Einbeziehung der Flächen würde die Herstellung eines behindertengerechten Zugangs zum Gebäude ermöglichen.

 

 

Beleuchtung

Für den Martin-Luther-Platz findet ein Beleuchtungskonzept Anwendung, das den Platz entsprechend seiner zentralen Bedeutung von den umgebenden Flächen abhebt.

Die zur platzbegrenzenden Bebauung hin orientierten Bereiche sind mit Mastaufsatzleuchten ausgestattet, die in ihrer „klassischen“ Gestaltungssprache die 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Bauzeit des Platzes widerspiegeln. Die Platzierung der Leuchten bewirkt eine Betonung der Raumkanten und kommt dem Wunsch der Anrainer nach einer besseren Ausleuchtung der Platzränder entgegen.

Der zentrale Platz selbst wird über Bodeneinbauleuchten illuminiert, die die Platzmitte in ein warmes, diffuses Licht tauchen.

Zusätzlich erhält die verglaste Erdgeschosszone der Gebäude Martin-Luther-Platz 1, 2 und 2a nach Plänen des Eigentümers im Zuge der Gebäudesanierung eine Beleuchtung, die aufgrund ihrer Installation an den Betonstützen die Konstruktion des Gebäudes betonen wird.

 

 

Möblierung

Da der Martin-Luther-Platz auch als Veranstaltungsraum genutzt werden soll, ist ein zurückhaltender Einsatz von Möblierungselementen im Platzraum erforderlich. Zusätzlich wurde von Seiten der Anrainer eine mit der Ausstattung von Bänken verbundene Belebung des Platzes in den Abendstunden und damit verbundener Beeinträchtigung der Wohnqualität thematisiert.

Die zum Sitzen geeigneten Ausstattungselemente beschränken sich daher auf die Installation von in organischen Linien die Platzgeometrie durchdringenden Betonelementen, die in erster Linie Ordnungsfunktionen erfüllen (Verhinderung des Befahrens, Verkehrsführung, Installation von Geländern).

Die im nördlichen Platzteil angeordneten Stellplätze bedürfen keiner weiteren Abgrenzung zu den nicht befahrbaren Bereichen. Der gesamte Stellplatzbereich ist gegenüber dem Platzniveau um eine Bordhöhe (12 cm) abgesenkt.

 

 

Wertstoff-Container

Der am Martin-Luther-Platz vorhandene Wertstoff-Container-Standort wird im Ergebnis der Bewohnerbeteiligung in Abstimmung mit dem SRB an einen anderen, noch nicht festgelegten Standort verlagert.

 

 

Bushaltestelle

Der zentralen Funktion des Martin-Luther-Platzes entsprechend bleibt die Bushaltestelle an ihrem Standort erhalten.

Die transparente Gestaltung des Wartepunktes ermöglicht eine Orientierung sowohl zur Straße als auch zum Platz.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

Konto

0963110

Bezeichnung

Zugänge Anlagen im Bau Tiefbaumaßnahmen

 

 

Aufwand

 

X

Investive Maßnahme

Investitionsnummer / Kostenträger:

60100001379

 

Bezeichnung:

Maßnahmen Soziale Stadt/ Ost- und Westsiedlung

 

 

Kostenstelle:

60100001

Bezeichnung:

Stadtumbau und Soziale Stadt

 

 

Aufwand / Auszahlung

im HH-Jahr 2008

1.100.000

Folgekosten

ca. 18.270 € / Jahr (Siehe unten)

 

 

Ertrag / Einzahlung 

im HH-Jahr 2008

ca. 733.000

(wird nach Baufortschritt ab 2008 abgerufen)

künftige Mehrerträge

 

 

 

 

Deckung

durch Ansatz 2008

511.200,00 €

 

durch HAR

2.026.367,78 €

(davon noch verfügbar 1.389.267,81 €, HAR ist noch zu bewilligen)

Deckung bei üpl./apl.

durch Einsparungen bzw. Mehreinzahlungen bei

 

Konto

Bezeichnung

Betrag

 

 

 

                €

 

Investitionsnr./ Kostenträger

Bezeichnung

Kostenstelle

 

 

 

 

 

 

Bemerkungen

 

 

Investitionskosten:

             

              Baukosten (vorhandene Platzfläche)              984.000,00

              Grunderwerbskosten              ca. 16.000,00

              Baukosten (erworbene Flächen)              100.000,00

 

              Gesamtkosten              1.100.000,00

 

 

Förderung:

 

Die Maßnahme wird im Zuge der städtebaulichen Gesamtmaßnahme Soziale Stadt „SZ-Bad / Ost- und Westsiedlung“ durchgeführt. Die investiven Kosten belaufen sich auf eine Summe i.H.v. 1.100.000,00 . Die Maßnahme wird dabei mit einem Betrag in Höhe von ca. 733.000 € aus Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Salzgitter beträgt ca. 367.000,00 €

 

Folgekosten:

 

Für die spätere Haushaltsführung ist für den Straßenbau nach der Fertigstellung mit einem Unterhaltungsaufwand von jährlich 1,5% der Investitionssumme zu rechnen.

Die bewusst hochwertig gewählten Materialien und die Gestaltungselemente führen zu einem, im Vergleich zu „normalen“ Straßen, erhöhten Unterhaltungsaufwand in Höhe von etwa 16.260 € / Jahr.

 

Für die Straßenbeleuchtung ist mit Folgekosten in Höhe von etwa 2.010 € / Jahr zu  rechnen. Diese setzen sich zusammen aus:

 

              Betriebskosten (Strom)              ca. 485,00 € / Jahr

              Sachkosten (Ersatzlampen)              ca. 495,00 € / Jahr

              Personalkosten              ca. 330,00 € / Jahr

              Abschreibung              ca. 700,00 € / Jahr

 

 

Beitragsfähigkeit:

 

Der Rat der Stadt Salzgitter hat in seiner Sitzung vom 15.12.2004 die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „SZ-Bad / Ost- und Westsiedlung gemäß § 142 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im Zuge dieser städtebaulichen Gesamtmaßnahme.

In förmlich festgesetzten Sanierungsgebieten dürfen gemäß § 154 Abs. 1 BauGB keine Straßenausbaubeiträge erhoben werden! Die Grundstückseigentümer haben nach Abschluss der gesamten Sanierung einen Ausgleichsbetrag zu entrichten, der der Wertsteigerung ihrer Grundstücke durch die Sanierung entspricht. Die Höhe dieser Ausgleichsbeträge ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen.

Anlagen:

Anlagen:

 

Übersichtslageplan M 1 : 6.000

 

 

Der Lageplan, der Grunderwerbsplan und die Querschnitte zu dieser Maßnahme können im Ratsinformationssystem ALLRIS unter dieser Vorlage eingesehen werden.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Lageplan (552 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Querschnitte (1601 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Grunderwerbsplan (468 KB)