Vorlage - 2818/15

Betreff: Umsetzung von Maßnahmen aus dem Zukunftsplan 60plus
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:50 - Fachdienst Soziales und Senioren   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Integration Beschlussvorbereitung
04.12.2008 
16. Nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Sozial-und Integrationsausschusses ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss Beschlussvorbereitung
11.12.2008 
36. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Seniorenbeirat Beschlussvorbereitung
11.12.2008 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Seniorenbeirates Kenntnisnahme bzw.Beschlussvorbereitung   
Verwaltungsausschuss Beschlussvorbereitung
Rat der Stadt Salzgitter Beschlussvorbereitung
17.12.2008 
23. Nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Salzgitter ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1. Der Rat der Stadt Salzgitter nimmt die bisher umgesetzten Maßnahmen des Zukunftsplanes 60plus zur Kenntnis.

 

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Sachverhalt unter II. aufgeführten Maßnahmen 1 bis 10 umzusetzen. Die für die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Zukunftsplan 60plus in 2008 eingestellten Haushaltsmittel werden freigegeben.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Der Zukunftsplan 60plus wurde vom Rat der Stadt Salzgitter am 27.06.2007 einstimmig als Grundlage für die weiteren Planungen im Altenhilfebereich beschlossen. Im Maßnahmeplan sind 81 Maßnahmen/Empfehlungen enthalten. Seit dem Beschluss des Rates wurden bereits eine Reihe von Maßnahmen ohne zusätzlichen Mittelbedarf abgearbeitet (siehe unter I.).

 

Für das Haushaltsjahr 2008 wurden 200.000 € zur Umsetzung von weiteren Maßnahmen aus dem Maßnahmeplan des Zukunftsplanes unter Berücksichtigung des strategischen Zieles „Kinder- und familienfreundliche Lernstadt“ zur Verfügung gestellt. Die Freigabe erfolgt erst nach Konkretisierung und Vorlage des Maßnahmekataloges. Die Haushaltsmittel sollen dafür verwendet werden, die unter II. aufgeführten Maßnahmen durchführen zu können.

 

 

I. Eingeleitete, laufende und umgesetzte Maßnahmen

 

I. 1. Betreutes Wohnen zu Hause

Die Arbeiterwohlfahrt bietet in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sowie weiteren Kooperationspartnern seit September 2007 diese Leistung an. 

Betreutes Wohnen zu Hause ermöglicht älteren Personen den Verbleib in der eigenen Wohnung mit der Sicherheit einer Betreuung, Beratung, Versorgung bis hin zu Freizeitaktivitäten.

Weitere Wohnprojekte sollen in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft folgen.

(Entspricht der Maßnahme A.1.2 des Zukunftsplanes 60plus:Service-Wohnen im Bestand)

 

I. 2. Weiterentwicklung des Seniorenbüros

Das Seniorenbüro der Stadt Salzgitter wurde zum 01.07.2007 als eine zentrale und trägerunabhängige Beratungsstelle für ältere Bürger und Bürgerinnen eingerichtet. Es werden Auskünfte erteilt, Informationen und Beratungen bei Fragen im Zusammenhang mit dem Erhalt der Selbständigkeit und des Hilfebedarfs gegeben sowie Möglichkeiten der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufgezeigt. Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, wurde das Seniorenbüro konzeptionell weiterentwickelt. Es erfolgte eine Bündelung der vorhandenen Arbeitsbereiche „Offene Seniorenarbeit“ (Seniorentreffs, Veranstaltungen), „Hilfestellung bei Pflegeangelegenheiten“ sowie eine stärkere Ausrichtung auf die Bereiche „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements“, „Hilfestellung bei Wohnangelegenheiten“ und „stadtteilorientierte Seniorenarbeit“.  Die organisatorische Umsetzung erfolgte ab dem 01.01.2008 und ist jetzt weitgehend abgeschlossen.

(Entspricht der Maßnahme A.1.5 b des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserte Öffentlichkeitsarbeit – Bündelung der Beratungsangebote unter einem Dach)

 

I. 3. Förderung von Nachbarschaftshilfen

Zur Fortführung des Projektes „Nachbarschaftshilfe“ des Diakonischen Werkes Kreisstelle Salzgitter wurde im Haushaltsjahr 2008 eine freiwillige Zuwendung in Höhe von 10.000 € von der Stadt Salzgitter gewährt.

(Entspricht der Maßnahme A.2.1 c des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung der

Erreichbarkeit und Nutzbarkeit der Nahversorgung – Förderung von Nachbarschaftshilfen)

 

I. 4. Publizieren der Anrufsammeltaxen

Im neu veröffentlichten Seniorenwegweiser „Älter werden in Salzgitter“ sind auf den Seiten 38 und 39 Informationen zu den Anruf-Sammel-Taxen und Anruf-Linien-Taxen aufgeführt.

(Entspricht der Maßnahme A.2.2 h des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung der

Nutzbarkeit des ÖPNV – Publizieren der Anruf-Sammel-Taxen)

 

I. 5.Überwachen/Kontrolle der WC-Anlagen (Sauberkeit, Vandalismus)

Der Fachdienst Tiefbau und Verkehr wurde sensibilisiert, für die Überwachung (Hygiene, Vandalismus) der öffentlichen WC-Anlagen verstärkt zu sorgen.

(Entspricht der Maßnahme A.2.3 e des Zukunftsplanes 60plus: Öffentliche Toiletten –

Überwachung/Kontrolle der WC-Anlagen (Sauberkeit, Vandalismus))

 

I. 6. Sichere und saubere Stadt

Das Projekt existiert in Zusammenarbeit des Städtischen Reinigungsbetriebes und des Fachdienstes Ordnung bereits seit mehreren Jahren und wird weitergeführt.

(Entspricht der Maßnahme A.2.5 des Zukunftsplanes 60plus: Sichere und saubere Stadt –Stadtstreifen, Reinigungsdienste, Gewaltprävention)

 

I. 7. Gesundheitsberatung in den Seniorentreffs

Beratungen und Vorträge zu gesundheitlichen Themen und der Gesunderhaltung sind in unregelmäßigen Abständen in den Angeboten der Seniorentreffs enthalten. Darüber hinaus fanden in Kooperationsmodellen Gesundheitstag und Pflegemesse statt. Die Thematik ist von großem allgemeinen Interesse, sodass auch weiterhin diese Themen in Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Ärzten und Apotheken bedient werden.

(Entspricht der Maßnahme B.1.1 des Zukunftsplanes 60plus: Schaffung von Angeboten der Gesundheitsberatung in den Wohnquartieren – Gesundheitsberatung in den Seniorentreffs)

 

I. 8. Schaffung eines Email-Verteilers zur besseren Kommunikation

In einer Kooperation zwischen der ARGE Salzgitter und dem Fachdienst Soziales wird  eine Datenbank erstellt mit 382 Adressen der Einrichtungen, Institutionen, Vereine etc., mit  denen der Fachdienst Soziales und die ARGE zu tun haben. Seniorenrelevante Einrichtungen sind hier selbstverständlich enthalten.

(Entspricht der Maßnahme C.1 c des Zukunftsplanes 60plus: Aufbau/Optimierung des Netzwerkes/enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen: Schaffung eines Email-Verteilers zur besseren Kommunikation)

 

I. 9. Enge Einbindung des Seniorenbeirats

Der Seniorenbeirat wird insbesondere auch bei der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Zukunftsplan 60plus aktiv mit eingebunden. So sollen z.B. Mitglieder des Seniorenbeirats in einem Arbeitskreis vertreten sein, der sich mit der Umsetzung der Maßnahme „Zertifizierung seniorenfreundlicher Service“ (A.2.1 g) beschäftigt. In den Seniorenbeiratssitzungen wurden Themen wie

  • Verbesserung der Nutzbarkeit des ÖPNV (A.2.2)
  • Einrichtung bedarfsgerechter Fußgängerüberwege (A.2.4 f)
  • Seniorenfreizeitplätze(B.1/B.2).

behandelt.

 (Entspricht der Maßnahme C.1 d des Zukunftsplanes 60plus: Aufbau/Optimierung des Netzwerkes/enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen: Enge Einbindung des Seniorenbeirats, Kooperation des Seniorenbeirats mit der Freiwilligenagentur usw.)

 

I. 10. Seniorenwegweiser ins Internet stellen

Der Seniorenwegweiser „Älter werden in Salzgitter“ ist im Internet unter folgendem Pfad zu finden http://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/Seniorenwegweiser.pdf

(Entspricht der Maßnahme C.1 e des Zukunftsplanes 60plus: Aufbau/Optimierung des Netzwerkes/enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen: Seniorenwegweiser ins Internet stellen)

 

I. 11. Optimierung des Internetauftritts/ Einrichtung entsprechender Internetseiten

Der Internetauftritt der Stadt Salzgitter unterliegt einer ständigen Aktualisierung. Auf Wunsch des Seniorenbeirates wurden die Informationsseiten für Senioren um informative Beiträge und Links erweitert. So besteht inzwischen eine direkte Verlinkung zum Landesseniorenrat Niedersachsen e.V.

(Entspricht den Maßnahmen C.2 b des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung des Informationsflusses zu den Senioren – Optimierung des Internetauftritts und D.1.c Schaffung eines effektiven Senioren-Informations-Systems – Einrichtung entsprechender Internetseiten)

 

I. 12. Enge Kooperation mit der Presse

Die örtliche Presse zeigt sich sehr interessiert an seniorenrelevanten Themen. Die Themenangebote für eine Berichterstattung wurden umfangreicher und sollen ausgebaut werden.

(Entspricht den Maßnahmen C.2 c des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung des Informationsflusses zu den Senioren – Enge Kooperation mit der Presse)

 

I. 13. Biografiearbeit „Kulturpendler“

Es besteht eine Kooperation zwischen dem Seniorenbüro und dem Fachgebiet „Integration“ im Fachdienst Bildung. Aus dieser Kooperation entstand das Seniorenprojekt „Interkulturelle Kreativgruppen für Senioren mit Migrationshintergrund in Salzgitter“. Der Verlauf und die Akzeptanz dieses Projektes wird abgewartet bzw. ausgewertet. Das Ergebnis soll Grundlage für weitere Projekte und Angebote sein.

(Entspricht den Maßnahmen C.3 b des Zukunftsplanes 60plus: Erreichen der Senioren ab 60 J. über die Angebotsstruktur – Biografiearbeit „Kulturpendler“ (Migranten))

 

I. 14. Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen

Vortragsveranstaltungen gehören zum Standardprogramm des Seniorenbüros und werden nachfragebezogen weiterentwickelt. Hierbei werden aktuelle Themen und tagespolitische Fragen ebenso aufgearbeitet wie geschichtliche Themen oder Fragen des Alters. Das Seniorenbüro kooperiert hier häufig mit der Volkshochschule Salzgitter.

(Entspricht den Maßnahmen C.3 c des Zukunftsplanes 60plus: Erreichen der Senioren ab 60 J. über die Angebotsstruktur – Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen (z.B. Rentenrecht, Gesundheitsreform)

 

I. 15. Nutzung der Hörfunk- und Fernsehkanäle

Im Regionalbereich Salzgitter agieren „Radio Okerwelle“ als Hörfunksender sowie “TV 38“ als Fernsehkanal. Beide Medien bieten die Möglichkeit zu einer ehrenamtlichen Mitarbeit z.B. durch Erstellung von Beiträgen zu seniorenrelevanten Themen. Es wurden auch bereits Beiträge zu Veranstaltungen und Angeboten des Seniorenbüros ausgestrahlt.

(Entspricht den Maßnahmen D.1 des Zukunftsplanes 60plus: Schaffung eines effektiven Senioren-Informations-Systems- Nutzung der Hörfunk- und Fernsehkanäle)

 

I. 16. Erprobung der Wochenendöffnung der Seniorentreffs

Eine Wochenendöffnung erfolgt zur Zeit punktuell und anlassbezogen. So finden an Wochenenden z.B. Wanderungen und Treffen in den Seniorentreffs statt. Eine regelmäßige Öffnung an Wochenenden ist in Vorbereitung (siehe unter II. 8.).

(Entspricht der Maßnahme D.4.b des Zukunftsplanes 60plus: Modifizierung vorhandener Angebote – Erprobung der Wochenendöffnung der Seniorentreffs)

 

II. Durchzuführende Maßnahmen

 

Die Auswahl der Maßnahmen des Zukunftsplanes 60plus, die aus den in 2008 bereit gestellten Haushaltsmitteln i. H. v. 200.000,-- € finanziert werden sollen, erfolgte unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

-        kurzfristige Umsetzbarkeit

-        geringe Folgekosten

-        den Ausbau der Koordinations- und Kontaktstelle betreffend

 

Nicht berücksichtigt wurden Maßnahmen

-        deren Umsetzung den finanziellen Rahmen überschreiten würden

-        die nicht in dem Zuständigkeits- bzw. Einflussbereich der Stadt Salzgitter liegen

 

 

Es wird vorgeschlagen, folgende Maßnahmen umzusetzen:

 

II. 1. Förderung des Erhalts einer selbständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung

Durch eine angepasste Wohnform soll die Selbständigkeit von Senioren lange erhalten bleiben. Bei Pflegebedürftigkeit soll eine stationäre Unterbringung so lange wie möglich vermieden werden. Das Seniorenbüro bietet über den Bereich „Hilfestellung bei Wohnangelegenheiten“ umfassende Hilfen an:

 

II. 1.1 Wohnraumanpassungsberatung zum Verbleib in der eigenen Wohnung

Die  Wohnraumanpassungsberatungen durch Beschäftigte des Seniorenbüros sollen bewirken, dass durch konkrete Veränderungen/Umbauten in der Wohnung der Verbleib in der vorhandenen Wohnung möglich ist. Hier kann es in Einzelfällen notwendig sein, auf die Kompetenz von Fachleuten zurückzugreifen, wenn es sich um bauliche Maßnahmen handelt. Das Seniorenbüro sollte über Haushaltsmittel verfügen, um in Einzelfällen fachliche Beratungsleistungen z.B. durch den Eigenbetrieb 85 einkaufen zu können. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

(Entspricht dem Leitziel A des Zukunftsplanes 60plus: Schaffung eines Rahmens zur Beibehaltung und Fortführung einer selbständigen Lebensführung)

 

2009                           =  4.400 €

 

II. 1.2 Umzugshilfen

Wenn der Verbleib in der Wohnung durch Wohnraumanpassung nicht möglich ist, kann unter Umständen der Umzug in eine andere Wohnung hilfreich sein, um eine Pflegeheimunterbringung zu verhindern.

Mit zunehmendem Alter nehmen als Umzugsgründe „Haushaltsverkleinerung“ und „unzureichende Wohnungsausstattung“ zu. Oft scheitert ein Umzug von Senioren (z.B. von einer größeren Wohnung in eine kleinere, von einer oberen Geschosslage in eine untere) an Kosten oder an dem bürokratisierten Aufwand, dem sich ältere Menschen nicht mehr gewachsen fühlen.

Hier strebt das Seniorenbüro 2 Maßnahmen an:

           

Umzugsmanagement: Hilfestellung für Senioren, die bei der Planung und Durchführung eines Umzuges und den damit verbundenen Formalitäten überfordert sind. Die Leistung wird von den Beschäftigten des Seniorenbüros und des Technischen Dienst des Fachdienstes Soziales erbracht.

Zusätzliche finanzielle Mittel sind hierfür nicht erforderlich.

(Entspricht der Maßnahme A.2.4 b des Zukunftsplanes 60plus: Umzugshilfen – Initiierung eines Umzugsmanagements für Senioren)

 

Finanzielle Förderung von umzugswilligen Senioren zur Verhinderung einer Pflegeheimunterbringung: Droht ein Umzug  an der Kostenfrage zu scheitern, kann das Seniorenbüro im Rahmen einer noch zu erstellenden Förderrichtlinie eine Anreizfinanzierung gewähren. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

(Entspricht der Maßnahme A.2.4 a des Zukunftsplanes 60plus: Umzugshilfen – Einrichtung eines Fördertopfes für umzugswillige Senioren, um durch eine angemessene Wohnform deren Selbständigkeit so lange wie möglich zu erhalten)

 

 

2009                =  6.000 €

 

II. 1.3 Erfassung und Veröffentlichung von Lieferdiensten

Einzelhandelsgeschäfte aus Salzgitter und gfls. der näheren Umgebung, die nach einem Einkauf oder per Bestellung die Ware nach Hause bringen und evtl. auch Dienstleister, die ihre Leistung im Haushalt von Senioren erbringen, sollen erfasst und in einem gesamtstädtischen Flyer veröffentlicht werden.

Es fallen gfls. Honorarkosten für die Erfassung der Lieferdienste und Druckkosten für die Broschüre an. Angestrebt ist eine (Teil-)Finanzierung über eine Beteiligung des Einzelhandels und der Dienstleister.

(Entspricht der Nr. A.2.1 d des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung der Erreichbarkeit und Nutzbarkeit der Nahversorgung – Erfassung und Veröffentlichung von Lieferdiensten)

 

2009                                       =  6.500 €

 

II. 2. Zertifizierung seniorenfreundlicher Service

Dem Einzelhandel in Salzgitter wird die Gelegenheit gegeben, sich auf Antrag nach festgelegten Kriterien in Bezug auf das Waren- und Leistungsangebot, das Serviceverhalten des Personals, die Geschäftsräume und den Lieferservice bewerten zu lassen. Die Aktion dient der Bewusstseinsbildung im Einzelhandel für die Kundengruppe „älterer Menschen“. Die Kriterien werden von einem Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern des Seniorenbeirats, des Fachdienstes Soziales, der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) und des Einzelhandels festgelegt. Geschäfte, die bestimmte Kriterien erfüllen, erhalten für 2 Jahre das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service“. Die Begutachtung soll u.a. durch Seniorenbeiratsmitglieder erfolgen. Die Zertifizierungsurkunde wird auf Vorschlag des Arbeitskreises durch den Fachdienst Soziales erstellt..

Ein Zertifizierungsverfahren ist auch für den Bereich „Kinder- und Familienfreundlichkeit“ denkbar. Hier könnte eine Bündelung von Ressourcen erfolgen, in dem bei der Begutachtung auch eine Zertifizierung „Kinder- und familienfreundlicher Service“ angeboten wird. Hierzu ist ein gesonderter Kriterienkatalog und die Einbindung von entsprechenden Fachleuten in den Arbeitskreis erforderlich.

Kosten fallen an für einen Logoentwurf durch einen Grafiker, Druckkosten für Zertifikate und Aufkleber sowie möglicherweise Honorarkosten

(Entspricht der Nr. A.2.1 g des Zukunftsplanes 60plus: Verbesserung der Erreichbarkeit und Nutzbarkeit der Nahversorgung – Zertifizierung seniorenfreundlicher Service)

 

2009                                       =  6.000 €

 

II. 3. Bessere Ausschilderung der öffentlichen Toiletten

Die Erreichbarkeit der öffentlichen Toiletten soll verbessert werden. Dazu soll die bestehende Ausschilderung ausgeweitet werden.

(Entspricht der Nr. A.2.3 a des Zukunftsplanes 60plus: Öffentliche Toiletten – Bessere Ausschilderung der öffentlichen Toiletten)

 

2009                                       =  2.000 €

 

II. 4. Förderung einer barrierefreien Verkehrsumwelt

In den Aulen der Gymnasien SZ-Bad sowie Am Fredenberg finden regelmäßig Seniorenunterhaltungsveranstaltungen statt. Durch die Treppenkonstruktion im Zuschauerraum verbunden mit einer unzureichenden Ausleuchtung insbesondere für ältere Menschen kommt es immer wieder zu Sturzunfällen. Vorgesehen ist eine visuelle Kenntlichmachung der Gefahrenstellen insbesondere durch LED-Beleuchtung und Reflexionsbänder.

(Entspricht den Nr. A.2.4  des Zukunftsplanes 60plus: Förderung einer barrierefreien Verkehrsumwelt)

 

2009                                       = 10.000 €

 

II. 5. Einrichtung von Seniorenfreizeitplätzen

In Anbindung an die städtischen Seniorentreffs in SZ-Lebenstedt und in SZ-Bad sollen Seniorenfreizeitplätze mit Spiel- und Sportgeräten entstehen. Die unmittelbare Nähe zu den Seniorentreffs ist aus folgenden Gründen sinnvoll:

-         Alle Senioren können die Plätze kostenlos nutzen.

-         Besucher der Seniorentreffs können zur Nutzung motiviert werden.

-         In den Seniorentreffs stehen Toiletten zur Verfügung.

-         Die Pflege der Anlagen und Geräte ist durch den Technischen Dienst des Fachdienstes Soziales gewährleistet.

 

Für Materialkosten ist ein Betrag von 25.000 € erforderlich.

(Entspricht dem Leitziel B: Gesunderhaltung durch präventive Maßnahmen und Förderung der Aktivität)

 

2008                                       =  1.000 €                               2009                           =  24.000 €

 

II. 6. Honorarkosten für Bildungsangebote in den Seniorentreffs

Für Bildungsangebote in den Seniorentreffs sollen insgesamt 10.000 € zur Verfügung gestellt werden, um Honorarkosten zu bezahlen. Themen der Bildungsangebote sollten z.B. Gesundheit, Ernährung, Rentenrecht, Gesundheitsreform, Pflegeversicherungsgesetz, Vorbereitung auf den Ruhestand sein. Die Veranstaltungen finden in enger Kooperation mit der Volkshochschule Salzgitter, der Evangelischen und der Katholischen Familienbildungsstätte statt. 

(Entspricht den Nr. B.1.1, C.3.c und D 3 des Zukunftsplanes 60plus: Gesundheitsberatung in den Seniorentreffs; Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen; Schaffung von Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Ruhestand)

 

2008                                       =  1.000 €            2009                                  =  9.000 €

 

II. 7. Honorarkosten für die Seniorentreffs in SZ-Bad und in SZ-Lebenstedt

Um die gewünschte Wochenendöffnung der Seniorentreffs in SZ-Bad und in SZ-Lebenstedt umzusetzen, fallen zusätzliche Honorarkosten in Höhe von 7.500 € an.

(Entspricht der Nr. D.4 b des Zukunftsplanes 60plus: Modifizierung vorhandener Angebote – Wochenendöffnung von Seniorentreffs).

 

2009                                       =  7.500 €

 

II. 8. Initiierung von Bürgerbeteiligungsprozessen

In Ortschaften, in denen kein städtischer Seniorentreff  existiert, sollen Bürger-Beteiligungsprozesse in Gang gesetzt werden, um vorhandene ehrenamtliche Ressourcen einzubringen bzw. besser nutzen zu können.

Die Beteiligung der Bürger kann im Rahmen einer stadtteilorientierten Seniorenhilfe in folgenden Bereichen erfolgen:

-         Umsetzung des Zukunftsplanes 60plus durch „Kümmerer“ vor Ort

-         Ausbau von 60plus Netzwerken

-         Ausbau der Angebote für Seniorinnen und Senioren

-         Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von und für Senioren.

 

Es fallen Kosten für die Vernetzung/Kooperationen sowie Sachkosten für Veranstaltungen an. Es wird hierbei auf bestehende Strukturen (z.B. Kirchen, örtliche Vereine) zurückgegriffen.

(Entspricht der Nr. D.4 c des Zukunftsplanes 60plus: Modifizierung vorhandener Angebote – Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser und sonstiger öffentlicher Einrichtungen)

 

2009                                       =  10.000 €

 

II. 9. Erweiterung der Angebote des Seniorenbüros

In den Stadtteilen, in denen keine Seniorentreffs vorhanden sind, sollen punktuell mobile Freizeitangebote für Seniorinnen und Senioren unterbreitet werden. Eine sozialpädagogische Kraft soll mit einem mit Beschäftigungsmaterialien (z. B. Musikanlage, Spiele, Sportgeräte) ausgestatteten Kleinbus Veranstaltungen in Dorfgemeinschaftshäusern bzw. sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen durchführen.

Die Möglichkeiten einer Nutzung von Fahrzeugen des DRK und der Johanniter-Unfallhilfe werden geprüft.

Personelle Kapazitäten sind über das Seniorenbüro vorhanden.

Es fallen Kosten an für Beschäftigungsmaterialien und Nutzungsgebühren für das Fahrzeug.

(Entspricht der Nr. D.4 c des Zukunftsplanes 60plus: Modifizierung vorhandener Angebote – Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser und sonstiger öffentlicher Einrichtungen).

 

2009

 

Zu erstattende Betriebskosten für ein Fahrzeug                             7.800 €

 

 

Kosten für Materialien

(Musikanlage, Spiele etc.)                                                               10.000 €

 

II. 10. Einrichtung von Seniorentreffs in SZ-Thiede und in SZ-Gebhardshagen

Die zur Verfügung gestellten investiven Mittel für die beiden neuen Seniorentreffs decken nicht die Kosten für Möbel, Geschirr, Einbauküchen etc ab.

(Entspricht der Nr. D. 4 c des Zukunftsplanes 60plus: Modifizierung vorhandener Angebote – Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser und sonstiger öffentlicher Einrichtungen)

 

2009                                       =  60.000 €

 

Gesamt:  165.200 €

 

34.800 € stehen zur Verfügung für gfls. weitere Einrichtungsgegenstände für die Seniorentreffs (s. II. 10.) und Mehrausgaben bei den kurzfristig umzusetzende Maßnahmen unter II. 1. - II. 9.

 

 

 

 

( Klingebiel )                                                                                  ( Dworog )

 

Abstimmungsergebnis:

 

Fehler! Textmarke nicht definiert.einstimmig

Fehler! Textmarke nicht definiert.mit Stimmenmehrheit

Fehler! Textmarke nicht definiert.zur Kenntnis genommen

Ja

Nein

Enthaltung

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

Sachkonto

4431900

Bezeichnung

Sonstige Geschäftsaufwendungen

 

X

Aufwand   (HH-Jahr 2008  =  200.000 €)

 

 

Investive Maßnahme

Investitionsnummer:

 

Kostenträger:

3115400000 - Altenhilfe

Aufwand / Auszahlung

im HH-Jahr 2008

       2.000 €

Folgekosten

im HH-Jahr 2009        198.000 €

 

 

Ertrag / Einzahlung 

im HH-Jahr

 

künftige Mehrerträge

 

 

 

 

Deckung

durch Ansatz x

 

 

durch HAR

 

Deckung bei üpl./apl.

 

 

Konto

Bezeichnung

Betrag

 

 

 

 

Bemerkungen